Wuschel Teil 22 – gemeinsames Einkaufen

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

Bisher ging ich immer alleine die Leckerlis von Wuschel einkaufen, weil ich nicht wusste, dass sowohl beim OBI als auch beim Fressnapf Hunde mitgebracht werden dürfen.

Das erfuhr ich, als wir eines Tages am Ende eines gemeinsamen Spazierganges bei Fressnapf vorbeikamen, und Wuschel geradewegs durch die sich eben öffnete Schiebetüre ging, um sich am dahinter stehenden Wassernapf zu bedienen.

Ich wollte ihn schon zurückrufen, als die Kassiererin rief „Lassen sie ihn ruhig trinken, dafür ist es ja da.“

Am Trockenfutternapf schnupperte er nur vorsichtig, um sich dann mit heftigstem Schwanzwedeln, und großen Augen vor meine Füße zu setzen.

Als die Kassiererin hörte, wie ich zum Wuschel sagte, dass ich kein Geld dabei habe, und er zu Hause dann ein Leckerli bekäme, rief sie ihn zu sich, und schenkte ihm eines aus einer Dose, die sie offen neben der Kasse hatte.

Von da an durfte Wuschel mitkommen, wenn ich für ihn einkaufen ging, was zur Folge hatte, dass er nicht nur alles genauestens beobachtete, was in den Einkaufskorb kam, sondern noch mehr, ob nicht womöglich sogar etwas vergessen wurde.

Spielte mir tatsächlich einmal meine Vergesslichkeit einen Streich, blieb er stur vor dem Regal sitzen, und es fehlte nur noch, dass er wütend mit der Pfote auf den Boden klopfte.

Ab und zu kaufte ich auch frische Leckerlis beim OBI, die er nicht abgepackt in Verkaufsvitrinen hatte, wie früher bei den Tante Emma Läden.

Leider trennte uns eine sehr breite und viel befahrene Straße von dem Geschäft, und die Ampeln waren zu kurz geschaltet, als dass Wuschel mit seinem gemütlichen Dahintrotten rechtzeitig hinüber kam.

Vor allem waren ihm die vielen auf ihn zufahrenden Autos nicht ganz geheuer, und er wusste dann oft nicht, ob er nun vor oder zurück gehen sollte.

Also musste ich ihn tragen, was er schnell heraus hatte, und sich immer schon entsprechend in Position setzte. Über meine Schulter hinweg schaute er sich dann die Autos in Ruhe an, doch war sein stark pochendes Herz deutlich an meiner Brust zu spüren.

Kaum auf der anderen Straßenseite angekommen zappelte er gleich wie wild um wieder auf die Beine zu kommen, und steuerte schnurstracks den Eingang zum Markt an.

Vor seiner Lieblingssorte „Plätzchen mit Mark gefüllt“ blieb er brav sitzen, bis ich ein Päckchen für ihn abgefüllt hatte, das er nicht mehr aus den Augen ließ, bis er eines davon genüsslich verspeisen durfte.

Um sich anschließend gleich wieder vor der Straße in Trageposition zu setzen, mit einem Gesichtsausdruck, den ich als zufriedenes Grinsen bezeichnen würde.

Fortsetzung folgt ……

Über einen Kommentar freue ich mich (ACHTUNG: Wenn Ihr hier kommentiert, speichert WordPress Eure IP-Adresse und bei Angabe auch Eure E-Mail. Der Antispamdienst Akismet und Gravatar nutzt diese Daten zur Prüfung. )

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s