Wuschel erzählt — Teil 7 — Wie ich meine Angst verlor

zu den vorhergehenden Teilen „Wuschel erzählt“:

 

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

 

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(übertragen aus dem alten Blog meiner geliebten Michelle)

 

Heute erzähle ich Euch von den Riesenmonstern, vor denen ich mich zu Tode gefürchtet hatte.

 

Also eines Tages, da war ich noch sehr jung, war ich wieder mit der Frau, bei der ich wohnte unterwegs.

 

Die rannte ja immer so schnell, wie Ihr bereits wisst, und ich hatte große Mühe nachzukommen, wenn ich es mir leisten wollte, auch mal wo ein bisschen rumzuschnüffeln.

 

Ihr wisst schon…da wo die feschen Mädels vorher unterwegs waren.

 

Eines Tages also blieb ich kurz stehen und beobachtete so ein fesches Mädel am gegenüberliegenden Gehsteig, das sich anschickte zu mir herüber zu kommen als sie mich sah.

 

Ich schaute noch schnell ob mein Fell in Ordnung war, um auch einen guten Eindruck zu machen, da passierte etwas Ungeheuerliches. Wie aus dem Nichts kam ein riesiges Monster angesaust und schluckte dieses süße Mädel.

 

Es hat sie einfach aufgefressen und nachher das Fell wieder ausgespukt; denn dieses lag dann blutverschmiert auf der Straße.

 

Ich rannte als ob der Teufel, nein, dieses Monster natürlich, auch hinter mir her wäre um mich zu schlucken;  was aber Gott sei Dank nicht passierte.

 

Nach diesem Erlebnis war ich allerdings nicht mehr der Wuschel, der ich vorher war. Ich hatte einen Schock weg, den ich nicht mehr aufarbeiten konnte.

 

Wann immer ich seitdem auf die Straße ging, schaute ich mich unentwegt um, um mich zu vergewissern, dass keines dieser Riesenmonster sich in meiner Nähe herumtrieb.

 

Nachdem ich aber nur selten sehr viel weiter kam als bis zum nächsten Erleichterungsbusch, habe ich auch keines mehr wieder gesehen.

 

Doch mit meinem Dieter war das ja dann auf einmal anders.

 

Es war ja bald soweit, dass er mich 5-mal oder öfters zum Spazierengehen abholte, und eines Tages kam was kommen musste.

 

Das Riesenmonster tauchte auf und kam schnurstracks auf uns zu.

 

Ich stand da wie vom Blitz getroffen, stocksteif und vor Angst bibbernd wartete ich voll Entsetzen darauf ebenfalls aufgefressen zu werden.

 

Doch dann spürte ich wie mein Dieter mich an die Leine nahm, und diese so kurz zog, dass ich ganz dicht neben seinen Beinen zu stehen kam. Und mir wurde klar, dass dieses Monster zweifellos zuerst einmal an meinem Dieter vorbei müsste, um über mich herfallen zu können.

 

Und ich war mehr als sicher, dass ihm das niemals gelingen wird.

 

Ihr wisst ja, mein Dieter war ja ein mächtiger, eindrucksvoller Riese und das Monster hatte auch ganz offensichtlich einen Riesenrespekt vor ihm, denn die zwei Männer die auf diesem Monster (Müllwagen) saßen grüßten ihn freundlich und mich natürlich auch.

 

Von damals an hatte ich auch gar keine Angst mehr, dass es mich auffressen würde, weil es wusste, dass mein Dieter es kurz und klein schlagen würde, wenn es mich auch nur schief ansähe.

 

Manches Mal, wenn ich besonders gut gelaunt war, lief ich sogar ein paar Schritte hinterher, damit es ja nicht vergisst, dass mit mir nicht zu spaßen ist.

 

Ähm, mit meinem Dieter meinte ich natürlich.

 

Fortsetzung folgt……

 

2 Antworten zu “Wuschel erzählt — Teil 7 — Wie ich meine Angst verlor

  1. Mein liebster Schatz

    Beim nochmaligen Durchlesen fiel mir auf, dass ich nirgends das Riesenmonster als einen Müllwagen enttarnte.
    Vielleicht könntest Du das in dem vorvorletzen Satz so einfügen. Was meinst Du?

    ….. denn die zwei Männer die auf diesem Monster (Müllwagen) saßen grüßten ihn freundlich und mich natürlich auch.

    Deine Michi

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    • Meine geliebte süße Michelle

      Habe ich gleich eingearbeitet, aber es scheint heute wieder etwas Probleme mit dem Updaten geben.

      Sonst sind Änderungen immer gleich zu sehen aber jetzt sehe ich die Änderung nur im Änderungsmodus und etwas später erst im normalen Text.

      Dein Dieter

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