Wuschel Teil 15 — beim Tierarzt – Zahnuntersuchung

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

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Wie vereinbart fuhren wir ein paar Tage später gemeinsam zum Tierarzt, wo ich sofort auf Wuschel’s Zähne hinwies.

In welch schlechtem Zustand sich diese befanden, war sofort an seinem Gesichtsausdruck zu erkennen, als er die Halterin deutlich vorwurfsvoll ansah.

Dieser Blick sagte mir, dass er sicher schon einige Male darauf hingewiesen hatte.

Und so gab ich ihm die Möglichkeit nochmals darüber zu sprechen, indem ich eine Ernährungsumstellung ansprach.

Wie nicht anders zu erwarten, versuchte sie gleich zu Beginn das Gespräch abzubrechen, mit der Bemerkung „Ich habe schon mein ganzes Leben mit Hunden zu tun, und die wurden alle sehr alt“.

Doch der Tierarzt, genauso wie ich, überhörten diese Bemerkung geflissentlich, und wir unterhielten uns nicht nur über die dringend notwendige Änderung seiner Ernährung, sondern ebenso über seine schlaffe Muskulatur und zu viel Fettansatz, weil ihm die regelmäßige Bewegung fehlte.

Seine abschließende Bemerkung, und mein durchdringender Blick, dass Wuschel’s Körper, allgemein gesehen, in einem äußerst schlechten Zustand war, ließ sie dann endgültig verstummen.

Wuschel saß die ganze Zeit auf dem Untersuchungstisch, ganz dicht an mich gelehnt, und schaute interessiert von einem zum anderen.

Im Taxi, am Nachhauseweg, war zuerst einmal eine ungute Stimmung zu spüren, und ich war erleichtert, als sie mit aggressivem Unterton sagte, dass ich mich jetzt auch gefälligst um alles Besprochene kümmern sollte. Was ich ihr natürlich sofort zusagte.

Die Erkundungen, wie und wo ich das, meiner Meinung nach, beste Futter besorgen kann, und die Ausarbeitung eines neuen Zeitplans für die Spaziergänge kostete mich über Tage stundenlange intensive Arbeit.

Denn die Zeiten, an denen ich Wuschel zum Spaziergang abholen wollte, mussten natürlich auch mit ihren Vorstellungen übereinstimmen.

Und zweitens musste ich erfahren, dass sie sehr geizig war, was die Kosten der Hundeverpflegung betraf.

Nachdem aber das von mir ausgesuchte Futter mehr kostete, als sie beabsichtigte dafür auszugeben, war es kein leichtes für mich, die richtige Mischung von gut Zureden und dem Vorwurf, dass sie wohl nicht auf Wuschel’s Kosten sparen wolle, zu finden.

Doch es gelang mir auch dieses durchzusetzen, und so arrangierte ich die regelmäßige Zustellung der von mir als geeignet ausgewählten Ernährungsmittel.

Fortsetzung folgt…..

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