Monatsarchiv: September 2015

28.09.2015 – Montagabend , Lebensweisheit / Zitat

Carl Gustav Jung (* 26. Juli 1875 in Kesswil; † 6. Juni 1961 in Küsnacht), meist kurz C. G. Jung, war ein Schweizer Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie.

28.09.2015 – Montagabend , Tagebuch Teil 1

Nachdem es heute sowohl vom Wetter (Sonne mit 18 Grad Celsius) als ebenfalls von meiner Gesundheit (Schnupfen fast verschwunden) gut aussah, dachte ich entsprechend aktiv in die Woche starten zu können.

Leider merkte ich eine deutliche Verschlechterung (Husten, Schnupfen, Heiserkeit, etc.) kurz vorm Mittagessen.

Die geplante Gemüsesuppe für heute bekam ich gerade noch fertig, danach entschloss ich mich jedoch zur Apotheke zu gehen, um mir etwas gegen die schlimmsten Symptome zu holen. Wobei ich nicht so für Medikamente zu begeistern bin, aber heute hatte ich das Gefühl ohne würde es nicht so einfach weggehen.

Mir kam dieser Weg, der sonst 10 – 15 Minuten dauert vor, als wenn ich einen 20-km-Marsch im Hochsommer machen würde und daher wunderte es mich nicht, dass ich erst circa 1 Stunde später wieder zu Hause war.

Nun bin ich froh, dass ich den Tag soweit überstanden habe und sogar zwei in Arbeit befindliche Teile der Wuschelerlebnisse in meinen Blog einstellen konnte.

Jetzt gibt es den Rest der Suppe vom Mittag und dann zur Entspannung aufs Sofa vor den Fernseher. Zuvor jedoch noch nach einem Tageswitz und Zitat im Internet gesucht.

Zum Abschluss des Tages dann etwas schöne Zeit mit meiner geliebten süßen Michelle, bevor es zu einer Schwitzkur ins Bett geht in der Hoffnung das, damit Morgen ein besserer Tag wird.

Wuschel Teil 17 – das erste mal Fellschneiden durch mich

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

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Gleich im ersten Winter, nachdem ich Wuschel kennen gelernt hatte, flog seine Halterin zu den Feiertagen in Urlaub, und fragte mich, ob er in dieser Zeit bei mir bleiben dürfe.

Natürlich durfte er, und so hatten wir endlich genug Zeit, um längere Ausflüge zu machen.

Zu dieser Zeit fing es gerade an zu schneien, und trotzdem starteten wir gleich am nächsten Tag zu einem langen Spaziergang über Wiesen und Felder.

Doch nachdem Wuschel‘s Fell zu lang war, dass es ihm über die Augen wuchs, konnte ich früher schon feststellen, dass er manches Mal ein Hindernis nicht rechtzeitig sah, und dagegen lief.

Dieses Mal hingegen hatten wir ein größeres Problem, und das waren seine überlangen Haare an den Pfoten.

Wir waren bereits ziemlich weit weg von Zuhause, als ich sah, dass der Schnee zu vielen kleinen Eisklümpchen gebildet, an diesen langen Haaren festklebte, und von Schritt zu Schritt immer mehr wurde.

Alle meine Versuche ihn davon zu befreien scheiterten, und daher musste ich dazuschauen, so rasch wie nur möglich den Heimweg anzutreten, bevor es Wuschel nicht mehr möglich war, mit diesem Ballast weiter zu laufen.

Zuhause angekommen sahen seine Beinchen aus, als ob sie in viel zu großen Wollstrümpfen steckten, die dabei sind runter zu rutschen.

Doch ebenfalls an vielen anderen Stellen hing der Schnee zu Eis gebildet an seinen langen Haaren, und die einzige Möglichkeit ihn davon zu befreien war, ihn ins warme Wasser zu stecken.

Damit hatte ich keine Probleme, da Wuschel es liebte von mir gebadet zu werden. Vor allem das Einmassieren des Shampoos und das Trockenrubbeln zum Schluss gefielen ihm ganz besonders.

Doch dieses Mal war es damit nicht getan, denn ich beschloss zum ersten Mal seine Haare selbst zu schneiden.

An den Pfoten und Beinchen in jedem Fall, und ebenso wollte ich, dass er endlich eine freie Sicht hat.

Das einzige Werkzeug, das ich zur Verfügung hatte, war eine kleine Schere, mit der ich früher immer meinen damaligen Vollbart stutzte.

Und so nahm ich Wuschel auf den Schoss, und begann ganz vorsichtig ein langes Haarbüschel nach dem anderen abzuschnipseln.

Nachdem er dabei zusehen konnte, und sehr bald merkte, dass er sich vor nichts fürchten musste, ließ er es ruhig geschehen.

Ganz so einfach war es allerdings nicht, als ich an seinem Gesicht weitermachen wollte.

Denn er versuchte bei jedem Schnippel sofort zuzusehen, was ich da mache, und drehte mir deshalb entweder das ganze Gesicht weg, oder hob blitzartig den Kopf nach oben, sodass ich ungemein aufpassen musste, ihn ja nicht zu stechen.

Es war ein schwieriges Unterfangen, bis ich es endlich geschafft hatte, ihm einen Pony zu verpassen, der seine Augen freiließ.

Aber auch das war mir dann, nach gefühlten Stunden an Arbeit, gelungen.

Von da an konnte ihm der Schnee nichts mehr anhaben, und ich erinnere mich, dass wir viele gemeinsame Ausflüge machten, und damit schöne Feiertage genießen konnten.

Wuschel erzählt Teil 17 – das erste mal Fellschneiden durch meinen Freund Dieter

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

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Wie immer sehr schön geschrieben von meiner geliebten Michelle aus der Sicht vom Wuschel:

Meine lieben Freunde

Heute erzähle ich Euch von meiner Begegnung mit den Schneealiens.

Ihr habt schon richtig gehört….Schnee Aliens, die mich zu tausenden und abertausenden bevölkerten.

Doch zurück zum Anfang, als die Frau, bei der ich wohnte, ihre Weihnachtsferien im Ausland verbringen wollte, wobei für mich natürlich kein Platz vorgesehen war.

Dies allerdings zu meinem grossen Glück,  denn ich durfte diese Zeit mit meinem heiß geliebten Dieter verbringen, der sehr wohl einen Platz für mich hatte, in seiner 2-Zimmerbude. Den er allerdings auch dann gehabt hätte, wäre ihm nur ein Wohnklosett zur Verfügung gestanden, oder auch nur eine Decke unter der Brücke.

Naja Ihr wisst ja schon, was wir für einander waren. Wir wären beide eher verhungert oder erfroren, als nicht mehr füreinander da zu sein. Egal was uns das Schicksal in den Weg legte.

Aber jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Bitte verzeiht, dass mich manchmal solch innige Gefühle überkommen, wenn ich an meinen herzallerliebsten Freund Dieter denke, der während meines irdischen Daseins, für mich die ganze Welt war, und noch mehr.

Ja also, wie schon gesagt, ich durfte zum ersten Mal die Weihnachtsfeiertage mit meinem Dieter verbringen. Und wie ihr ja auch schon wisst, hatte ich erst durch und mit ihm erfahren, wie schön es ist, gemütliche Spaziergänge machen zu dürfen, anstatt nur schnell hinterm nächsten Busch Pipi machen zu müssen, und geschimpft zu werden, wenn ich länger als nur ein paar Minute dafür gebraucht hatte.

Also Klartext: wir unternahmen sofort am nächsten Tag unsere erste richtige Wanderung. Denn die Alte.. ähm, die Frau, bei der ich wohnte, konnte uns ja keine Vorschriften machen, wann genau wir wieder zu Hause sein mussten.

In der Nacht hatte es geschneit, und noch nie zuvor hatte ich die Gelegenheit gehabt durch frisch gefallenen Schnee zu laufen.

Mann, sage ich Euch, das war vielleicht ein Erlebnis. Mein Dieter und ich tobten nur so durch die Felder und genossen diese herrlich duftende frische Luft

Doch plötzlich merkte ich, dass sich da an meinen Beinen etwas festkrallte, das ich überhaupt nicht komisch fand. Lauter harte Kugeln klebten an mir und ließen sich nicht mehr abschütteln.

Erst ein paar Tage vorher hatte ich  gehört, dass es auf dieser Erde auch Aliens geben soll. Kleine Männchen aus dem All, die sich in den verschiedensten Gestalten Menschen und Tieren nähern, um ihnen Böses anzuhaben.

Und als in meine Gedanken hinein auch mein Dieter ganz entsetzt meine Beine ansah, und verzweifelt versuchte, diese Massen an Aliens herunter zu reißen, wurde mir Angst und Bang.

Doch ich war ganz sicher, dass mir nichts passieren konnte, solange mein Dieterschatz bei mir war, und so lief ich trotz dem Alienbefall voll Vertrauen hinter ihm nach, als er mit mir im Schlepptau, blitzschnell in Richtung nach Hause lief.

Als er mich dann sofort in die Wanne hob, und mit warmem Wasser abduschte, war ich sicher, dass alles wieder gut wird. Und genauso war es auch. Die Schneealiens verschwanden spurlos und ließen sich nicht mehr blicken.

Und so dachte ich auch nicht viel darüber nach, was es bedeutet, als mich mein Dieter auf den Schoss nahm, und an meinen Beinen herum schnippelte. Ich sah nur, dass meine Haare immer kürzer wurden, und sich daneben zu einem Berg stapelte. Vermutlich waren das diese, die mit den Aliens in Kontakt kamen, und jetzt eliminiert werden mussten.

Ein bissl komisch kam es mir allerdings vor, als mein Dieter anfing, auch in meinem Gesicht herum zu schnipseln. Da wollte ich dann schon wissen, was sich da so alles abspielte. Doch viel hatte ich nicht mitbekommen, bis auf die Tatsache, dass ich plötzlich alles um mich herum so richtig klar sehen konnte.

Was soll ich Euch sagen, meine lieben Freunde.

Mein Dieter konnte halt alles. Er schaffte es, mit ein paar Schnipsel, mir die Chance zu geben, meine Umwelt klar und deutlich, anstatt durch einen Nebel zu sehen.

Aber wirklich wichtig war mir nur, IHN sehen zu können. So unsagbar groß und stark, mit graugrünen ausdrucksvollen Augen und silbergrauen Haaren, die er hinten zusammen gebunden trug. Das allerschönste aber war sein Herz voll bedingungsloser Liebe für mich, das ich allerdings auch  ohne der klaren Sicht meiner Augen, sehen konnte.

Doch alles zusammen sehen zu können war halt doch das Optimalste.

So…jetzt wird schlafen gegangen. Und bald erzähle ich Euch die nächste Geschichte aus meinem Leben auf Erden.

27.09.2015 – Sonntagnacht , Lustiges zum Tagesausklang

Nach dem Banküberfall fehlen im Tresor zwei Millionen.

Der Bankdirektor zu den Reportern: „Schreiben sie, es seien drei Millionen erbeutet worden, dann hat der Kerl wenigstens einen Riesenkrach zu Hause.“

27.09.2015 – Sonntagabend , Lebensweisheit / Zitat


Ernst Ferstl (* 19. Februar 1955 in Neunkirchen in Niederösterreich) ist ein österreichischer Lehrer und Schriftsteller.

27.09.2015 – Sonntagabend , Tagebuch Teil 2

Nachdem ich heute schon zwei Spaziergänge mit Bonnie hinter mir habe, und es abends meist unangenehmer mit dem Schnupfen wird, habe ich mich entschlossen, den Abendspaziergang ausfallen zu lassen.

Diesen Sonntag konnte ich nicht so richtig genießen. Weder die schöne Sonne mit immerhin 18 – 19 Grad Celsius und auch das Formel 1 Rennen um 7 Uhr am frühen Morgen fiel für mich aus.

Aber wenigstens die Zeit mit Bonnie und einen guten Appetit konnten den Tag einigermaßen retten.

Für heute sind nur noch ein gemütliches Abendessen (Bauernomelette mit kleinen Gewürzgurken und Tomatensalat) und Fernsehen geplant, bis zum Abendabschluss mit meiner geliebten süßen Michelle.

Mit Glück geht es mir ja morgen wieder besser und ich kann das vom Wochenende liegen gebliebene nachholen.

27.09.2015 – Sonntag , Tagebuch Teil 1

Leicht verschnupft aber sonst ganz ok bin ich heute Morgen früher aufgestanden, um Bonnie in Empfang zu nehmen.

Nach ein paar Knuddel-/Streicheinheiten und Leckerchen habe ich mich noch mal für eine Stunde ins Bett verzogen.

Anschließend ein kurzes gemeinsames Frühstück, bevor es auf den ersten Spaziergang bei 18 Grad Celsius mit Sonnenschein für circa 30 Minuten ging.

Während Bonnie sich ausruhte, konnte ich meinen wöchentlichen Virenscan laufen lassen, der gerade rechtzeitig fertig, wurde, bevor es Zeit wurde für eine kleine Schmuserunde auf dem Sofa. Wenigstens war dies Bonnies Meinung, und der bin gerne gefolgte.

Nun haben wir auch schon die zweite Runde hinter uns und Bonnie liegt neben mir bei einem kleinen Verdauungsschlaf.

Sobald sie abgeholt wurde, mache ich mir mein Mittagessen und anschließend werde ich einen vorgezogenen Nachmittagsschlaf in Angriff nehmen, denke ich mal.

26.09.2015 – Samstagnacht , Lustiges zum Tagesausklang

„Haben sie den Einbruch so begangen, wie ich ihn eben geschildert habe, Herr Angeklagter?“, fragt der Richter.

„Nein, aber ihre Idee ist auch nicht schlecht!“

26.09.2015 – Samstagabend . Lebensweisheit / Zitat

Helen Vita, bürgerlich: Helene Vita Elisabeth Reichel,  (* 7. August 1928 in Hohenschwangau, Allgäu; † 16. Februar 2001 in Berlin) war eine Schweizer Chansonsängerin, Schauspielerin und Kabarettistin.