11.03.2016 – Freitagnacht , Lustiges zum Tagesausklang

„Herr Wachtmeister, jemand hat mein Auto gestohlen!“

„Können sie eine Beschreibung des Täters geben?“

„Das nicht, aber ich habe mir beim Wegfahren das Kennzeichen aufgeschrieben!“

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„Dieser Kleinwagen, lobt der Händler, verbraucht auf hundert Kilometer kaum einen Löffel Benzin“.

„Ess- oder Teelöffel?“, fragt der Schotte.

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Fritzchen schreibt im Diktat das Wort „Tiger“ klein. Seufzt die Lehrerin: „Ich habe euch doch schon hundertmal erklärt: Alles, was man anfassen kann wird großgeschrieben!“

Wundert sich Fritzchen: „Na, dann versuchen sie dochmal einen Tiger anzufassen.“

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Eine Antwort zu “11.03.2016 – Freitagnacht , Lustiges zum Tagesausklang

  1. Eigentlich ist so etwas kein Witz, sondern es kommt tatsächlich vor, wie ich schon in meinem Buch „Adieu Justtia“ beschrieben habe:
    https://autorenseite.wordpress.com/home/

    Geschichten rund ums Auto

    Dr. Prell kam mit zwei Kollegen aus dem Münchner Justizpalast. Man diskutierte immer noch über den Fall, den man gerade entschieden hatte. Als man vor dem Gebäude stand und sich verabschiedete, ließ plötzlich einer der Kollegen erschrocken seine Aktentasche fallen, nahm blitzschnell Papier und Bleistift heraus und begann zu schreiben und zu lachen:
    „Schaut mal: Da fährt gerade einer mit meinem VW weg. Im ersten Schreck wollte ich mir die Auto-Nummer notieren. Dann habe ich aber gemerkt, dass es ja meine war.“
    Alle lachten ein wenig konsterniert und beratschlagten, was zu tun sei. Der Bestohlene beschloss, sich auf den Weg zum Polizeipräsidium zu machen. Und die anderen fanden ein paar tröstende Worte mit dem Tenor: Der Dieb würde schon erwischt werden. Wahrscheinlich handele es aber wohl nur einen Fall von „furtum usus“ (d.h.: jemand benutzt das Fahrzeug für einige Zeit, ohne es behalten zu wollen).
    Während man so redete, erschien der VW wieder an seinem alten Platz. Der Fahrer hatte nur eine Runde um den alten Botanischen Garten gedreht und war zurück gekommen. Während er ausstieg und das Fahrzeug etwas verwirrt von außen betrachtete, gingen die drei Richter zu ihm.
    „Gelt, das ist Ihr Auto. Entschuldigung! Ich habe es verwechselt“, stammelte er.
    „Wie gibt’s denn so was! Und dass dann auch noch der Schlüssel passt!“ sagte der vermeintlich Bestohlene in vorwurfsvollem Ton.
    „Ja ich kann mir das auch nicht erklären. Ich war gerade im Justizpalast und habe da drinnen Schlimmes erlebt. Da war ich ganz durcheinander. Ich habe nicht einmal in dem Auto gesehen, dass es innen eine viel dunklere Farbe hat. Ich dachte nur: das Wetter wird schlecht, weil es so dunkel war. Dann habe ich schließlich doch gemerkt, dass ich im falschen Auto saß. Ich bitte nochmals um Entschuldigung.“
    Einer der Juristen gewährte dem sichtlich geknickten Sünder großzügig die Absolution, indem er sagte:
    „Wir haben auch da drinnen Schlimmes erlebt und können das gut verstehen.“
    Alle lachten herzlich und beschlossen, diesen Tag bei einer Halben Bier ausklingen zu lassen.

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