16.01.2014 – Donnerstagnachmittag

0 Antworten zu “16.01.2014 – Donnerstagnachmittag

  1. Das ist schön Uschi, sehr schön.
    Und liegt doch soooo weit zurück!!!!
    1970? maximal! 40-50 Jahre!
    Eine ganz andere Zeit!
    Da wussten die Menschen noch von der Liebe! Wussten noch, dass sie das Einzige ist, das wirklich zählt.
    Heute haben das die allermeisten vergessen, oder gar nicht erst kennen gelernt.

    g.d.d. Michi

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    • Leider hast du damit Recht, denn ich bin in dieser Zeit aufgewachsen und merke es heute sehr oft das da irgend etwas Fehlt was es früher leichter und schöner machte.

      Auch oder vielleicht gerade weil es damals noch nicht darauf ankam was man materiell hat sondern was man ist.

      g.d.d. Uschi

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      • Ja, Uschi
        Ich glaube, dass es an den Filmen, am Internet und an der Werbung liegt, dass nicht nur die jungen Menschen glauben, alles (materielles) bekommen zu können, was sie gerne hätten. Doch erst wenn sie in ihren grossen Autos und Häusern sitzen, merken sie, dass die Sehnsucht in ihren Herzen weiter brennt. Und sie wollen immer mehr, um diese Sehnsucht zum Schweigen zu bringen, doch sie brennt immer stärker, und viele, viele erfahren nie, dass es die Fürsorge und die Aufmerksam für einen anderen Menschen ist, die diese Sehnsucht zum Verschwinden bringt. Und dass die daraus resultierende Liebe die ersehnte Wärme im Herzen bringt, die sie ihr ganzes Leben lang ersehnt hatten.

        g.d.d. Michi

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        • Ganz genau so sehe ich das auch mein Schatz… so wie es auch in dem Zitat von gestern steht… da kannst du gerne das Wort Glück auch gegen Zufrieden oder Glücklichsein tauschen … es kommt auf das gleiche raus.

          Man kann so etwas wirklich nur erreichen wenn man es anderen aus vollem herzen gibt/gönnt.

          g.d.d. Uschi

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  2. Damit bin ich auch aufgewachsen.

    Den anderen Überlegungen kann ich mich nur teilweise anschließen, wir hatten damals andere Probleme, die uns genauso belasteten wie es Leuten heute geht.
    Erinnerung malt mit goldenem Pinsel, so heisst es bei den ollen Chinesen. Wir vergessen das Belastende und bauschen das Schöne auf.

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    • Ich schrieb ja auch nicht das wir keine Probleme hatten nur war es bei uns so das man eine ganz andere Beziehung zu den Nachbarn hatte… jeder kannte jeden und jeder kümmerte sich auch um den Nachbar…

      Wenn ich z.B. mal traurig durch die Gegend schlich konnte es passieren das mich eine Nachbarin liebevoll unter ihre Fittiche nahm (wie man bei uns sagt wenn sich jemand einfach mal den Kummer eines anderen anhört)…

      Und heute habe ich eben das Gefühl ich kenne noch nicht mal alle die auf meinem Stockwerk wohnen geschweige den im gleichen Haus und wer im Haus neben an wohn schon mal garnicht … die könnten genauso gut vom Mars sein …

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      • Bei mir war es eher so, dass mir dieses „jeder kennt jeden und jeder kümmert sich“ die Luft zum Atmen nahm. Ich habe es als Enge empfunden, dann diese Heuchelei, da wurde sich gekümmert und hinterher im Dorf das Maul zerrissen hinter vorgehaltener Hand.

        Da ist mir die relative Anonymität hier in der Stadt wesentlich lieber.

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        • Deswegen bin ich mit 17 Jahren zur Marine gegangen denn in der Jugend war mir das auch alles zu eng.

          Nur im fortschreitenden Alter und nach 30 – 35 Jahren durch die Lande ziehen würde ich eine intakte Nachbarschaft schon dem anonymen Leben vorziehen.

          Und was andere hinter meinem Rücken über mich reden hat mich noch nie interessiert und offen ins Gesicht wagen sich nur wenige etwas zu sagen — noch nicht einmal wenn ich im Sommer Lust habe mit einem luftigen Kleid einkaufen oder spazieren zu gehen 😀

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          • Mir ist es auch wurscht, was andere sagen über mich, aber ich verabscheue Heuchelei und Wegschauen.

            Und genau das ist leider in dörflichen Gegenden der Fall, erlebe ich täglich bei meiner Arbeit 😦

            Eine intakte Nachbarschaft gibt es wohl eher nicht, es sei denn,man schafft sie sich selbst.
            Das war der Grund, warum ich mit meinen Freunden zusammen ein Haus kaufen wollte für eine tolle Hausgemeinschaft, leider hat sich das ja nun zerschlagen, weil sie alle tot sind.

            grins….die Blicke kann ich mir vorstellen 😉
            Aber ansprechen traut sich keiner, hm?

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            • Seltsamer weise wurde ich öfters angesprochen aber überwiegend im positiven Sinn… nur ein paar meinten etwas abfällige Bemerkungen machen zu müssen… die würden aber auch über einen Blinden lästern der immer wieder gegen ein Hindernis läuft.

              Besonders Lustig finde ich es wenn welche ganz verwirrt schauen und nicht so recht wissen was da los ist 😉

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              • Das ist ja erstaunlich, dass es mehr positive Rückmeldungen gab, hätte ich nicht gedacht.

                Die Tage kommt ein Film über einen Mann, der ein Jahr als Frau gelebt hat, in ARTE wird er wohl gezeigt. Bin mal gespannt, was der alles erlebt hat.

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                • Ja und das verwunderlichste am meisten für mich das es scheinbar von allen Altersgruppen und auch unabhängig von der Nationalität meist zumindest ignoriert wird.

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                  • DAs ist wirklich erstaunlich.
                    Aber gut, denn wenn einem was fremd ist, dann muss man ja nicht unbedingt rumpöbeln.
                    Leben und leben lassen.

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                    • Ich kann mich noch gut daran erinnern das ich fast über meine eigene Füße gestolpert währe als ich vom Briefkasten kam im Kleid mit Pantoletten (einer meiner ersten Versuche Tagsüber so ins freie zu gehen) und mir ein türkischer Mitbewohner aus dem Haus höfflich die Türe aufhielt so das ich vor ihm reingehen konnte.

                      Da sieht man mal wieder wie schnell sich Vorurteile in Luft auflösen wenn man positiv daran geht.

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                    • Ohja, da ist wirklich was dran.
                      Und man strahlt ja auch aus, ob man sich wohl fühlt oder nicht.

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                    • Ich geh ja auch nur im Kleid oder Rock raus wenn ich mich darin wohl fühle sonst lieber dezenter (zwar auch Frauenhosen und Bluse) so das man es nicht unbedingt auf den ersten Blick sieht.

                      Wenn ich selbstbewusst auftrete (da ich mich in der Kleidung wohl fühle) habe ich sogar schon von einer Kassiererin im Supermarkt zu hören bekommen „Das steht ihnen aber wirklich gut“ und du kannst dir vorstellen wie Rot da meine Wangen und Ohren wurden.

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                    • Oh ja, das eigene Selbstbewusstsein spielt enorm mit.
                      Wenn man schon geduckt durch die Gegend läuft, dann bietet man wesentlich eher Angriffsfläche zum Pöbeln.

                      Das ist ja toll von der Kassiererin. Kann mir vorstellen, dass es dir gefallen hat, trotz rotwerden 😉

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                    • Natürlich hat es mir gut getan so offen ein Kompliment zu bekommen da bin ich um so beschwingter nach Hause gegangen.

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                    • Das glaube ich, vor allem, wenn es so unerwartet kommt.
                      Das tut einfach nur gut. 🙂

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                    • Das glaube ich, vor allem, wenn es so unerwartet kommt.
                      Das tut einfach nur gut. 🙂

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