27.10.2013 – Sonntagabend – Tagebuch Teil 2

Heute Abend konnten wir (der Wuschel und ich) auch mal früher bei Tageslicht den Spaziergang machen. Es war zwar noch Hell und auch nicht so kalt aber dafür extrem starker Wind mit richtigen Sturmböen.

Da der Wuschel ja nicht der größte ist muss er sich dann an einigen Ecken richtig mit seinen 15 kg gegen den Wind stemmen. Das sieht dann manchmal aus als wenn er gleich abheben würde und seine Ohren sind wie Flügel ausgebreitet.

Aber es scheint ihm Spaß zu bereiten so mit dem Kopf voran gegen den Wind anzukämpfen solange es nicht auch noch mit Regen oder Schnee gemischt ist.

Wir waren gerade kurz vor der Haustüre als die Hundebesitzerin von ihrem Ausflug auftauchte und den Wuschel mit den Worten „Du kommst ja um 19Uhr den Wuschel abholen“ in ihre Wohnung drängte.

Noch bevor ich was sagen konnte war auch schon die Wohnungstüre zu und eigentlich müsste ich jetzt einfach mal abwarten wann sie an meiner Türe ist mit oder ohne Wuschel. Denn Schließlich bin ich kein Hundeabstellpension und wollte zwar nicht unbedingt mit in ihre Wohnung aber den Wuschel hätte ich schon gleich wieder mitgenommen.

Wer weiß wie lange sie mich nachher wieder versucht aufzuhalten mit Erzählungen über die Taufe (die mich nicht im Geringsten Interessiert) oder anderes für mich nicht interessantes.

21 Antworten zu “27.10.2013 – Sonntagabend – Tagebuch Teil 2

  1. Deine Nachbarin hat komische Manieren. |-| Sie sollte doch froh sein, wenn ihr überhaupt jemand den Kleinen abnimmt. Allerdings drängt sich mir mal wieder eine Frage auf: Wenn jemand zu Friseur und Taufe gehen kann, wieso geht derjenige nicht auch selbst mit seinem Vierbeiner? Und wenn das „zu viel Arbeit“ ist, wieso holt sich überhaupt jemand einen Hund? Muß ich nicht verstehen. Ich bewundere nachwievor Deinen langen Geduldsfaden!

    LG
    Macha

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    • Heute Abend ist er mir gerissen, der Geduldsfaden…. und die einzige Erklärung von ihr war das sie bisher nie daran gedacht hätte da ich für sie zu ihrer Familie gehöre nachdem ich mich so um sie und ihren Hund gekümmert habe als sie im Krankenhaus/Pflegeheim war.

      Aber zukünftig werde sie sich bemühen mich so zu behandeln wie ich es möchte (Höflich, Zuvorkommend, etc.).

      Mal sehen wie lange das hält wie oft ich sie zurechtweisen muss, denn ab heute wird jeder Fehlschritt von ihr mir gegenüber sofort gerügt werden.

      LG Uschi :wave:

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      • Immerhin hat sie nicht beleidigt reagiert oder angefangen zu schimpfen, wenn sich das so richtig herauslesen läßt? Ich denke, wenn sie Dir gegenüber so ehrlich („nicht dran gedacht“) ist, wird das auch entspannter in Zukunft. Das wünsche ich euch jedenfalls! 😀

        Liebe Grüße
        Macha

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        • Ich war ja auch auf alles gefasst aber dann doch angenehm überrascht wie einsichtig sie reagiert hat… aber bei ihr weiß man nie wie lange das anhält oder ob sie sich nur zurückgehalten hat.

          Sobald sie sich sicherer fühlt kann noch immer eine Retourkutsche kommen…

          Liebe Grüße
          Uschi

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          • Oh jeee. Dann heißt es hier doppelt Daumen drücken! 🙂

            Liebe Grüße
            Macha

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            • Danke Macha

              Aber diese Person ist schon weit darüber hinaus das es mich wirklich interessieren würde was sie denkt oder macht… ich übe mich zwischenzeitlich in Gleichgültigkeit… aber in diesem Fall nur gegenüber ihr und nicht dem Wuschel…

              Liebe Grüße
              Uschi

              ———————————————–

              Es gibt nichts Härteres als die Weichheit der Gleichgültigkeit.

              © Peter e. Schumacher (*1941)
              Aphorismensammler und Publizist

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  2. Zitiere:
    denn ab heute wird jeder Fehlschritt von ihr mir gegenüber sofort gerügt werden.

    Das ist ein guter Vorsatz, Uschi. Funktioniert nur bei Deinem Bedürfnis nach Harmonie, und Deinem weichen Herzen nicht.

    Doch so bist Du eben und nicht anders. Wären Viele so wie Du, dann wäre die Welt ein besserer Ort.

    liebe Grüsse
    Michi

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    • Rügen und Zurechtweisen geht auch in Harmonie und manchmal reicht es schon, wenn jemand mich gut kennt, das ich einsilbig Antworte oder nichts sage und nur den Kopf schüttle.

      Ein leiser oder stummer Protest kann mehr bewirken als aufbrausende und aggressive Reaktion.

      Liebe Grüße
      Uschi

      ———————————————–

      Es gibt nichts Härteres als die Weichheit der Gleichgültigkeit.

      © peter e. schumacher
      (*1941), Aphorismensammler und Publizist

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  3. ….Ich brauche manchmal etwas Zeit ein passendes Bild zu finden und ….

    Hast Du das richtige Bild gefunden?

    liebe Grüsse
    Michi

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  4. Aaaaahhhhh..diese Alte

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