23.09.2013 – Montag – Tagebuch Teil 1 (guter Wochenstart mit der Hoffnung das es so bleibt)

Erstaunlicher weise ist auch heute wieder ein recht schöner Herbsttag mit Sonne und immerhin um die 18 Grad Außentemperatur.

Bei uns hat nun auch die Weinlese angefangen und in kürze gibt es dann auch den ersten Federweise.

Obwohl ich heute Morgen wieder ca. 30 Minuten später als sonst üblich mit dem Hund zum Spazierengehen kam, was den Hund überhaupt nicht stört sondern nur meist seine Besitzerin, hat sie heute nichts dazugesagt. Auswirkungen auf die letzten Tage?

So kam ich dann auch noch trotz der Verspätung früher in meine Wohnung zurück als sonst üblich und konnte bereits einiges Erledigen.

Aber jetzt habe ich mir mal eine kleine Pause verdient bei einem schönen Marmeladebrot als zweites Frühstück und einer frischen Tasse Kaffee.

Ich hoffe nur das ich anschließend wieder mich dazu aufraffen kann weiter etwas zu tun und nicht plötzlich die Mittagessenszeit da ist. Leider passiert mir das öfters dass sobald ich mich hinsetzte für eine kleine Pause ich nicht mehr aus der Pause raus komme.

Daran schuld ist aber nicht nur meine körperliche Fitness sondern auch meine Trägheit, denn wenn es nichts unbedingt Dringendes ist denke ich dass ich es ja auch noch am nächsten Tag erledigen kann. So gehen dann aber leider meist mehrere Tage bis Wochen vorbei und es bleibt unerledigt liegen.

Es hat mir auch nicht viel geholfen das einer der Gutachter mir schriftlich bestätigte das ich wüsste was ich tun müsse um aus dem Boreout/Burnout herauszukommen. Denn Wissen alleine erschafft noch kein Tun und ohne wenigstens ab und an einen kleinen Anstoß ist es schwer in Gang zu kommen.

2 Antworten zu “23.09.2013 – Montag – Tagebuch Teil 1 (guter Wochenstart mit der Hoffnung das es so bleibt)

  1. Ich kann dich sehr sehr gut verstehen Uschi.
    Es ist wahnsinnig schwer aus sowas herauszukommen, da muesste man wirklich jemanden haben der sagt : Komm, lass uns das zusammen machen.
    Dann mehr und mehr einen alleine machen lassen.

    Leider meinen viele Menschen das man * Faul * ist, aber es ist ja eine Psyschologische Sache und das braucht Zeit und RICHTIGE Hilfe.

    Ich hoffe das Deine Nachbarin doch irgendwie den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden hat und dich nicht mehr wie einen Dienstboten versteht sondern als hilfreichen Nachbarn.

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    • Leider bekommt man solche Hilfe nicht von der Krankenkasse bezahlt und die sozialen Stellen (wovon ich auch sehr gute Hilfe erhalten habe) können sich nur alle paar Wochen um solche Fälle kümmern.

      Es gibt genug denen es viel schlimmer geht und deswegen habe ich dann auch auf die monatliche Hilfe verzichtet zugunsten anderer die es mehr brauchen.

      Zu diesem Zeitpunkt habe ich meine täglichen Routinearbeiten schon wieder ganz gut im Griff gehabt.

      Wenn die Nachbarin es nicht begreift werde ich es ihr immer wieder und wieder deutlich machen… ich bin in dieser Hinsicht sehr konsequent und stur, aber es dauert eben einige Zeit bis ich soweit bin solche drastische Maßnahmen zu ergreifen…

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