Wuschel Teil 18 – Wuschel und der Hausputz

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

Als Wuschel zum ersten Mal an dem Tag bei mir war, an dem ich meinen wöchentlichen Wohnungsputz machte, hatte ich Sorge, wie er wohl darauf reagieren wird.

Also fing ich vorsichtig im Vorzimmer an aufzuwischen, um erleichtert zu sehen, dass Wuschel sich in Ruhe ins Wohnzimmer zurück zog,

Lediglich durch einen Spalt der Türe beobachtete er alle weiteren Aktivitäten, wobei seine Nase, die interessiert den frischen Duft schnupperte, das Einzige war, das sich bewegte.

Nachdem er also keine Anzeichen von Angst zeigte, erlaubte ich mir in der Folge, am von ihm entferntesten Ende, vorsichtig mit dem Saugen zu beginnen.

Auch hier hob er nur kurz seinen Kopf, um anschließend mit einem entspannten Grunzen in einen Halbschlaf zu sinken.

Erst als ich direkt vor seinem Bett war, ließ er den Staubsauger nicht mehr aus den Augen.

Ganz vorsichtig kam ich näher und näher an Wuschel heran.

Nachdem er sich nicht von der Stelle rührte, ich jedoch ebenfalls unter seinem Bett saugen wollte, schlug ich zuerst einmal die Hälfte des Federbettes um, sodass er wie in einer Höhle darin verborgen lag.

Und als ich ihn anschließend sogar mit seinem ganzen Bettchen zur Seite zog, reckte er lediglich seine vorwitzige Nase heraus, um zu beobachten, was ich da anstellte.

Als alles vorbei war, stand er auf, um genauestens zu schauen, ob ich sein Federbett auch wieder richtig platziert hatte.

Sollte ich es doch mal ein paar Zentimeter zu weit vom Fußende meines Bettes hingelegt haben, blieb er davor stehen, und starrte so lange von mir zu seinem Bett, bis ich es korrigiert hatte.

War er dann mit der Lage zufrieden, trampelte er kreuz und quer darüber, um es in die, seiner Meinung nach, bequemste Form zu bekommen. Auch seine Schmusekissen schubste er mit seiner Nase so lange hin und her, bis sie dort waren, wo sie nach seinem Geschmack sein sollten.

Zum Schluss legte er sich auf den Rücken, alle vier Beinchen in die Höhe gereckt, um sich von mir am Bauch kraulen zu lassen, was ich nur zu gerne tat.

Und noch so gerne tun würde, wenn er nicht im April 2014, viel zu früh, in den Hundehimmel abberufen worden wäre.

Fortsetzung folgt ……

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