Wuschel Teil 25 — auf großem Fuß / Pfoten unterwegs

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

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Wuschel konnte durch Glasscherben marschieren, ohne die kleinste Schnittwunde davon zu tragen. Aber immer wieder fing er sich zwischen den Krallen Dornen oder spitze Gehölzer ein.

Ich war froh, dass er mir so sehr vertraute, und ich mir widerstandslos nach jedem Spaziergang seine Pfoten genau anschauen konnte.

Manches mal waren diese Verletzungen so tief, dass ich die blutenden Stellen mit einem meiner übergroßen Leinentaschentücher verbinden musste.

Nur gingen mir diese Tücher so langsam aus, und als es wieder einmal passierte, machte ich mich auf den Weg zum Fressnapf, um nach einem stabilen Pfotenschutz für Wuschel zu schauen.

Die Verkäuferin riet mir als passende Größe M, also für einen mittelgroßen Hund, was mir logisch erschien.

Zu Hause angekommen versuchte ich sofort Wuschels unverletzte Pfote in den Pfotenschutz der wie ein kleiner Stiefel aussah, zu bekommen, was jedoch ein aussichtsloses Unterfangen war.

Den Unterschied zwischen der Schuhgröße Medium und seiner Pfote betrachtend, wurde mir klar, dass hier wohl eher X-Large her musste.

Was mich sofort ein breites Grinsen kostete, wenn ich an meine eigene Schuhgröße von 46/47 dachte.

Zurück im Geschäft erzählte ich dann mein Dilemma, aber leider konnte die Verkäuferin die benutzte Ware nicht zurücknehmen, und so ging diese in den Korb für das Tierheim.

Doch war ich schon zufrieden, dass tatsächlich eine Größe XL, also für Schäferhunde, lagernd war, die Wuschel wie angegossen passte.

Und nicht nur das, sondern meine Sorge, dass er sie nicht tragen würde wollen zeigte sich als völlig unbegründet.

Denn obwohl ich ihn ihm an der unverletzten Pfote angezogen hatte, es Wuschel also nicht als Verband empfinden konnte, lief er damit freudig im Zimmer auf und ab, wie in einem Schuhgeschäft, um zu sehen, ob eh alles passt.

Vor dem nächsten Spaziergang setzte er sich wie gewohnt vor mich hin, damit ich seine verletzte Pfote entsprechend präparierte. Was im Einzelnen bedeutete säubern, mit Wundöl betupfen und verbinden.

Ab heute kam dann eben noch zum Schutz vor Nässe und Schmutz das gekaufte Stiefelchen dazu.

Anschließend hielt er mir die andere Pfote hin, in Erwartung, dort ebenfalls einen Stiefel angezogen zu bekommen. Es war ihm eine deutliche Enttäuschung anzusehen, als dies nicht geschah.

Vermutlich spürte er instinktiv, dass er damit jetzt keine weiteren Verletzungen mehr zu erwarten hätte, und verstand nicht, wieso es nur einen Pfotenschutz gab und nicht vier.

Fortsetzung folgt ……

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