07.11.2013 – Donnerstag – Tagebuch Teil 1

Nachdem ich mich gestern Abend auf einmal fühlte als wenn ich Bäume ausreißen könnte grübelte ich beim Abendspaziergang mit Wuschel darüber nach.

 

Und dann fiel es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen, jedes Mal wenn ich mit meiner Vergangenheit und dem was ich bereits alles erlebt und geleistet habe konfrontiert werde bzw. darüber intensiv Nachdenke fühle ich mich wie unter Strom gesetzt.

Das muss ein Adrenalinschub sein oder eine anderes körpereigenes Glückhormon das mit den positiven Gefühlen die ich damals hatte zusammenhängt.

In etwas so wie ein bestimmtes Lied oder Bild einen in Hochstimmung versetzen kann aber auch leider das genau Gegenteil kann passieren wenn ich an schlechte Erfahrungen bzw. Erlebnisse denke.

Dann geht es wie mit einem Aufzug oder eher schnell Lift vom obersten Stockwerk in den tiefsten Unterkeller.

Also muss ich dafür Sorge tragen noch Möglichkeit nur positives zuzulassen und bei einem Absturz am besten eine kurze Notiz zur Hand haben auf der eine kurze positive Erfahrung/Erlebnis von mir steht.

Aber am besten nicht eine die mich dann wieder wie eine Rakete vom unterirdischen Stockwerk auf die Penthaus Etage befördert sondern schön langsam und ruhig Etage für Etage.

 

8 Antworten zu “07.11.2013 – Donnerstag – Tagebuch Teil 1

  1. Liebe Uschi

    Etage für Etage kannst Du vergessen. Denn Deine Vergangenheit zeigt, dass Dein Körper eine Überproduktion an Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin lieferte. Du konntest deshalb gar nicht anders, als fast Tag und Nacht im physich/mentalen Einsatz zu sein. Und diese ständige Überproduktion ist letztlich für das Burnout verantwortlich, indem es eines Tages ausgepowert war. Also nichts mehr oder kaum noch etwas geliefert hat.
    Diese Tatsache ist auch ähnlich einer Bipolaren Störung. Und jetzt sind wir wieder beim Thema, nämlich dass AD’s eine zeitlang eingenommen Deinen körpereigenen Haushalt endlich einmal ins Gleichgewicht bringen.
    Diese Informationen habe ich mir geholt, indem ich die letzten Tage in den diversen Burnout-Foren mit sämtlichen Einträgen über diese Krankheit verbracht hatte.
    Die interessanteste Information habe ich Dir ja gestern geschickt.

    liebe Grüsse
    Michi

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  2. In der Psychologie nennt man das: positives Denken.

    Es ist eine altbewährte Methode, die im Kern darauf abzielt, dass man durch konstante positive Beeinflussung seines bewussten Denkens (z.B. mit Hilfe von Affirmationen oder Visualisierungen) in seinen Gedanken, eine dauerhaft konstruktive und optimistische Grundhaltung erreicht

    Infolgedessen erzielt man eine höhere Zufriedenheit und Lebensqualität.

    Du hast da also etwas Gutes entdeckt 😉

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    • Wieder entdeckt (deswegen meinte ja auch der Psychologe das ich genau wüsste was ich machen müsse um aus dem Boreout/Burnout heraus zu kommen) …. aber es auch Konstanz umzusetzen ist nicht so einfach…

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      • Er hat es sich aber echt einfach gemacht und der Schuss hätte auch nach hinten losgehen können….es ist nicht nur nicht einfach..es ist wahnsinnig schwer.

        Wie Du weisst, ist es nicht einfach sich immer selbst zu motivieren und so ist es auch mit dem positven Denken.

        Denn wäre es einfach, hätten viele Psychologen, Psychiater und Motivationstrainer bedeutend weniger zu tun 😉

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        • Du kennst doch bestimmt das Sprichwort vom Schuster der immer die schlechtesten Schuhe trägt…

          Es ist leichter jemandem anderen zu sagen bzw. zu helfen die richtige Motivation bzw. positives Denken anzuwenden als es selbst zu machen….

          „Die meisten Ärzte sind die schlechtesten Patienten wenn sie selbst krank sind“

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          • Ich weiss…leider…ich hab’s studiert und kann mir selbst am Schwersten helfen 😉

            Das liegt aber oft daran, dass Du Dich selbst gar nicht objektiv siehst und somit den Grad immer falsch einschätzt….aber wie Du schon sagtest..totzdem weiss man es immer besser als die anderen. Man kennt sich ja und hat ja auch studiert *lach*

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            • In bestimmten Situationen ist es eben auch sehr schwer objektiv bei sich selbst zu bleiben und es ist gut wenn jemand drittes unbeteiligtes eine offenen Meinung äußert.

              So finde ich es jedenfalls besser als immer nur von Personen umgeben zu sein die zu allem ja und amen sagen.

              Aber auch die Kritik sollte nach Möglichkeit immer positiv sein denn sonst kann es gewaltig daneben gehen.

              Das habe ich jedenfalls aus meinen beruflichen und auch privaten Erfahrungen lernen können/müssen.

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