08.04.2019 – Montag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter – Segen oder Fluch Teil 1)

Beim langen Ausschlafen am vergangenen Sonntag gingen einige Gedanken in meinem Kopf spazieren.

Unter anderem fragte ich mich, ob es nun ein Segen oder ein Fluch ist, einige psychische und physische Eigenarten von Geburt an mitzubekommen.

Oder prägt man diese erst im Laufe der Jahre mehr und mehr aus.

Das erste was mir dazu einfällt, ist mein extremer Geruchs- und Geschmackssinn.

So brauche ich zum Beispiel beim Kochen und Abschmecken nicht unbedingt das Essen in den Mund zu nehmen, sondern ich rieche förmlich, ob es gut ist.

Dabei kommen die Eindrücke über die Nase direkt auf meine Geschmacksnerven im Mund.

Ein Nachteil davon ist leider, dass ich unangenehmes ebenso empfinde und wahrnehme.

Wie müssen da erst Hunde darunter leiden, die ja noch einen ausgeprägteren Geruchssinn besitzen.

Es muss schon manchmal einen seltsamen Eindruck für andere sein, wenn ich, früher mit Wuschel und heute mit Bonnie, öfters beim Spaziergang innehalte, um die Nase in den Wind zu halten.

Auch wenn es nicht im Blickfeld ist, nehmen wir dann irgendwelche Gerüche wahr und können beide lokalisieren, woher sie kommen.

Gerne würde ich diese Fähigkeit abstellen, gerade bei unangenehmen oder übermäßig intensiven Eindrücken, aber leider fand ich bisher noch kein Mittel dagegen.

Ganz verzichten möchte ich jedoch auf diese Gabe auf keinen Fall, denn dadurch erlebe ich die Natur und die Jahreszeiten viel Intensiver.

5 Antworten zu “08.04.2019 – Montag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter – Segen oder Fluch Teil 1)

  1. Eigentlich ist es doch eine sehr schöne Gabe, dass du wirklich all deine dir bei deiner Geburt mitgegebenen Sinne nutzen und auch genießen kannst, Dieter. Was ja nicht immer und für jeden selbstverständlich ist.
    Erst nachdem ich vor vielen Jahren als damals starke Raucherin endlich damit aufhörte, roch und schmeckte auch ich alles sehr viel intensiver, was mich anfangs etwas irritierte. Inzwischen bin ich sehr froh darüber und genieße alles Leckere was mir vor die Nase oder in den Mund kommt.
    Liebe Grüße von Hanne

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    • Bei mir hat weder Pfeifenrauchen noch Zigarrenrauchen etwas gebracht um unangenehme Gerücke zu überdecken.
      Aber zum Glück hat es auch nicht die angenehmen Seiten dieser Sinneswahrnehmung beeinflusst.
      Nur eine starke Grippe bzw. Schnupfen blockiert dies.
      VG Dieter

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  2. Bei mir ist es ähnlich… ICH BIN EIN AUGENMENSCH… da kann es schon mal vorkommen, dass mir schlecht wird, wenn ich bestimmte Menschen begegne, oder sie erahnen muss!
    LG

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  3. Da haben wir was gemeinsam, lieber Dieter, ich kann auch durch riechen abschmecken, ich finde das richtig prima! Aber bei manch einem Duft wünscht man sich das schon weniger intensiv empfinden zu können, lach, da stimme ich dir zu!
    Liebe Grüße und hab eine schöne neue Woche,
    Monika und Mimi.

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