Wuschel Teil 11 — wie ich von seiner Krankheit erfuhr

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

 

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

 

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Ich hatte nun Wuschel öfters für längere Zeit bei mir. Und so lernte ich eines Mittags auch die Auswirkungen seiner Erkrankung kennen, von der ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts wusste.

 

Wuschel litt an Epilepsie. Was jedoch nicht weiter schlimm war, wenn er seine Tabletten regelmäßig bekam. Leider war in dieser Hinsicht aber auch hier wieder kein Verlass auf seine Halterin.

 

Meine Mutter war an diesem Tag zum Mittagessen bei mir, und nachdem wir fertig gegessen hatten, bekam der Wuschel, wie immer, die letzten Bissen von meinem Teller in seinen Napf.

 

Da er dies wusste, saß er auch ganz brav die ganze Zeit neben mir und achtete darauf, dass ich ihn ja auch nicht vergaß, aber ohne zu Betteln.

 

Nachdem er seinen Napf leer hatte, und sich noch ein paar Streicheleinheiten abgeholt hatte, machte er es sich wie immer auf seinem Bett gemütlich, um sein Verdauungsschläfchen zu halten.

 

Während ich mich mit meiner Mutter noch etwas unterhielt, hatte ich den Wuschel jedoch die meiste Zeit im Auge, und so entging mir auch nicht, dass er plötzlich aufrecht saß, und am ganzen Körper zitterte.

 

Mein erster Gedanke war, dass er etwas von dem Happen meines Essens nicht vertragen hätte, und sich jetzt übergeben würde. Aber trotzdem ging ich sofort zu ihm, und musste sehen, dass sein kleiner Körper völlig verkrampft war. Und so versuchte ich, durch leichtes Massieren, diese Krämpfe etwas zu lösen.

 

So langsam hörte dann auch das Zittern auf, und Wuschel legte sich sichtlich entspannter wieder hin. Natürlich ließ ich ihn, ab sofort, keine Minute mehr aus den Augen.

 

Als ich ihn dann am späten Nachmittag zu seiner Halterin zurückbrachte, sprach ich diesen Vorfall sofort an. Hier erfuhr ich dann, dass Wuschel trotz seiner täglichen Tablette, manchmal epileptische Anfälle bekäme.

 

Dass mein Massieren allerdings genau das Richtige gewesen war, und nicht wie die Nachbarin meinte, ihm einfach eine weitere Tablette zu geben, ließ mich der Tierarzt dann auch bei einem späteren Gespräch wissen.

 

Fortsetzung folgt…..

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