Wuschel erzählt – Teil 5 (lustiges Versteckspiel)

zu den vorhergehenden Teilen „Wuschel erzählt“:

 

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

 

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(übertragen aus dem alten Blog meiner geliebten Michelle)

 

Heute, meine Lieben Freunde erzähle ich Euch von einem kleinen Streich, den ich mir geleistet hatte.

 

So wie immer, wurde ich spät abends noch von der Frau, bei der ich wohnte, vor die Türe gelassen, um mein letztes Geschäft für diesen Tag zu erledigen.

 

Nachdem ich aber durch Dieter die ganze Umgebung ein bisschen besser kennenlernen durfte, hatte ich natürlich auch keine Lust mehr beim ersten Busch alles zu erledigen, um dann gleich wieder zurück in die Wohnung zu müssen.

 

Also ging ich ein kleines Stück die Wege entlang, die ich immer mit Dieter gehen darf.

 

Es überkam mich plötzlich eine solche Sehnsucht nach meinem großen Freund, die ich einfach nicht mehr aushielt.

 

Ich hatte das Gefühl, dass ich auf der Stelle sterben müsste, wenn ich ihn nicht heute noch, jetzt gleich, sehen dürfte. Von ihm in den Arm genommen und fest gedrückt werde, bevor ich schlafen gehe.

 

So kam mir eben diese Idee, womit ich das vielleicht erreichen könnte.

 

Ich versteckte mich gegenüber dem Hauseingang hinter einem Busch, sodass diese Frau annehmen musste, dass ich weggelaufen bin. Und dass sie dann zu Dieter läuft, um ihm das zu sagen, und dass mein Dieter dann auch sofort kommt, um mich zu suchen.

 

Und was sage ich Euch, meine Freunde! Meine Rechnung ging voll auf, hihi.

 

Die Frau, bei der ich wohnte, kam schon sehr bald, und schrie völlig durchgedreht und lauthals nach mir. Doch ich war gut versteckt, sodass sie mich nicht sehen konnte.

 

Die wurde immer hysterischer, sage ich Euch. Sie lief dahin und dorthin, und sie kam mir irgendwie vor, wie das Rumpelstilzchen aus dem Märchen, laut schreiend vor Wut, weil es nicht bekam, was es wollte.

 

Dann verschwand sie wieder im Haus, und alles war still. Fast hatte ich schon befürchtet, dass sie die Suche aufgegeben hatte, und schlafen gegangen ist. Doch meine plötzliche Angst war unbegründet gewesen.

 

Denn da stand ER plötzlich, bei der Haustüre. Mein geliebter Dieterschatz.

 

Er hatte sich nicht einmal die Zeit genommen, sich was anzuziehen. Im Bademantel und mit Hausschuhen lief er eilig die Stufen hinab um nach mir zu suchen.

 

Doch dass er sich Sorgen macht und Angst um mich bekommt, konnte ich natürlich nicht zu lassen, und so lief ich ihm sofort entgegen, denn meine Freude kannte ja keine Grenzen.

 

Und genauso wie ich es erwartet hatte, nahm er mich sofort in die Arme und herzte und streichelte mich, ohne auch nur ein einziges böses Wort zu verlieren.

 

Nicht so natürlich diese Frau. Die wollte sich doch sofort auf mich stürzen, so schien es mir, wenn Dieter sich nicht vor mich gestellt hätte, und sie mit strengen Worten aufforderte zurück in ihre Wohnung zu gehen.

 

Vorsichtshalber hatte ich mich allerdings zwischen seinen Beinen versteckt gehabt, und war von seinem langen Bademantel gänzlich zugedeckt. Von dort aus konnte ich zusehen, wie sie keifend von dannen zog. Denn nicht einmal sie wäre auf die Idee gekommen, Dieters scharfen Worten nicht Folge zu leisten.

 

Doch das hatte alles nichts mit mir zu tun. Ich hatte in der ganzen wundervollen Zeit mit meinem großen Freund nur Gutes von ihm erfahren.

 

Dieter hatte auch dieses mal sofort verstanden, was mich veranlasst hatte, diesen Streich zu spielen. Hatte sofort gespürt, dass es die übergroße Sehnsucht war in meinem Herzen, das ich noch einen kleinen Spaziergang gemeinsam mit ihm machen wollte.

 

Denn genau das machten wir dann auch…und schön war es…. so wie immer halt.

 

Als wir dann wieder nach Hause kamen, hatte sich diese Frau auch schon etwas beruhigt gehabt. Und als Dieter ihr klar machte, dass es keinesfalls angebracht ist, mich so spät alleine auf die Straße zu schicken, wurde sie überhaupt ganz kleinlaut und versprach ihm in Zukunft wenigstens bei der Haustüre stehen zu bleiben, damit ich nicht wieder das Gefühl bekommen sollte, mich einsam und alleine zu fühlen.

 

Was sie allerdings schon sehr bald wieder vergessen hatte, und ich wieder alleine hinaus musste.

 

Doch das ist eine andere Geschichte.

 

Fortsetzung folgt….

 

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