Wuschel Teil 16 — Ernährungsumstellung

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

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Wie mit dem Tierarzt besprochen, sollte Wuschel erst einmal langsam ans Nassfutter gewöhnt werden. Zweimal am Tag nicht mehr als eine Viertel Dose zum üblichen Trockenfutter.

Welches ebenfalls von mir gegen eines mit zusätzlichen Aufbaustoffen ausgetauscht wurde, und außerdem leicht mit etwas Wasser weicher gemacht werden konnte.

Im Gegensatz zu dem natürlich weit Billigerem von vorher, das steinhart blieb, egal wieviel Wasser man verwendete.

Seine Halterin allerdings war zuerst nur mal daran interessiert, den Beweis zu erbringen, dass er Dosenfutter nicht verträgt, und gab ihm deshalb auch eine ganze Dose auf einmal, ohne Trockenfutter unterzumischen.

Natürlich reagierte Wuschel’s Darm daraufhin mit Durchfall, den sie dann mit irgendwelchen stopfenden Medikamenten wieder beheben wollte.

Doch damit konnte sie mich weder beeindrucken, noch davon abhalten, meinen mit dem Tierarzt ausgearbeiteten Plan weiter auszuführen. Und ich bestand deshalb darauf, dass Wuschel vorerst nur von mir sein Futter bekommen sollte, bis er komplett umgestellt ist.

Wenn auch nur sehr widerwillig, gab sie dann endlich auf, gegen mich arbeiten zu wollen. Und bereits nach ein paar Tagen war Wuschel’s Stuhlgang besser denn je. Keine Rede mehr von den fast schwarzen harten Ausscheidungen, die er hatte, so lange ich ihn kenne.

Außerdem bekam er jeden Tag jeweils einen halben Dental-Kauknochen nach dem normalen Futter, zur Reinigung der Zähne und Stärkung seiner Kaumuskeln.

Und es dauerte nicht lange, bis ich mich traute, ihm einen, wenn auch nur kleinen, richtigen Knochen zu geben.

Natürlich war es mir zu Beginn sehr mulmig aus Angst, dass er sich damit doch einen Zahn ausbeißen könnte, was sich allerdings sofort als unbegründet heraus stellte.

Ich erinnere mich sehr gerne daran, mit welcher Freude ich ihn beobachtete, wenn er genüsslich seine geliebten Schwarten kaute, und anschließend noch einen Knochen bis aufs Kleinste zerbiss.

Beim nächsten Tierarztbesuch gab es nur Lob über seinen weit muskulöseren Körper mit einer Gewichtsabnahme von einigen Kilos, und dem guten Zustand seiner Zähne und dem Zahnfleisch.

Ohne auch nur die Spur rot zu werden, stand Wuschel’s Halterin neben mir, und lobte sich selbst in den höchsten Tönen, wie sehr sie sich auch darum bemüht hatte, alles richtig zu machen und alle Anweisungen zu befolgen.

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