03.12.2014 – Mittwoch , Tagebuch Teil 1

Nasskaltes Wetter mit nur knappen 2 Grad Celsius hat mich nicht gerade freudig aus dem Bett springen lassen und so habe ich mich mal wieder zu lange herumgedrückt, bis ich mit leichten Kopfschmerzen und einem starken Hungergefühl, dann doch aufstand.

 

Aber nach dem Frühstück war dann beides auch rasch verschwunden, nur so richtig Lust etwas zu tun bekam ich nicht.

 

Immer wieder wurde ich zwischendurch von Anrufen gestört und das zum großen Teil von Menschen, die sonst das ganze Jahr nichts von sich hören und blicken lassen. Es ist dann meistens auch schnell zu merken, dass sie eigentlich nichts Besonderes zu sagen haben, sondern nur eine Art Pflichtübung ableisten.

 

Ich sende dann lieber 1 – 2-mal im Jahr eine schöne eMail, eCard oder sogar Postkarte mit einer persönlichen handschriftlichen Widmung.

 

Früher war es ja auch noch üblich zumindest innerhalb der engeren Familie (Onkel, Tanten, Omas, Opas, Eltern, Geschwistern) zu bestimmten Tagen/Anlässen einen kleinen Gruß per Post zu senden.

 

Leider ist das in der heutigen Zeit irgendwie verloren gegangen bzw. viele meiner Verwandten sind gestorben und die jüngeren bzw. gleichaltrigen halten diese Sitte nicht mehr lebendig.

 

Wobei ich selbst auch zugeben muss, es in den letzten Jahren sehr vernachlässigt zu haben, mir aber gerade in letzter Zeit öfters Gedanken mache die Tradition vielleicht von einer Seite wieder aufleben zu lassen.

 

So wie ich meine Mutter kenne, hat sie von den meisten auch die aktuellen Adressen und ich werde hoffentlich heute daran denken, sie danach zu fragen.

 

Nun habe ich das Mittagessen (Linguine mit Chinakohl, Tomaten und Schinken) auch soweit vorbereitet und kann nun etwas relaxen bis meine Mutter zum Essen kommt.

0 Antworten zu “03.12.2014 – Mittwoch , Tagebuch Teil 1

  1. Mein liebster Schatz

    Hab ich ein Glück, dass ich Jüdin bin, und wir kein X-Mas feiern. Und ich mir deshalb auch das Tamtam mit den Grusskarten und Anrufen sparen kann. :))

    Deine Michi

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    • Meine geliebte Michelle

      Für mich gab es Zeiten da war es etwas das mir den engen Zusammenhalt meiner doch recht großen Familie zeigte.

      Aber irgendwie hat sich das mit der Zeit fast komplett geändert und das ohne erkennbaren Grund.

      Es hab auch regelmäßig Familientreffen zu Geburtstagen oder anderen Anlässen.

      Dein Dieter

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