Experten, Spezialisten, Fachidioten – Fortsetzung

 

Experten / Spezialisten / Fachidioten – Einleitung

 

 

Vielleicht kommt es ja auch auf die jeweilige Bevölkerungsschicht an wie man mit diesen Begriffen „Experte, Spezialist“ umgeht.

 

Ich konnte in den langen Jahren sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich dabei keine wirklich gravierenden Unterschiede feststellen außer dass sich die Tendenz zur negativen Deutung von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verstärkt.

 

Ob es nur an der steigenden Verrohung der deutschen Sprache liegt oder es tatsächlich ein Mangel an Respekt gegenüber der Leistung anderer ist so eine Frage die ich mich nicht in der Lage sehe zu beantworten aber auch keine Informationen dazu finden konnte.

 

Wenn sich zwei (oder auch mehre) gebildete Personen die auf ihrem Gebiet gut sind unterhalten und sich gegenseitig als Experte oder Spezialist bezeichnen ist das in den meisten Fällen positiv gemeint und ist auch für mich akzeptabel.

 

So wie es z.B. auch keine Beleidigung ist wenn ein NERD zu einem anderen NERD in einem Gespräch als solchen betitelt. Wo hingegen die Bezeichnung NERD im allgemeinen Sprachgebrauch doch überwiegend als Beleidigung ausgesprochen bzw. angesehen  wird.

 

Leider hat aber auch die Spezialisierung diverser Berufsgruppen dazu beigetragen diese negative Tendenz zu verstärken.

 

War zu meiner Jungendzeit noch der Hausarzt für fast alle Krankheiten der Ansprechpartner ist er heute meist nur noch eine Durchlaufposition zu diversen spezialisierten Ärzten und wenn man Glück hat kommen diese nach längerem Untersuchungsmarathon zum gleichen Ergebnis wie vor 40 – 50 Jahren der Hausarzt nach 5 – 10 Minuten.

 

Unter diesem Gesichtspunkt kann es auch kaum wundern das man mehr von Fachidioten als von wirklichen Experten (nach der Definition von vor 40 – 50 Jahren) spricht.

 

 

 

 

33 Antworten zu “Experten, Spezialisten, Fachidioten – Fortsetzung

  1. Ups, Uschi
    Die Buchstaben Deines Textes schwirren wild durcheinander.
    Hast Du was umgestellt?
    Wird ja hoffentlich nicht am Mac liegen, mit dem ich jetzt im Blog bin?

    liebe Grüsse
    Michi

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  2. Bin jetzt grad auf den Freitag zurück gegangen und alle Einträge kann ich ganz normal lesen.
    Schon seltsam, nicht?

    liebe Grüsse
    Michi

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  3. Tagebucheintrag 1 und 2 sind beide gleich schlecht zu lesen.

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  4. Liebe Uschi
    Hier würde ich sagen: „Gut gebrüllt, Löwe“.

    Jetzt sitz ich am Laptop und kann alles normal lesen. Doch wieso meinst Du jetzt, dass der Mac die „heutigen“ Einträge nicht annimmt? Hast Du HEUTE mit einem anderen Editor geschrieben?

    So ganz hatte ich das nämlich nicht verstanden!
    Denn sowas dürfte ja doch in keinem Fall sein.
    Schon gar ned beim Mac, bitteschön.
    Der Hundling hat mich € 1.900 gekostet. (allerdings ein Desk_PC mit 28″Bild)

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    • Ich schreibe seit ich den Laptop habe immer mit dem gleichen Editor und zwar das was vom Hersteller vorinstalliert wurde (Profigerät von DELL)…

      Und auch meine Schrifteinstellungen sind ganz normal, ich benutzte den Standardschrifttyp „Arial“ … den gab es bereits auf den ersten Datenerfassungsgeräten 1980 …

      Liebe Grüße
      Uschi

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  5. Um doch noch auf das von Dir angesprochene Thema einzugehen:
    Es scheint ein hohes Bedürfnis zu bestehen, sich aus „der Masse“ hervorzuheben, indem man die eigentliche Tätigkeit anders benennt. So werden aus Lehrern Dozenten, aus Geschäftsleuten Manager und Hausfrauen (besonders jene aus der Promiszene) möchten zumindest als Models oder Schmuckdesignerinnen wahrgenommen werden.
    Das ist natürlich alles Wischiwaschi, doch die Verpackung zählt. 😉

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    • Da hast du das Ganze genau auf den Punkt gebracht… es zählt mehr der Schein als das Sein…

      Heute ist es wichtiger… zumindest in Deutschland… einen Titel zu haben als das man etwas kann.

      Man kann das auch an den andauernden Überprüfungen von Bekannten bzw. Politikern merken die einen Doktortitel führen (zum Teil zu unrecht).

      Vor 30 – 40 Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen jemanden mit einem Doktortitel anzuzweifeln.

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      • Die Titelsucht findet nicht nur in Deutschland statt. In ganz Europa häufen sich Emporkömmlinge an, die viel wissen, aber kaum etwas können. Sie wurden mit der Aussicht auf ein hohes Einkommen allesamt in die Irre geführt.

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        • Wenn sie wenigstens etwas Wissen kann man es nach meiner Meinung noch einigermaßen hinnehmen…

          Viel schlimmer finde ich die die keine Ahnung haben aber nur weil sie irgend etwas Studiert und vielleicht mit viel Glück einen Akademischen Grad erreicht haben meinen sich nun „Experte“ oder „Spezialist“ nennen zu können/dürfen.

          Mich erinnert das immer an meine Marinezeit wenn da ein frisch gebackener Leutnant aufs Schiff kam und meinte nur weil er jetzt Offizier ist hätten alle unter ihm stehende Dienstgrade auf ihn zu hören.

          Keine Ahnung von Seefahrt, höchstens mal mit einer kleinen Segeljolle auf der Nord-/oder Ostsee gefahren aber bestimmen wollen wie man durch das Skagerrak fährt.

          Man hat ja schließlich das Seefahrtspatent ….

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  6. Solche Bezeichnungen werden individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen.
    Ich fühle mich beispielsweise keinesfalls beleidigt, wenn mich jemand als Nerd oder Schlampe bezeichnet.

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    • Das geht mir genauso — ich werde nur etwas hellhörig wenn mich z.B. ein Hausmitbewohner mit den Worten „Sie sind doch so ein Experte mit Computern“ anspricht, denn entweder möchte er da ich ihm behilflich bin (was ich gerne mache wenn ich zeit habe und es auch kann) oder er möchte etwas Frust über andere Computerexperten loswerden.

      Und „Nerd“ ist für mich keine Beleidigung sondern eher eine Anerkennung das ich etwas anders bin als andere.

      „Schlampe“ hat mich bisher noch niemand genannt — aber ich glaube da würde ich auch ganz locker mit umgehen 😉

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  7. Finde ich sehr interessant das ganze um diese Begriffe herum zu analysieren und einen Vergleich zu früher herzustellen.

    Auch die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten mit ihren Eigenarten sollte dabei nicht außer acht gelassen werden.

    Einiges an der Nutzung dieser Begriffe dürfte aber auch in der heutigen Jugendsprache liegen.

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  8. Nachdem ich eure Kommis gelesen habe, kann ich sagen dass ich alles normal sehe.

    Und wieder ein super Eintrag. Sehr interessant und aufschlussreich.

    Ich habe vor einigen Tagen mal mit einem andren Blogger kommuniziert und da kamen wir auch auf Dich. Und wir kamen beide zum dem Entschluss, dass Du echt ein Gewinn für Blog.de bist. Deine Einträge sind immer sehr interessant und super geschrieben. Kompliment.

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    • Danke für die Komplimente… ich versuche auch immer mein bestes und habe so vieles über das ich schreiben möchte…

      Viele der Themen hängen dabei mit mir und meinen Erfahrungen in verschiedenen Bereichen zu tun … so wie es aussieht werden mir diese auch so schnell nicht ausgehen…

      Ich lasse mich dabei aber auch nicht durch irgendwelche Trolls negativ beeinflussen sondern im Gegenteil habe ich die eine oder andre gute Idee bekommen durch solche Kommentare… 😉

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