Wuschel Teil 3 ~~ regelmäßige Spaziergänge und viel Spass zusammen

zu den vorhergehenden Teilen der Erlebnisse mit und von Wuschel: 

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

Nachdem die ersten Tage noch die Spaziergänge mit dem Wuschel an der Leine erfolgten bemerkte ich bereits beim zweiten Mal, das er sehr genau auf meine noch so leise gesprochenen Kommandos hörte.

Also fragte ich seine Besitzerin, ob er denn auf Kommandos ausgebildet worden wäre und wenn ja auf welche, sodass ich mich darauf einstellen könnte beim täglichen Spaziergang.

Zuerst wurde es verneint aber ein paar Tage später erfuhr ich zufällig in einem Gespräch, das ein Nachbar die ersten Wochen behilflich war, den Wuschel stubenrein zu bekommen und dieser auch mehr Erfahrung mit jungen Hunden hatte.

Dieser hatte ihm wohl auch beigebracht, an der Leine zu gehen, und auf die üblichen Kommandos zu reagieren.

Später erfuhr ich dann, dass sie sich zerstritten hatten, da er der Meinung war, dass sie sich mehr um den Wuschel kümmern müsse, damit dieser ausreichend gefordert würde.

Also beschloss ich beim nächsten Spaziergang zwar die Leine mit zu nehmen aber den Wuschel alleine laufen zu lassen, um zu sehen, ob wir auch so zurechtkommen.

Ich blieb die ganze Zeit immer nur 1 – 2 Schritte vom Wuschel entfernt und auch der Wuschel schaute immer wieder nach mir, wo ich war, bevor er beruhigt seine Runde wie immer ging.

Zurück bei seiner Besitzerin, wollte ich ihn ein bisschen dazu bringen, seine Leckerchen nicht nur vor die Schnauze gehalten zu bekommen, sondern diese zu suchen.

Bereits beim ersten Versuch wurde ich jedoch von der Besitzerin angefaucht, dass ich gefälligst ihren Hund nicht ärgern solle, sondern ihm seine Leckerchen wie gewohnt hinzuhalten.

Da scheinbar schon lange niemand mit dem Wuschel mehr als nötig gemacht hatte wusste natürlich der Wuschel auch nicht, was ich eigentlich von ihm wollte. Er schaute mich nur mit schief gelegtem Kopf an so, als wenn er frage wollte, warum ich sein Leckerchen wegwerfe, anstelle es ihm zu geben.

Jedes Mal wenn seine Besitzerin nicht hinschaute, mache ich kleine Suchspielchen mit dem Wuschel und er verstand sehr schnell, was ich von ihm wollte. Sodass er manchmal schon loslief, wenn ich nur meine Hand zum Werfen bewegte.

So wie bereits beim Gassi gehen, ohne Leine und den schnellen Reaktionen auf kleinste leise Kommandos bemerkt, war der Wuschel nicht wie seine Besitzerin meinte zu faul, etwas mehr zu tun als nur ein paar Schritte dahin zu schlurfen und den Rest des Tages zu schlafen, sondern einfach über Jahre unterfordert.

Diese Situation erinnerte mich an meine eigenen Krankheitssymptome des Boreout, das ja auch durch eine permanente Unterforderung aufgetreten ist.

Also beschloss ich zukünftig, bei den Spaziergängen mit dem Wuschel, immer wieder kleine Such- und Fangspielchen einzubauen. Und auch die sonst bekannten Kommandos wie z.B. Sitz, Platz, Halt, Aufpassen, etc. Verbal und auch nonverbal, ihm wieder näher zu bringen.

Das würde uns beiden bestimmt gleich gut tun, denn auch ich müsste mich dadurch mehr Bewegen und nicht nur langsam neben dem Wuschel eine Runde drehen.

Fortsetzung folgt ….

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