Wuschel erzählt – Teil 4 (regelmäßige Spaziergänge und viel Spass)

zu den vorhergehenden Teilen „Wuschel erzählt“:

 

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

 

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(übertragen aus dem alten Blog meiner geliebten Michelle)

 

Also wie schon erzählt, so hatte ich jetzt ein tägliches Highlight, das ich tagsüber immer kaum erwarten konnte.

 

Schon nach ein paar Tagen lies Dieter auch die Leine weg, weil er sehr rasch gemerkt hatte, dass es mir nicht im Traum einfallen würde, unsere Freundschaft zu riskieren, indem ich mich irgendwie dämlich benehmen würde.

 

Außerdem wusste ich damals ja gar nicht, dass es überhaupt noch was anderes gab, als ein paar Schritte bis zum nächsten Busch machen zu dürfen, und den übrigen Tag schlafen zu müssen, um nicht von dieser entsetzlichen Langeweile gequält zu werden.

 

Ich erinnerte mich oft daran, als ich noch ein Baby war. Da war auch so ein lieber Kerl, der sich eine Zeit lang um mich gekümmert hat. Damals wusste ich noch nicht, dass man nicht in die Wohnung pinkelt, eh klar.

 

Doch der hat mich immer sofort geschnappt, wenn mir ein Malheur passierte und ist mit mir nach draußen gelaufen. Und ich hatte dann natürlich sehr bald begriffen, dass ich warten muss, bis ich nach draußen gebracht wurde.

 

Und außerdem ging mir ja auch das Gekeife der Frau, bei der ich wohnte, schwer auf die Nerven, das die jedes Mal gestartet hatte, wenn ich mich auf ihrem Teppich erleichtert hatte.

 

Na kurz und gut, es funktionierte dann sehr rasch und dieser nette Mann fing dann auch an, mir etwas beizubringen.

 

Wenn er sagte „Sitz“ dann musste ich mich sofort hinsetzen z.B. und wenn er sagte „Steh“ dann durfte ich nicht mehr weiterlaufen.

 

Und dann sagte er immer „Brav“ und streichelte mich. Das war natürlich lustig. Doch dann kam er eines Tages nicht mehr.

 

Mit Dieter fing alles wieder neu an, doch noch viel, viel lustiger als damals.

 

Anfangs habe ich mich gewundert, dass er mir in der Wohnung, wenn er bei uns zu Besuch war, das Leckerli nicht mehr hingehalten, sondern es in die nächste Ecke gezischt hatte.

 

Was die Frau, bei der ich wohnte, dann immer fürchterlich aufgeregt hat.

 

Naja, eigentlich hab ich‘s ja auch nicht ganz verstanden gehabt.

 

Doch auch das änderte sich sehr rasch.  Dieter wollte, dass ich Spaß hatte.

 

 „Aufpassen“ war das nächste Wort. Das bedeutete, dass hier gleich eine Action stattfand.

 

Dieter warf dann ein Leckerli so weit wie möglich, und um es zu finden, musste ich natürlich vorher aufpassen wo es landete. Na klar passte ich auf; wie ein Schießhund sogar.

 

Manches Mal allerdings musste ich auch sitzen bleiben, und zusehen wie Dieter ein Leckerli versteckte. Und erst wenn er „los“ sagte, durfte ich es mir holen.

 

Wozu das allerdings gut war, dass ich immer erst bei „los“ laufen durfte, habe ich zwar nie verstanden.

 

Doch vermute ich, dass es eben Dieter Spaß gemacht hat, und so machte ich ihm natürlich diese Freude.

 

Manches Mal suchte ich auch absichtlich etwas herum, obwohl ich natürlich genau wusste, wo es versteckt war. Einfach nur um Dieter das Gefühl zu geben, wie toll er das mit dem Verstecken hingekriegt hatte.

 

Ja, meine lieben Freunde! Das war halt dann schon alles echt cool. Ein so tolles Gefühl von Zusammengehörigkeit.

 

Ein richtiges Teamwork würde ich es nennen. Natürlich unter dem Motto: „Never Change a winning Team“.

 

Fortsetzung folgt….

2 Antworten zu “Wuschel erzählt – Teil 4 (regelmäßige Spaziergänge und viel Spass)

  1. Mein liebster Schatz

    Wenn Du mich fragst, dann solltest Du hierzu auch Deine Erzählung nochmal posten.
    Denn nur wer beide liest, kann sich ein genaues Bild machen, um was es geht.

    go deo do Michi

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    • Meine geliebte Michelle

      Ich habe mir auch schon gedenken gemacht, wie man einen Bezug zwischen beiden Teilen hinbekommt.

      Vielleicht mache ich ja ein gemeinsames Inhaltsverzeichnis als extra Beitrag, wo immer abwechselnd der Link zwischen meinen Erlebnissen und deiner Sicht von Wuschel Seite steht.

      Als Erstes habe ich versucht die Nummerierung der Teile gleich zu schalten und auch in den Unterschriften möglichst die gleichen Stichworte zu schreiben.

      Dein Dieter (go deo do)

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