Wuschel erzählt Teil 13 – Spaziergang bei Regen

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

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Wie immer sehr schön geschrieben von meiner geliebten Michelle aus der Sicht vom Wuschel:

 

HOWTOSURVIVE 2015-02-25 @ 19:02:04

Hallo meine lieben Freunde

Heute will ich Euch einmal von den diversen Eigenheiten meines Freundes Dieter erzählen.

Eine davon war seine seltene Gabe, die Wetterverhältnisse richtig einzuschätzen.

Er sah zwar immer vorher aus dem Küchenfenster, doch vermutlich nicht nach dem Wetter, sondern weil da irgendwo wohl eine Uhr gewesen sein muss.

Denn ob glühende Hitze, Wolkenbrüche oder Schneetreiben, die Spaziergänge fanden absolut pünktlich statt.

Um Punkt 12 Uhr z.B. latschte er völlig matsch von der Hitze im Sommer nach draußen.
Nagut, ich ging schon mit. Denn ich konnte ja unter den Bäumen gehen, und mich auch im oft noch feuchten Gras wälzen.

Aber Dieter natürlich nicht.
Hmm..
wieso eigentlich nicht?

Na egal, er stand am Weg mitten in der Sonne und briet langsam vor sich hin.
Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln.

Oder aber musste er unbedingt raus, wenn es z.B. 19h war. Gerade mal so als ob 19 Uhr identisch wäre mit schönem Wetter.

Da war‘s ihm wurscht, ob es regnete oder stürmte.
Und was der dann alles aufführte, nur um mich zu bewegen, auch bei diesem Sauwetter mit ihm spazieren zu gehen.

Aber das war ned drin, bei aller Liebe ned.
Die paar Schritte bis zum nächsten Busch, um mich rasch zu erleichtern, waren nun mal das höchste der Gefühle, was ich ihm bei solchem Wetter bieten konnte.

Letztendlich fügte er sich dann aber doch immer meinem Willen, und wir gingen zurück in die warme Wohnung.

Und was das dann immer für eine Wohltat war, mit meiner Schmusedecke über den Schultern wieder vor mich hin dösen zu dürfen.

Was anderes war es natürlich, wenn uns beiden einmal ein Regenguss erwischte, den ich vorher nicht wittern konnte.


Dann wollte ich mir dadurch den Spaziergang auch nicht vergraulen lassen, und tat einfach so, als ob es den gar nicht gäbe.


War sowieso immer nur kurz möglich, weil mein Dieter natürlich auch nie einen Schirm dabei hatte. Und wenn ihm dann schon das Wasser aus den Ohren rann, wechselte ich halt die Richtung nach Hause.

So das war‘s wieder für heute meine lieben Freunde. Gute Nacht und bis zum nächsten Mal.

 

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