Wuschel Teil 20 – Anpassungen im neuen Alltag

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

Nachdem Wuschel nun ohne Unterbrechung bei mir wohnte, ging es vorerst einmal darum, unser beider Leben aufeinander abzustimmen.

Da es mir das Wichtigste war, Abwechslung in sein Hundeleben zu bringen, versuchte ich so gut es irgend ging, ihn in meinen Alltag einzubinden.

Und so frühstückten wir und aßen gemeinsam zu Abend. Und wann immer ich noch eine Zwischenmahlzeit einnehmen musste, bekam auch er eine Kleinigkeit hergerichtet.

Ebenso achtete ich genauestens darauf, dass er regelmäßig nach draußen kam, um seine Notdurft zu verrichten, und ließ ihn jedes mal selbst aussuchen, wohin und wie lange wir dann unterwegs waren.

Meine Arbeiten wie Kochen, Putzen etc. musste ich dann natürlich den Zeiten anpassen, an denen wir zu Hause waren. Und auch hier fiel es mir nicht schwer, ihn mit Leckerle durchs Wohnzimmer werfen, denen er sofort nachsprang, zu beschäftigen.

Dass ich beim Kochen immer wieder etwas wie zufällig fallen ließ, auf das er schon gespannt wartete, um es sich sofort zu fischen, brauche ich ja nicht zu erwähnen.

Nur Einkaufen ging ich alleine, denn da war mir die Gefahr viel zu groß, ihn vorm Geschäft anbinden, also alleine lassen zu müssen.

Aber nachdem ich darauf achtete, nie länger als eine halbe Stunde wegzubleiben, verschlief er diese Zeit sehr bald ruhig in seinem Bettchen oder auf dem Sofa.

Und was unsere Aufsteh- und Schlafenszeiten betraf, so waren wir hier ja schon bestens eingespielt, nachdem Wuschel ja bereits vorher oft seine Nächte bei mir verbracht hatte.

Beim Nachmittagsschläfchen lag Wuschel am liebsten in meinen angewinkelten Beinen mit dem Kopf auf meinen Waden oder Fußknöcheln.

So verbrachten wir meistens ebenfalls die ersten Stunden der Nacht, bis Wuschel sich dann entschloss, den Rest in seinem eigenen Federbettchen zu verbringen, das gleich am Boden neben mir lag.

Hatte Wuschel allerdings das Sofa für sich alleine, dann genoss er es, sich breit zu machen, und ich musste mir spielerische Tricks einfallen lassen, um ihm Platz für mich zum Dazulegen abzuluchsen.

Neben seiner Schmusedecke, hatte er auch bald meine kleinen Sofakissen zum Kuscheln entdeckt, und sie kurzerhand beschlagnahmt, die ich ihm vom Herzen gerne schenkte.

Fortsetzung folgt ……

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