21.05.2018 – Montag , Tagebuch Teil 2 (weitere Gedanken zum Datenschutz)

Beim Stöbern im Internet über die EU-DSGVO bin ich auch auf folgende Aspekte gestoßen, die sicherlich nicht so vorgesehen waren.

Jeder, der eine Visitenkarte entgegennimmt, hat damit personenbezogene Daten erhalten und müsste darüber aufklären, was er genau mit diesen vorhat und wie sie gespeichert bzw. weiter verwendet werden.

Zur eigenen Absicherung jedoch nicht nur mündlich in 1 – 2 Sätzen, sondern am besten schriftlich, was dann schnell mehrere Seiten sein können und dies sich dann per Unterschrift bestätigen lassen.

Wobei de facto eine stillschweigende Zustimmung durch die Herausgabe seiner Visitenkarte erteilt wird, denn welchen Sinn sollte es sonst machen, diese überhaupt dem Gesprächspartner auszuhändigen.

Aber dies sind nicht alleine meine Gedanken und Auslegungen, sondern es gibt sogar bereits Firmen, die in ihrem Angebot haben, Visitenkarten DSGVO-Konvorm zu erstellen.

Die Frage für mich ist dabei, wo bleibt da der Grundgedanke mit dieser Verordnungen die Rechte der Bürger über ihre persönlichen Daten zu stärken.

Da kann man bloß hoffen, wie schon von einigen Interessengruppen angeregt, dass eine gründliche Nacharbeit kurzfristig erfolgen wird und nicht erst per Gerichtsentscheide.

Ich bin schon gespannt auf welche Kuriositäten ich noch stoß bei meiner weiteren Suche bzw. Durcharbeiten der neuen Verordnung.

Weitere Gedanken zur europäischen Datenschutzgrundverordnung:

https://dieka56welt.wordpress.com/tag/eu-dsgvo/

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11 Antworten zu “21.05.2018 – Montag , Tagebuch Teil 2 (weitere Gedanken zum Datenschutz)

  1. Im Prinzip darf niemandem einen Brief schreiben,
    ohne in vorher dazu um Erlaubnis zu bitten.

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  2. Wenn ich mich dir vorstelle, verrate ich dir üblicherweise meinen Namen.
    Ich hoffe, du gehst damit verantwortungsvoll um, hihihi.
    Datenschutz ist gut und wichtig.
    In Bezug auf kleine Hobby Blogger wurde aber keine Rechtssicherheit geschaffen.
    Bis jetzt weiß ich nicht, ob ich „Privat“ bin oder „Kommerziell“ weil WP auf meinem Blog Werbung schalten darf. Hab ich durch die kostenlose Nutzung zugestimmt.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass auch die kostenlosen Nutzer von WordPress einen Anspruch auf einen Datenverarbeitungsvertrag haben. Den gibt es aber nur für zahlende User.

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  3. Wie verhält es sich dann eigentlich mit diesen lästigen Visitenkarten, die einem stets an die Seitenscheiben von Autos gesteckt werden???

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  4. Ich finde, man kann es auch übertreiben. Die Benutzung der erhaltenen Visitenkarten beschränkt sich bei mir darauf, dass sie in die Brieftasche wandern oder an die Pinwand. Im Extremfall nutze ich die darauf enthaltene Telefonnummer zum Wählen. Das war’s. Und wer eine solche Karte verteilt, tut dies aus genau dem Grund, dass die Daten verwendet werden mögen. Ansonsten finde ich diese Verordnung eine gute Sache, weil der Verbraucher endlich die Möglichkeit bekommt, Einfluss auf seine Daten zu nehmen, und zB Auskunft zu erhalten, was über ihn gespeichert ist. Es wird sicherlich darauf ankommen, dies auszugestalten und praktisch durchzusetzen. Denn „interessierte Kreise“ werden sicherlich nach Schlupflöchern suchen

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