Wuschel Teil 5 ~~ Wuschel nachts alleine im Park

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit/von Wuschel:

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

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Einige Tage nachdem der Wuschel sich beim Abendspaziergang hinter einem Baum versteckt hatte wurde ich erneut spät abends (kurz nach 22:30 Uhr) von der Nachbarin stürmisch herausgeklingelt.

Obwohl sie mir versprochen hatte den Wuschel auch abends nicht mehr alleine vor die Türe zu lassen bzw. mindestens an der Haustüre stehen zu bleiben berichtete sie mir das der Wuschel bereits über 30 Minuten weg sei.

Sie habe schon das ganze Wohnviertel abgesucht, habe ihn nirgends finden können und ob ich nicht einmal die Wege die ich mit ihm gehen würde ablaufen würde.

Dabei war ein gewisser Vorwurf herauszuhören wie sie das sagte denn sie war der Meinung, was sie auch bereits zu mir gesagt hatte, das ich ihren Hund viel zu sehr verwöhne und er Dinge mache die er vorher noch nie gemacht hatte.

Ich sagte aber nichts dazu sondern dachte mir nur das eben jetzt der Wuschel endlich erfahren durfte wie ein richtiger Hund lebt bzw. welche Freude es machen kann spazieren zu gehen (mit dem richtigen Begleiter).

Diesmal hatte ich mich. in Vorahnung das es nicht das letzte mal währe so spät heraus geklingelt zu werden, noch nicht ausgezogen so das ich nur einen Mantel überwerfen musste und gleich auf die Suche gehen konnte.

Zuerst ging ich alle üblichen Wege innerhalb des Wohnviertels ab und leuchtete dabei auch in alle Ecken und Winkel um zu vermeiden das sich da der Wuschel versteckt oder was ja auch vorkommen könnte das er dort vielleicht verletzt lag.

Aber diesmal war er nirgends zu finden und gerade als ich am überlegen war ob ich in dem nahen Park mal nachsehen solle, in den der Wuschel im Dunkeln bisher nur einmal mit mir sehr zögerlich war, sah ich ihn fröhlich und quietschvergnügt aus dem Park auf mich zukommen.

Dazu muss man Wissen das der Wuschel eigentlich ein sehr verängstigter Hund ist bzw. war der vor allem und jedem das ihm nicht geheuer oder unbekannt war einen Bogen machte. Verständlich wenn man bedenkt das er bisher nie die Sicherheit einer Begleitperson kannte die auf ihn aufpasste denn entweder war er alleine Unterwegs oder lief eben völlig unbeachtet neben- / hinterher.

Da er aber in den paar Tagen die wir gemeinsam unterwegs waren merkte dass er nicht vor allem davon laufen muss hatte sich sein Selbstbewusstsein sehr schnell verbessert was in scheinbar veranlasste den Park auch ohne mich vorsichtig zu erkunden.

Scheinbar hatte er mich bereits vorher aus dem Parkdunkel gesehen und freute sich riesig nun nicht mehr alleine laufen zu müssen denn so ganz geheuer war ihm nicht so alleine im Dunkeln.

Auf dem Weg zu mir stolperte er mehrfach über seine recht großen Pfoten aber das machte ihm nichts aus denn er wollte so schnell, wie ich ihn bisher noch nicht habe laufen sehen, zu mir kommen.

Bei mir angekommen vollführter er einen richtigen Tanz um meine Beine herum und stieß immer wieder mit seinem Kopf bzw. Schnauze gegen meine Waden.

Wenn er gekonnt hätte wäre er mir wahrscheinlich in meine ausgebreiteten Arme gesprungen und so leckte er wie verrückt die ihm hingestreckten Hände ab.

Nachdem er sich etwas beruhigt hatte musste ich, wenn auch mit einem schmunzeln im Gesicht, ein paar ermannende „ernste“ Worte an den Wuschel richten.

Als wir dann in die Nähe des Hauses kamen wo bereits seine Besitzerin auf uns wartete lief er auch mit gesenktem Kopf neben mir her aber ich konnte genau sehen dass in seinen Augen immer wieder ein Aufblitzen war wenn er mich verstohlen seitlich ansah.

Zuhause bei seiner Besitzerin schickt ich ihn dann gleich auf seinen Schlafplatz um in aller Ruhe mit der Besitzerin reden zu können und auch um zu verhindern das sie wie sonst üblich den Wuschel anschrie.

Nach dieser erneuten Missachtung meiner Empfehlung den Wuschel auch spät abends nicht alleine vor die Türe zu schicken entschloss ich mich auch diesen späten Spaziergang zu übernehmen.

Die Nachbarin/Hundebesitzerin hatte nichts dagegen sondern es erschien mir das sie froh war jemanden für diese lästige Angelegenheit gefunden zu haben was mir aber egal war denn es ging mir nur um das Wohl vom Wuschel.

Bevor ich an diesem späten Abend ging verabschiedetet ich mich noch vom Wuschel der ganz „schuldbewusst“ auf seinen Schlafplatz lag und steckte ihm noch schnell ein Leckerchen zu ohne das es seine Besitzerin sehen konnte.

Fortsetzung folgt…..

 

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