10.11.2018 – Samstag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter – Körper und Geist)

Während ich so gemütlich frühstückte, bemerkte ich im linken Knie einen leichten stechenden Schmerz.

Nachdem ich mich mental damit beschäftigte, quasi im Geist nachforschte, was ich wohl Falsches getan haben könnte, das diese Schmerzen verursacht, bemerkte ich, wie die Beschwerten langsam verschwanden.

Ein Umstand, den ich schon öfters beobachtete und beim darüber Nachdenken kam mir in den Sinn, wann ich dies das erste Mal bewusst bemerkte.

Als ich 16 Jahre alt war, hatte ich meinen ersten körperlichen Zusammenbruch wegen Überlastung.

Es war einfach zu viel neben der Berufsausbildung, zusätzlichem lernen für die anstehende Abschlussprüfung, der täglichen normalen Arbeit, meiner Band mit regelmäßigen Proben und Auftritten, dem Schreiben von Arrangements für andere Bands.

Außerdem kamen öfters, gerade an den Wochenenden oder zur Urlaubszeit, Hilfseinsätze bei der Verwandtschaft.

Kurz nach der Faschingssession brach ich dann in der Küche zusammen und meine Mutter konnte mich gerade noch bewusstlos auffangen, bevor ich auf dem Fußboden aufschlug.

Mein Hausarzt schickte mich nach gründlicher körperlicher Untersuchung zu einem Psychologen, der mir helfen sollte, mein inneres Gleichgewicht erneut zu finden.

Nach einigen längeren Gesprächen fingen wir mit dem autogenen Training an, wo ich bewusst mit meinem Geist den Körper kennen lernte.

Dabei wurde mir schnell klar, dass ich nicht mein Körper bin, sondern diesen wie eine Maschine benutze und dafür verantwortlich bin, ihn gut zu behandeln, damit er möglichst lange ohne Störungen funktioniert.

Zur Steigerung meiner körperlichen Fitness erweiterte ich mein gelegentliches Boxtraining auf regelmäßig dreimal die Woche im örtlichen Boxverein.

Irgendwann, so Mitte 20, begann ich mich mit fernöstlicher Philosophie zu beschäftigen und lernte, wie ich die Warnzeichen nutzen kann, um die Harmonie zwischen beiden Teilen aufrecht zu halten.

Leider vergaß ich dies immer wieder in der Folgezeit, sodass ich regelmäßig alle paar Jahre einen Erinnerungsstoß bekam, der von Mal zu Mal heftiger ausfiel.

7 Antworten zu “10.11.2018 – Samstag , Tagebuch Teil 2 (Gedankensplitter – Körper und Geist)

  1. Hast du öfters schmerzen im knie?

    Gefällt 1 Person

  2. Dabei wurde mir schnell klar, dass ich nicht mein Körper bin, sondern diesen wie eine Maschine benutze… KLARE AUSSAGE! MERKE ICH MIR!!!!!
    LG

    Gefällt 1 Person

  3. Oh, ja, Körper und Seele gehören ganz eng zusammen, das sollte sich die Schulmedizin mal wesentlich mehr zunutze machen. Denn wenn die Seele gekränkt ist (da steckt das Wort krank ja schon drin!) dann muß ihr der Körper als Projektionsfläche dienen!
    Danke für die wahren Worte, liebe Grüße
    Monika.

    Gefällt 2 Personen

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