Wuschel Teil 8 — das erste mal bei mir zu Hause

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

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Völlig unerwartet klingelte es eines nachmittags an meiner Wohnungstüre, und die Nachbarin (Halterin von Wuschel) mit einem mir unbekannten Mann standen davor.

Er sagte mir, dass er der Hausarzt meiner Nachbarin sei, und dass er sie ins Krankenhaus einweisen müsse. Sie habe sich an einem Stück trockenem Brot verschluckt bzw. es steckte in ihrer Speiseröhre fest.

Nun wisse er jedoch nicht, was mit dem Wuschel passieren solle, während sie im Krankenhaus sei. Natürlich war ich sofort bereit mich um den Wuschel zu kümmern.

Da der Wuschel jedoch merkte, dass etwas nicht stimmte mit seiner Halterin, wollte er nicht weg von ihr und ich musste ihn an die Leine nehmen, dass er mir folgte.

In meiner Wohnung schaute sich der Wuschel erst einmal vorsichtig um, und sah mich dann mit schief gelegtem Kopf an, als würde er fragen, wo er sich denn jetzt niederlassen solle bzw. seiner Lieblingsbeschäftigung Schlafen nachgehen könne.

Ich hatte extra eine Decke von mir für den Wuschel auf dem Sofa ausgebreitet, denn bei seiner Halterin lag er die meiste Zeit auf dem Bett. Ein Schmusekissen von ihm zu Hause lag auch auf meinem Sofa, sodass er sich nicht zu fremd fühlen sollte.

Sein Hundekörbchen hatte ich am Fußende meines Sofas platziert, sodass er auch später, wenn ich mich aufs Sofa legen würde, ganz in meiner Nähe sein konnte.

An diesem Nachmittag und Abend kümmerte ich mich sehr um den Wuschel mit extra Leckerchen, Spaziergängen und viele Schmuse-/Knuddeleinheiten, wenn er nicht gemütlich neben mir lag und schlief.

Auch wenn ich den Wuschel aufs Sofa gehoben hatte, blieb er nur so lange dort liegen, wie ich neben ihm saß. Sobald ich jedoch aufstand, und an meinen Schreibtisch oder in die Küche ging, war er neben mir.

Für mich war das Ganze eine gewisse Umstellung, denn der Wuschel suchte so intensiv meine Nähe, dass ich aufpassen musste, nicht über ihn zu fallen oder mit meinem Schreibtischstuhl über seine Pfoten zu fahren.

Bis zum letzten Spaziergang so gegen 22 Uhr war alles ganz in Ordnung für den Wuschel, so wie es für mich aussah. Danach allerdings wurde er nervös, und schaute immer wieder zur Wohnungstüre so als warte er auf jemand oder etwas.

Noch bevor es dann so gegen 23 Uhr an meiner Wohnungstüre erneut klingelte, sprang der Wuschel ganz aufgeregt in den Wohnungsflur, da er scheinbar bereits seine Halterin gehört und oder gerochen hatte.

Sie hatte sich kurzerhand auf eigene Verantwortung entlassen lassen, da sie der Meinung war, dass sie auch gut in ihrer Wohnung schlafen könne, nachdem das Brotstück aus ihrem Hals entfernt war.

Bevor der Wuschel jedoch mit seiner Halterin in Richtung ihrer Wohnung loslief schaute er noch mal zu mir und ich verabschiedete ihn mit den Worten „Na, lauf los Digger“.

Ich rief den Wuschel ab und zu „Digger“, da er es liebte, im freien oder auch seinem Körbchen, zu wühlen bzw. aufzuräumen. D.h. alles, was im Körbchen lag wurde, erst einmal rausgeworfen, um dann ordentlich neu platziert zu werden.

So lernte der Wuschel meine Wohnung kennen, und sollte danach regelmäßig mein Gast, entweder nur für einige Stunden, über den ganzen Tag, oder auch für einige Tage sein.

Fortsetzung folgt…..

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