02.04.2017 – Sonntagabend , Lebensweisheit / Zitat

Günter Seipp (* 30.11.1955, Hamburg) Trainer für Rhetorik, Konflikt- und Krisenmanagement, Autor diverser Fachbücher, Unternehmensberater
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4 Antworten zu “02.04.2017 – Sonntagabend , Lebensweisheit / Zitat

  1. Also nochmal: Seipp meint, eine anerkannte Arbeit ist Spaß und leicht wie eine Sommerbrise. Für mich ist das so falsch, dass es gar nicht falscher geht. Eine schwere Arbeit bleibt schwer, auch wenn sie anerkannt wird. Von der Leichtigkeit einer Sommerbrise kann man da nicht reden. Sag das mal einem Kanalarbeiter. Der lacht sich tot. So was ist Kitsch.
    Dass einem eine Arbeit leichter von der Hand geht, wenn sie Spass macht, ist klar.
    Im übrigen sollte man an der Arbeit selbst Spaß haben, auch wenn sie nicht anerkannt wird. Allerdings bin ich mir bewusst, dass diese Ansicht unchristlich ist, denn nach der Bibel ist die Arbeit eine Strafe für die Erbsünde: „Im Schweiße eures Angesichts…“ Da ist nicht von Sommerbrise die Rede.

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    • Du schreibst so, als wenn du bereits selbst knietief in Schlamm und Morast gearbeitet hast.

      Ich tat es und kann ehrlich sagen, dass wir dabei auch Spaß hatten, besonders nachdem wir das Ergebnis sahen.

      Aber auch ich kenne solche Menschen, denen jede Art von Arbeit eine Qual ist. Womit ich nicht solche meine, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht können sondern die nicht wollen. Lichtscheues Gesindel nennt man hier bei uns diese.

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  2. Da liegst Du völlig schief, Seipp! Es gibt einen Haufen Arbeiten, die schwer sind, aber trotzdem Spaß machen. Wer denkt da an eine leichte Sommerbrise? Seipp sollte vielleicht mal ein Bundesligaspiel ansehen. Anscheinend hat er auch noch kein Haus gebaut.
    Lieber Dieter, vielleicht solltest Du diesen Spruch doch eher unter Deinen Witzen ablegen.

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    • Wo hast du in dem Zitat etwas davon gelesen, dass nur Arbeit Spaß macht, die leicht ist?

      Ich habe viel und unterschiedlichstes gearbeitet, nicht nur am Schreibtisch, sondern auch körperlich schwere dreckige Tätigkeiten.

      So lange ich Anerkennung für meine Leistung bekam bzw. fühlte und damit meine ich nicht finanzielles, waren mir 12 – 16 Stunden pro Tag über Wochen/Monate/Jahre nicht zuviel.

      Aus diesem Grund kann ich diesem Zitat nur voll und ganz zustimmen. Jeder mit Personalverantwortung sollte es sich als Leitspruch vor Augen halten.

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