31.05.2019 – Freitag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

Nachdem ich heute so früh in den Tag startete, fragte ich mich, ob das Gehirn eigentlich schläft oder immer, wenn auch gedrosselt, am Arbeiten ist.

Mir kommt es zumindest so vor, als wenn dieses herunterfahren bei mir nicht mehr ordentlich funktioniert.

Früher fand ich es gut, mehrere komplexe Gedankengänge gleichzeitig durchführen zu können.

Und ebenso, dass oft direkt nach dem Aufwachen, Problemlösungen, die mir vorm Schlafengehen durch den Kopf gingen, parat waren.

An guten Tagen hatte ich dadurch nach 3 – 4 Stunden im Büro das gesamte Tagespensum, was auf normalerweise auf 12 Stunden ausgelegt war, abgearbeitet.

Wodurch ich für mehrere Kunden zur gleichen Zeit unterschiedliche Projekte bewältigte.

So arbeitete ich zum Beispiel in einem Jahr an einem integrierten Bilanz Analyse und Auswertungssystem, einem Wertpapiermusterdepot mit Analysetool sowie einem Verwaltungssystem für Kollektivlebensversicherungen.

Also nicht unbedingt fachlich zueinander passende Themen.

Aber leider fehlt mir heute die nötige Konzentration dazu.

Seit meinem Burnout wandern diese unterschiedlichen Gedanken unstrukturiert umher.

Manche sind so flüchtig, dass ich sie bereits vergessen habe, während ich versuche, sie in Worte zu fassen.

2 Antworten zu “31.05.2019 – Freitag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter)

  1. Es ist der Geist, der alles in uns schaltet und waltet. Und der Geist braucht die Gehirnmaschine dazu.
    So jedenfalls habe ich das für mich heraus gefunden.
    Jetzt haben wir Menschen den freien Willen, was für mich heisst, dass ich bestimmen kann, welche Themen ich der Gehirnmaschine zuteile.
    Lasse ich zu, dass sie sich unaufhörlich mit der Vergangenheit beschäftigt, dann wird diese das auch tun.
    Würge ich solche Erinnerungen bereits im Aufkommen ab und beauftrage ich sie sich mit einem speziell ausgewählten Thema zu beschäftigen, dann wird sie auch das tun.
    Wusstest Du das gläubige Juden vom Rabbi darauf getrillt werden, immer geistige Themen parat zu haben, über die es nachzudenken gilt, weil es bislang dafür noch keine wirkliche Lösung gab, damit sie jederzeit imstande sind, ihre Gehirnmaschine „profitabel“ einzusetzen, und alles Schädigende damit aussen vor lassen?
    Oder dass sie fromme Gebete auswendig lernen, um von einer Panikattacke und einer Aggression abzulenken?
    Das Gehirn soll, so sagt man, nichts anderes sein als ein Computer, der Erlebnisse gespeichert hat, und diese unaufhörlich abspielt, BIS MAN IHN NEU PROGRAMMIERT !!!!
    ❤ ❤ ❤

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