Wuschel Teil 13 – Kein Spaziergang bei Regen/Schnee

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

 

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

 

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Da ich nun täglich, bei jedem Wetter, mehrfach mit dem Wuschel spazieren ging, fielen mir auch einige Eigenarten von ihm auf.

 

Eine besonders Herausragende war, dass er nicht bei jedem Wetter gleichlange Spaziergänge machte, und gerne auch mal ganz auf einen verzichtete.

 

So mochte er nur sehr ungern raus, wenn es zu stark regnete. Wobei es ihm offensichtlich weniger ausmachte, wenn es erst während des Spaziergangs anfing zu regnen.

 

Außer es fing an richtig stark zu schütten, dann schien es mir, dass er nur wegen mir nach Hause eilte, da ich nur selten einen Regenschirm bei mir trug.

 

Zwar schaute ich meistens vorm Spaziergang aus dem Küchenfenster ob ich einen Regenschirm oder Regenmantel brauche würde, aber eigentlich hätte ich nur darauf achten müssen, wie Wuschel sich verhielt.

 

Denn er war ein richtiger kleiner Wetterfrosch, der auch heran nahendes schlechtes Wetter spüren konnte. Selbst dann, wenn der Himmel noch wolkenlos war.

 

Wenn er nur widerwillig die Wohnung verließ, konnte ich sicher sein, dass es schlechtes Wetter gab oder geben wird. Und blieb er einige Schritte vor der Haustür stehen, war mit ganz üblem Wetter zu rechnen.

 

Im letzten Fall weigerte er sich dann überhaupt *auch nur einen Schritt vors Haus zu gehen, sondern lief zurück zur Wohnung. Aber nicht bevor er * demonstrativ und recht eindeutig seinen ganzen Körper schüttelte.

 

Nur wenn ganz dringende Geschäfte zu erledigen waren lief er eben mal zum nächstliegenden Busch, um aber danach unverzüglich wieder zum Haus zurück zu laufen.

 

Egal wie sehr ich dann auch versuchte, ihn zu einem etwas weiteren Spaziergang zu bewegen, er blieb bei seiner Entscheidung. Er hatte seinen eigenen Kopf, und genau das gefiel mir so an ihm.

 

Aber eigentlich hätte mich seine Bequemlichkeit gar nicht verwundern dürfen. Denn nur zu gerne lief er in der Wohnung mit seiner Schmusedecke über den Schultern herum.

 

Es fehlten nur noch die Pantoffeln und eine Pfeife, dass er wie der Hund von Sherlock Holms ausgesehen hätte.

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