Wuschel erzählt Teil 11 — seltsame Schüttelungen

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

 

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

 

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Wie immer sehr schön geschrieben von meiner geliebten Michelle aus der Sicht vom Wuschel:

 

Heute, liebe Freunde, erzähle ich Euch von diesen seltsamen Schüttelungen, die mich hin und wieder überfielen.

 

So genau habe ich ja nie erfahren, was da jedes Mal mit mir passierte, doch es kam immer von einer Minute auf die andere. Und es war immer schrecklich peinlich.

 

Vor allem als es mir eines Tages passierte, als ich den Tag über bei meinem Dieter verbringen durfte.

 

Ich erinnere mich, dass es gerade in unsere Mittagessenzeremonie fiel.

 

Dieter schenkte mir nämlich immer die letzten paar Bissen von seiner Mahlzeit. Und nachdem das alles immer dermaßen lecker schmeckte, was ich da bekam, wartete ich auch schon entsprechend sehnsüchtig neben ihm.

 

Möchte aber extra bemerken, dass das mit Betteln absolut nichts zu tun hatte. Denn ich bettelte prinzipiell nie.

 

Das höchste der Gefühle war, dass ich mich eben so platzierte, um von Dieter nicht übersehen zu werden.

 

Es konnte auch sein, dass ich mich mal hörbar räusperte oder lauthals gähnte, um zu zeigen, dass ich nicht schlief, und jederzeit bereit bin diese Köstlichkeiten in Empfang zu nehmen.

 

Aber Betteln? Nein, nie!

 

Also es war wieder so weit, dass Dieter alles in meinen Napf legte und ich es mir auch sofort schmecken ließ, da fühlte ich mich plötzlich mies.

 

Deshalb legte ich mich auch gleich auf meinen Platz. Doch dieses geschüttel ließ sich nie aufhalten.

 

Alle meine Muskeln verkrampften sich, was auch sehr wehtat, und dann riss es mich unentwegt hin und her.

 

Die Frau, bei der ich wohnte, steckte mir dann immer eine widerlich bittere kleine Kugel in den Mund, die ich natürlich sofort wieder ausspukte. ‚Sah ich ja keinerlei Grund dieses grauslich schmeckende Ding auch noch schlucken zu müssen.

 

Und als ich sah wie schnell Dieter von seinem Stuhl hochfuhr und zu mir kam, befürchtete ich schon wieder sowas Ekliges in den Mund gestopft zu bekommen.

 

Anstatt dessen aber begann er ganz sanft alle meine verkrampften Stellen zu massieren. Und es dauerte deshalb auch nur halb so lange als sonst, bis ich mich wieder entspannen konnte.

 

Doch wie schon gesagt, peinlich war es mir allemal. Und ein bisschen Furcht war auch noch aufgekommen damals, dass er mich jetzt womöglich nicht mehr lieb haben würde.

 

Denn er ließ mich nicht mehr aus den Augen, und sein Gesicht war sehr ernst.

 

Doch wie Ihr Euch vorstellen könnt, war diese Furcht natürlich völlig unbegründet gewesen.

 

Denn wir liebten einander inniglich, bis zu meinem letzten Atemzug, bei dem er meinen Kopf zärtlich in seinen Händen hielt.

 

Fortsetzung folgt

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