20.11.2013 – Mittwoch – Tagebuch Teil 3 (Endlichkeit des Seins)

Die „Endlichkeit des Seins“ kommt mir da so direkt in den Sinn wenn ich mal wieder über jemanden den ich kannte höre das er von heute auf morgen, und das nicht in Folge eines Unfalls oder sonstigen tragischen Umstands, gestorben ist.

 

Auch wenn diese Person bereits über 80 Jahre alt war und ein wie man so schön sagt erfülltes Leben hinter sich hatte denkt kaum jemand daran das er irgendwann nicht mehr da ist – wenigstens nicht so plötzlich.

 

Bei jüngeren Menschen (so bis ca. 50 – 60 Jahre) registriert man es meist nur so im Vorbeigehen als Gottgegeben, auch wenn man eigentlich nicht so an Gott glaubt.

 

Aber wenn ich höre oder lese das jemand altes oder ganz altes wie z.B. Johannes Heesters  mit über 106 Jahren gestorben ist trifft mich das mehr obwohl ich keine persönliche Beziehung zu dieser Person hatte.

 

Ob das eine geistige Schutzreaktion ist nach dem Motto „vielleicht hört das Leben doch nicht so einfach auf wenn es noch welche gibt die über 100 Jahre alt sind und noch immer ein gutes Lebens haben“.

 

Da kommen mir meine mickrigen 56 Jahre noch jung vor und ich denke das ich in den kommenden 40 Jahren noch einiges neues/schönes erleben kann/werde.

 

9 Antworten zu “20.11.2013 – Mittwoch – Tagebuch Teil 3 (Endlichkeit des Seins)

  1. Liebe Uschi

    Hast Du denn daran jemals wirklich gezweifelt, Uschi.
    56!!!! Jahre, sind für einen Mann doch nix; aber auch rein gar nix.
    Da lassen sich Tausende und Abertausende scheiden, weil endlich die Kinder erwachsen sind, worauf sie so lange gewartet hatten.
    Genau deshalb um noch einmal von vorne anzufangen. Noch einmal durchzustarten, gerüstet mit den vielen Erfahrungen, die sie jetzt haben.
    Ob sie allerdings auch klug geworden sind, um diese Erfahrungen auch zu nutzen, steht auf einem anderen Blatt.

    Kennst Du das Lied von Curd Jürgens? 60 Jahre und kein bisschen weise. Hat einen guten und ehrlichen Text.
    Mal sehen, ob er aus den 80igern ist, dann stelle ich ihn in den Blog rein.

    liebe Grüsse
    Michi

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  2. Ich denke da auch mehr darüber nach als früher. Liegt sicher daran, dass jedes Jahr der Abstand zu dem eigenen Tag geringer wird.

    Mir geht es mit Kim auch oft so. Wenn ich überlege, dass sie im Dezember schon 15 wird…und gestern war sie doch noch ein Welpe

    Die Zeit vergeht einfach sehr schnell. Und deshalb gilt um so mehr:
    Carpe diem 😉

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