Wuschel Teil 23 – frühes Aufstehen, nein Danke

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

Als ausgemachter Formel 1 Fan war es nur natürlich, dass ich zum Rennen in Suzuka, Japan, welches sehr früh am Morgen, Anfang Oktober, übertragen wurde, extra aufstand.

Nachdem der Wuschel seit einigen Wochen rund um die Uhr bei mir lebte, musste ich also dafür Sorgen tragen, in dieser Zeit nicht mit Gassigehen gestört zu werden, was letztlich bedeutete, dass Wuschel ebenso früh aufstehen musste.

Wie wenig er darüber erfreut war, sah ich bereits, wie er sich widerwillig aus seinem Bettchen quälte, und sehr langsam, vor sich hin trödelnd, zur Wohnungstüre schlich.

Mit halb geschlossenen Augen schlürfte er dann im Freien lustlos vor mir her, und schenkte mir bloß einen verächtlichen Blick, als ich ihn etwas ungeduldig aufforderte, endlich sein Geschäft zu machen.

Immerhin konnte ich mir ebenfalls etwas Schöneres vorstellen, als mit dem Mantel über dem Schlafanzug in der Kälte herum zu stehen.

Beim darauf folgenden Versuch sein Beinchen zu heben, kippt er dann im Halbschlaf prompt auf die Seite, was mir einen weiteren äußerst vorwurfsvollen Blick einbrachte.

Zum nächsten Versuch lehnte sich Wuschel an einen Steinbrocken, legte das linke Beinchen oben drauf, und ließ es mit geschlossenen Augen dann einfach nur noch rinnen.

Um sich anschließend blitzschnell umzudrehen, und mich keines Blickes mehr würdigend, schnurstracks in Richtung nach Hause lief, wo er keineswegs zu schläfrig war, um nicht sofort sein Frühstück einzufordern.

https://dieka56welt.wordpress.com/2013/10/13/13-10-2013-sonntagmorgen-tagebuch-teil-2-wuschel-beim-fruehstuecken-16573890/

Kaum den letzten Bissen geschluckt schlief er, mit dem Kopf neben seinem Napf, dick in eine warme Decke gehüllt, auch schon wieder ein, als wenn nichts gewesen wäre.

Noch nicht mal die lauten Motorengeräusche beim Start des Rennens konnten sein geräuschvolles Schnarchen unterbrechen, mit dem er die gesamte Zeit das Rennen begleitete.

Als er mich das nächste Mal wieder so früh aufstehen sah, kroch er unter seine Decke, in der Hoffnung für mich unsichtbar zu bleiben, und war bitter enttäuscht, als ich ihn doch finden konnte.

Fortsetzung folgt ……

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