Tagesarchiv: 5. April 2014

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05.04.2014 – Samstagnacht – Lebensweisheit / Zitat

Wuschel Teil 1 ~~~ Wie ich Wuschel das erste mal traf

Ich war bereits fast 1 Jahr in meiner neuen Wohnung und hatte wie es für mich üblich war den Nachbarn bei meinem Einzug einen kleinen Besuch abgestattet, um mich bekannt zu machen.

Auch bei der Nachbarin, die mir genau gegenüber wohnt, war damals nichts von einem Hund zu sehen oder hören.

Bisher wusste ich nur, dass die Hausmeisterin einen Cockerspaniel besaß und im 7. / 8. Stock ein Rehpinscher wohnte, aber sonst hatte ich keine Hunde kennengelernt.

An einem Samstagnachmittag, als ich vom Einkaufen zurück kam, bepackt mit zwei schweren Einkaufstüten, stand meine Nachbarin (Besitzerin vom Wuschel) mit ihrem Auto vor dem Eingang und saugte den Innenraum aus.

Wir unterhielten uns bloß kurz, da ich die Lebensmittel schnell in den Kühlschrank bringen musste. Außerdem keine rechte Lust hatte mich wieder stundenlang in ein Gespräch verwickeln zu lassen (dies ist eine andere Geschichte, warum ich bisher der Nachbarin aus dem Weg ging).

Fast wäre ich, wie ich zuerst glaubte, über einen Flokati gestolpert, der vor meinen Füßen lag und anscheinend ins Auto gehörte.

Da die Nachbarin bereits am Einräumen ihres Autos war und ich dachte, sie würde das Teil übersehen, rief ich ihr halb im Gehen zu, dass sie ihren Flokati nicht vergessen solle, über den ich fast gestolpert wäre.

Erst als ich das rief, hob plötzlich das weiße Fellbüschel den Kopf und schaute mich kurz an um anschließend wieder weiter zu dösen denn er sah mich nicht als etwas Störendes.

Es war ein schöner weißer Hund, der sich im Schatten des Autos ganz flach mit seinem Bauch auf den kalten Steinboden gedrückt hatte und vor sich hindöste.

Schon beim ersten Blick hätte ich ihn am liebsten unter meinen Arm geklemmt und mitgenommen.

Zurück in meiner Wohnung, und nachdem ich meine Lebensmittel im Kühlschrank verstaut hatte, musste ich doch noch mal aus dem Küchenfenster nach dem kleinen Hund schauen denn er ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

Obwohl ich eigentlich nicht wollte, ging ich dann doch am Nachmittag zu der Einladung der Nachbarin für einen Kaffee. Aber eigentlich mehr, um den süßen kleinen Hund, den sie Wuschel nannte, ob es nur ein Kosename war oder sein richtiger Name wusste ich bisher noch nicht, näher anzusehen.

Im Nachhinein sollte ich es nicht bereuen, den es bescherte mir und auch dem Wuschel, ein paar wunderschöne Jahre zusammen.

Fortsetzung folgt ….

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/08/09/zusammenfassung-index-erzaehlungen-wuschel-19712468/

05.04.2014 – Samstag – Tagebuch Teil 1

Heute Nacht habe ich nur sehr schwer einschlafen können und habe bis gegen 3:30 Uhr versucht mich abzulenken durch herumzappen im Fernsehen aber nichts gefunden das meine Gedanken wirklich zur Ruhe brachten.

 

Dafür wäre ich am Morgen am liebsten liegen geblieben denn nicht nur das die Sonne weg war, es regnete und nur noch knappe 13 Grad Celsius auch die Motivation fehlte da ich ja nicht unbedingt raus musste.

 

Aber nachdem ich mich so im Bett herum quälte kam mir die Idee doch die ganze Geschichte vom Kennenlernen und den schönen gemeinsamen Erlebnissen von/mit dem Wuschel als Reminiszenz niederzuschreiben.

 

Leider kamen mir dabei so viele Erinnerungen auf einmal das es nicht so einfach war das ganze etwas zu sortieren so dass es sinnvoll zu Papier bzw. in den Laptop gebracht werden konnte.

 

Nachdem der erste Teil fertig ist und heute Nachmittag voraussichtlich gepostet werden kann mache ich mir eine Kleinigkeit zum Essen denn auch diese Zeit hätte ich fast verpasst (was nicht so gut wegen meinem Blutzucker gewesen wäre).

 

Anschließend werde ich einen Erinnerungsspaziergang auf den Wegen die ich sonst mit dem Wuschel ging im Park machen auch um etwas den Kopf freier zu bekommen bevor ich das am Vormittag geschriebene nochmal in Ruhe durcharbeite bzw. schaue was meine Herzallerliebste Michelle zu dem ersten Entwurf sagt.