Tagesarchiv: 17. Februar 2014

17.02.2014 – Montagnachmittag — Impressionen/Gefühle

17.02.2014 – Montag – Tagebuch Teil 1

Heute Morgen wurde ich ja ganz schön vom Wetter überrascht denn bei Aufstehen sah es nach einem richtig guten frühlingshaften Tag aus (Sonne, keine Wolken am Himmel).

 

Auf meinem Außenthermometer waren auch bereits 8 Grad angezeigt und so hatte ich doch tatsächlich gehofft einen längeren Spaziergang mit dem Wuschel machen zu können.

 

Nach dem üblichen kleinen Frühstück machten wir uns dann auch flott auf den Weg, wenigstens bis zur Haustüre.

 

Denn schon beim Öffnen merkte ich das da was nicht so ganz passt und auch der Wuschel blieb ca. 5 Meter vor der Türe stehen und schnüffelte neugierig nach draußen.

 

Beim ersten Schritt aus dem schützenden Hausflur ins freie merkte ich das die angezeigten 8 Grad wohl auf meinem bereits leicht in der Sonne liegenden Balkon sein musste denn ich bekam einen richtigen kalten Luftzug direkt mitten ins Gesicht so dass die gefühlte Temperatur nur knapp über 0 Grad liegen konnte.

 

Wenn ich beim ausatmen meinen Atem sehen kann dann ist es bestimmt keine 8 Grad warm und der Atem war gut sichtbar so als wenn ich eine Zigarette rauchen würde.

 

Auf mein gut zureden kam der Wuschel dann doch bis vor die Haustüre blieb aber dort wie angewurzelt stehen, schüttelte sich einmal ganz kräftig und schaute mich ganz vorwurfsvoll an so als wenn ich etwas mit der kalten Luft zu tun hätte.

 

Der morgendliche Spaziergang war dann auch bereits nach circa 10 Minuten beendet und ich konnte nicht schnell genug die Haustüre aufschließen das der Wuschel wieder in die Wärme der Wohnung zurückkam so das er leicht mit seiner Schnauze an die Hauseingangstüre stieß.

 

Bevor der Wuschel dann seinen Napf leer fraß musste ich ihn erst etwas warm knuddeln denn er drängte sich ganz dicht an meine Beine und ignorierte völlig sein fressen.

 

Danach konnte er auch nicht schnell genug wieder in sein warmes Bett kommen (wo er sogar vergaß sich mehrfach im Kreis zu drehen um die beste Stelle fürs schlafen zu finden) und kuschelte sich dort in seine Decke so ein das nur noch seine Nasenspitze zu sehen war.