Tagesarchiv: 19. November 2013

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19.11.2013 – Dienstagnacht – Zitat / Lebensweisheit

19.11.2013 – Dienstagabend – Tagebuch Teil 3

Ein weiterer Tag geht langsam zu Ende und soweit bin ich eigentlich mit diesem Tag recht zufrieden  — soweit das in meiner aktuellen Situation möglich ist.

 

Körperlich geht es mir ganz gut, psychisch auch und von den sonstigen Dingen herrscht im Moment auch Ruhe.

 

Morgen ist wieder ein Tag auf den ich mich wegen dem Kochen für meine Mutter freue.

 

Zwar habe ich nichts Besonderes geplant, nur ein einfacher Eintopf mit Kartoffelpuffer, aber alleine das vorbereiten ist schon immer ein richtiger entspannender Moment für mich und zu sehen wie es meiner Mutter schmeckt entschädigt mich für vieles.

 

Ich bin noch am Überlegen ob ich anstelle der Kartoffelpuffer vielleicht die Apfelküchelchen machen sollte, denn die sind nicht so süß (wenn ich etwas weniger Zimtzucker nehme) so dass sie auch zu einem Gemüseeintopf passen würden.

 

 

 

19.11.2013 – Dienstagabend – Tagebuch Teil 2 (Regen oder Schneeregen oder ??)

Heute wurde es ja schon gegen 16 Uhr so dunkel das ich im Wohnzimmer Licht anmachen musste um vernünftig etwas am Computer zu sehen.

 

Das war aber nur der Vorbote vom dann bald kommenden Dauerregen der nun bereits fast 2 Stunden in unverminderter stärke vom Himmel fällt.

 

Da kann man nur froh sein nicht Auto fahren zu müssen und das die Temperatur auch noch so bei knappen 8 Grad ist sonst hätten wir entweder Schnee oder Eisregen gehabt.

 

Aber auch alleine das Autofahren bei der frühen Dunkelheit und den nassen Straßen mit dem Herbstlaub teilweise macht nicht wirklich richtig Spaß. So erging es mir jedenfalls als ich noch beruflich viel im Auto unterwegs war.

 

Nun bin ich mal gespannt wie lange der Wuschel und ich gleich unterwegs sein werden oder ob er gleich wieder an der Haustüre umdreht. Denn auch wenn er jetzt einen Regeschutz durch seinen Mantel hat ist er nicht ein Freund von schlechtem Wetter.

 

 

Experten, Spezialisten, Fachidioten – Einleitung

In letzter Zeit stoße ich immer öfters auf diese Begriffe wie „Experte“, „Spezialist“ oder ähnliches wobei damit meist nicht wirklich Personen mit einem großen Fachwissen und praktischer Erfahrung gemeint sind.

 

Überall wo man hinkommt wird man an den Experten oder Spezialisten oder Fachmann verwiesen so als ob es zuviel verlangt wäre z.B. von einem Verkäufer in einem Elektrofachmarkt einfach nur bedient zu werden.

 

Wie war es doch zu meiner Lehrzeit noch schön dass man als Lehrling im kaufmännischen Bereich alle kaufmännischen Abteilungen in den drei Jahren der Berufsausbildung durchlaufen musste.

 

Von der Buchhaltung, über die Personalabteilung, die Statistikabteilung, den Verkauf, das Warenlager, die Versandabteilung, das Betriebsbüro, den Einkauf, die Exportabteilung.

 

Zu dieser Zeit gab es auch noch den Automechaniker und nicht den Kfz-Mechatroniker, den Karosserieinstandhaltungstechniker, den  Kfz-Diagnostiker, den Kfz-Elektriker, etc.

 

Dabei fällt mir immer der Spruch ein der bei unserem Spritzgussmeister im Büro an der Wand hing:

 

„Gestern wusste ich noch nicht, wie man Inschenör schreibt, heute bin ich Einen!“

 

Aber woran mag es liegen das ehemals seriöse Begriffe soweit heruntergekommen sind das sie eher das Gegenteil von dem ausdrücken als das sie bedeuten.

 

Zwar waren bereits in meiner Kindheit beide Auslegungen möglich, es kam dabei immer auf den Zusammenhang an. Wenn z.B. mein Vater zu meiner Mutter meint „Wo treibt sich den der Spezialist wieder rum“ meinte er „was ich wohl wieder für einen Unsinn aushecke und wo ich mich zur Zeit aufhalte“ also wurde der Begriff mehr im scherzhaften Kontext benutzt.

 

Bei den nachfolgenden Beiträgen werde ich versuchen diesem Trend auf den Grund zu gehen und (zumindest für mich) eine plausible Erklärung zu finden.

 

 

19.11.2013 – Dienstag – Tagebuch Teil 1

Nun ist es bereits nach dem Mittagessen und ich komme erst jetzt dazu einen Eintrag in mein Tagebuch zu schreiben.

 

Nicht das ich so lange geschlafen hätte oder irgendwie die Zeit vertrödelt oder an meinem anderen geplanten Beitrag geschrieben hätte – im Gegenteil war ich sehr früh auf und auch die ganze Zeit um rumwirbeln.

 

So habe ich unter anderem bereits frischen Brotteig angesetzt und auch das Brot für Morgen ist gebacken.

 

Außerdem habe ich ein paar wichtige/dringende Telefonate geführt und dann war auch noch kurz nach 11 Uhr der Wuschel für etwas über eine Stunde bei mir.

 

Seine Besitzerin hatte einen Arzttermin und der „gute“ Nachbar der sich bereit erklärt hatte in dieser Zeit auf den Wuschel aufzupassen kam wie nicht anders erwartet natürlich nicht. Ich hatte vorab bereits gesagt das es kein Problem für mich darstellt auf den Wuschel aufzupassen und er mich keinesfalls stören würde beim Brotbacken oder was ich sonst in dieser Zeit zu tun hätte.

 

Als sie dann zurück kam rührte sich der Wuschel kein Stück von seinem Bett und tat ganz so als wenn er tief und fest schlafen würde. Erst nachdem ich zu ihm hinging hob er seinen Kopf und stand notgedrungen auf da ich ihm seine Schlafdecke wegzog.

 

In der Zwischenzeit war die Nachbarin, ohne Einladung von mir, hinter mir in mein Wohnzimmer getapert und ich sah wie ihr Blick über die auf meinem Schreibtisch ausgebreiteten Schriftstücke wanderte.

 

Ich liebe es wenn jemand ohne Aufforderung von mir meine Wohnung betritt und dann auch noch meine private Post studiert. Da kann ich nur sagen „Kinderstube wie bei den Hottentotten und dort wäre so jemand dafür erschlagen worden“.