26.05.2016 – Donnerstagabend – Lebensweisheit / Zitat

Arthur Schnitzler (* 15. Mai 1862 in Wien, Kaisertum Österreich; † 21. Oktober 1931 in Wien, Erste Republik) war ein österreichischer Erzähler und Dramatiker

9 Antworten zu “26.05.2016 – Donnerstagabend – Lebensweisheit / Zitat

  1. Gefällt mir nicht. Schnitzler hätte statt „Surrogate“ schreiben sollen: „Verwirklichung“,

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    • Ich denke das „Verwirklichung der Träume“ nur in den seltensten Fällen vorkommt und finde ein ersetzen der Traumvorstellung durch die liebende Person drückt genau aus, was er meinte.

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  2. Das wäre schlimm.

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    • Was genau wäre schlimm?

      Das Ersetzen einer nicht zu realisierenden Traumvorstellung, durch eine geliebte Person, die man z.B. bereits vermisst sobald sie den Raum verlassen hat?

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      • Surrogat = (minderwertiger) Ersatz für das Original
        https://de.wikipedia.org/wiki/Surrogat

        Wie wichtig ist eine (nicht zu realisierende) Traumvorstellung? Und – was ist mit dem (möglicherweise daraus folgendem) Gefühl, stets die zweite Wahl getroffen zu haben, sich mit dem begnügen zu müssen, was „das Schicksal“ einem zugedacht hat?

        Vielleicht ist es hilfreich, die eigene Vorstellung, bzw. die eigenen Träume auf ihren „Realitätgehalt“ hin zu überprüfen, oder besser, auf ihre Realisierbarkeit hin anzuschauen. Mir ist klar, das das wie ein unlösbarer Widerspruch klingt, dennoch… 😉

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        • So wie ich das verstanden habe (auch beim Nachlesen bei deinem Link) bezieht sich das „minderwertige“ ausschließlich auf den Lebensmittelbereich.

          Und Liebe würde ich nicht gerade als Lebensmittel ansehen, auch wenn man sagt „von Luft und Liebe zu leben“.

          Das von dir angesprochen überprüfen der Träume auf Realisierbarkeit hatte ich ja bereits vorher schon erläutert, wie ich dieses Zitat interpretiere.

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  3. dobamoblog.wordpress.com

    Ich verstehe es so, dass zwei sich wirklich Liebende die Träume von Sehnsüchte „von früher“ ersetzen.
    Also keiner der beiden mehr von etwas und jemand anderen mehr träumen, weil ihre alle ihre Sehnsüchte durch den anderen gestillt sind.
    Ein hinreissender Gedanke 🙂

    Gefällt 1 Person

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