Wuschel Teil 21 – Wanderung zum Stadtberg

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

Da wir nun unsere Tage frei einteilen und planen konnten, dachte ich mit Wuschel eine kleine Wanderung zum Stadtberg zu machen, der etwas über 2 1/2 km entfernt ist.

Einfach mal eine andere Umgebung, mit neuen Gerüchen und Eindrücken für ihn.

Aber bereits nach einem knappen Kilometer konnte ich feststellen wie Wuschels Begeisterung mehr und mehr nachließ, und er immer öfter schwer hechelnd, eine Pause einlegen musste.

Ich hatte nicht bedacht, dass er die letzten Jahre bei seiner Halterin kaum Bewegung bekam, weil sie ihn nur zum Geschäfte machen auf ein paar Minuten hinausgelassen hatte. Und seine Beinmuskulatur dementsprechend schwach ausgebildet war.

Ebenso war wider Erwarten die Temperatur von angenehmen 22° auf etwa 30° gestiegen, als wir mit letzter Kraft die Pizzeria am Rathaus erreichten.

Wuschel war so fertig, dass er erst einmal ein paar Minuten neben seinem Wassernapf lag, den der Kellner gebracht hatte, während ich ihm mit der Speisekarte frische Luft zufächelte.

Lediglich eine hochgezogene Augenbraue und ein kurzes Schnüffeln in die Richtung der Fleischstücke, die er mit dem Wasser bekommen hatte zeigte, dass er am Leben war.

Erst als dann mein Essen kam, raffte er sich auf zuerst den Wassernapf halb leer zu süffeln und anschließend das Fleisch zu genießen.

Froh dass es dem kleinen Hund besser ging, bekam er vom Kellner noch ein paar weitere Stückchen Kalbsfleisch aus der Küche.

Auf die restliche steile Strecke bis zum Kirchberghäuschen, verzichteten wir dann doch, und machten uns, nach guten zwei Stunden Ruhepause, langsam auf den Heimweg.

Auch da musste Wuschel erneut an jeder 2. – 3. Straßenecke eine kurze Rast einlegen.

Mein Versuch, ihn mit seinen 15 kg zu tragen, endete damit, dass ich ihn an der nächsten Ecke, noch lauter hechelnd als er, wieder absetzen musste.

Endlich an der Ecke angelangt, wo wir immer unser halbes Hähnchen holten, kam uns der Verkäufer, mit einer Schale Wasser für Wuschel, entgegen gelaufen. Denn er hatte schon von weitem erkennen können, dass wir am Ende unserer Kräfte waren.

Zuhause angekommen ließen wir uns beide nur noch aufs Sofa fallen, um zwei Stunden am Stück zu schlafen.

Unsere zukünftigen Ausflüge beschränkten sich dann allerdings auf maximal 40 Wuschelminuten, was heißt, dass Wuschel ab sofort die Länge und die Richtung der Spaziergänge bestimmte.

Fortsetzung folgt ……

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