Gismo – und die Probleme mit der Treppe

Überrascht das Gismo nicht neben mir die Treppe hoch lief, ging ich zu ihr zurück und überlegte kurz, sie auf dem Arm zu heben zum nach oben Tragen.

Aber sie sollte ja alleine diesen Weg bewältigen können, wann immer ihr danach war.

Also setzt ich mich auf die erste Stufe und während ich noch überlegte, was ich nun tun könnte, tastete sie sich vorsichtig zu mir hoch.

Dort angekommen kuschelte sie sich gleich an mich und schaute vorsichtig an mir vorbei nach unten Richtung Flur und Wohnzimmer.

Sobald sie anfing zufrieden zu schnurren, auch bedingt durch mein Kraulen, hopste ich eine Treppenstufe höher.

Und so ging es bis nach ganz oben, von Mal zu Mal schneller.

Das erste hinuntergehen verlief noch langsam, jedoch ohne Probleme, ebenso wie das erneute hochgehen.

Anschließend sauste Gismo mehrere Male hoch und runter, aber beständig darauf achtend, dass ich bloß am Treppenabschluss stehe.

Sobald ich mich nur einen Schritt wegbewegte blieb sie sofort wie versteinert stehen und fing an zu maunzen.

Nach einem gründlichen Streifzug durchs Büro entschied sich Gismo, als idealen Ruheplatz, meinen Schreibtisch auszusuchen.

Damit sie es dort bequem hatte, sorgte ich mit einer flauschigen Decke für eine gemütliche Unterlage.

Gismo auf dem Schreibtisch-Stammplatz

Sehr zum Unmut meiner damaligen Lebensgefährtin, die fortwährend versuchte die Katze auf ihren Schreibtisch zu locken.

Wenn ich mal den Platz, rechts von meiner Tastatur mit Unterlagen belegte, lauerte Gismo vor sich hin dösend auf ihrem Kratzbaum, bis ich alles freigeräumt hatte.

Gismo auf dem Kratzbaum

Um die Gefahr des Ausrutschens auf der Treppe zu verringern, besorgte ich am darauffolgenden Wochenende selbstklebende Stufenmatten.

Welche ich dann unter genauer Aufsicht und Kontrolle von Gismo anbrachte.

Gismo beobachtet mich

Fortsetzung folgt….

zum vorhergehenden Teil:
https://dieka56welt.wordpress.com/2017/12/22/gismo-die-pflegekatze/

 

5 Antworten zu “Gismo – und die Probleme mit der Treppe

  1. Lieber Dieter, irgendwie stellt sich mir im Augenblick die Frage, ob Du Deine Lebensgefährtin auch so fürsorglich behandelt hast, wie diese kleine Katze?
    Wird Dir vermutlich als eine dämliche Frage erscheinen, und doch ist sie das um und auf einer Beziehung…….
    Würde ich merken, dass ich nicht einmal annähernd soviel Fürsorge von meinem Partner bekomme, wie das Haustier, das wir haben, würde ich mir auch wünschen, dass es sich auf meinen Schreibtisch legt, damit ich es herzen kann.
    Bekäme ich aber genauso viel oder vielleicht sogar mehr, dann würde ich zum Schreibtisch meines Partners gehen und beide einfach nur niederbusseln, ohne auch nur den geringsten Gedanken darüber verlieren, ob das Miezchen jetzt bei mir oder bei ihm liegt.

    Hmmm – Gedanken, nur Gedanken – nichts weiter.

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    • Ist natürlich nur meine subjektive Meinung, aber ich denke schon, dass ich sie ebenso wenn nicht besser behandelt habe.
      Aber wieso sie sich wann und wie verhalten hat, habe ich schon längere Zeit aufgegeben zu verstehen.

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  2. Ja, kenn ich alles. Als wir unseren Buzzl aus dem Tierheim holten, war der von vorherigen Besitzern wohl so erzogen, dass er sich nicht vom Boden traute. Ich hab also mit einem Stück Kordel ihn versucht zu locken, wieder überall hin zu gehen, bis ins Bett. Das war schon viel Arbeit und wir spielten dann auch Fußball, indem ich ein Bällchen leicht kickte und er (war eigentlich ne SIE) es fing wie ein Tormann. Zuletzt ging Buzzl sogar über das ausgestreckte Bein meiner damaligen Freundin vom Tisch zur Spüle. Da muss man sich was einfallen lassen, um das Tier zu verlocken. Es hat gedauert, um Vertrauen aufzuauen, aber dann war es die beste Katze der ganzen Welt. Danke, Dieter 🙂

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  3. Hab ich mit Vergnügen gelesen, die Fortsetzung von Gismo, so also hat sie sich die Treppe erobert! Und einen feinen Platz hatte sie auf deinem Schreibtisch, Mimi hat so ein „Bodenkissen“ in der Nähe am Schreibtisch bei mir, da muß sie auch immer beobachten, was der Dosenöffner da wohl macht! Freu ich mich jetzt wieder auf die Fortsetzung, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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