28.08.2013 – Mittwoch – Tagebuch Teil 1 (schöner sonniger aber kalter Tagesanfang)

Heute Morgen war es bereits um 8 Uhr so schön mit Sonne direkt auf meinem Bett, aber leider nur knapp 18 Grad, so dass ich mich nochmal richtig gemütlich einkuschelte und nur noch 5 – 10 Minuten etwas dösen wollte.

Dann jedoch merkte ich das es bereits fast wieder 20 Minuten waren als ich das nächste Mal auf die Uhr schaute und so musste ich leider das gemütliche Bett verlassen.

Durch das verspätete Aufstehen kamen wir leider beim Morgenspaziergang zu spät um noch die Putzfrau mit den Leckerchen anzutreffen und der Hund lief traurig von einer Putzstation zur nächsten wo er erfolglos Ausschau hielt.

Sogar direkt vor der Haustüre dreht er sich nochmal um aber da war leider weit und breit keine Putzfrau mit Leckerchen zu sehen.

Zurück in der Wohnung seiner Besitzerin wollte er zu Beginn auch nicht sein Futter fressen und ich wunderte mich warum bis ich auf einmal sah das seine Besitzerin seinen Kauknochen bereits aufs Fensterbrett gelegt hatte und er natürlich die ganze Zeit den Geruch in der Nase hatte.

Erst als ich ihr erklärte das das für den Hund so ist als wenn ich einem Kind einen Lutscher neben sein Brötchen lege und erwarte das das Kind bevor es die Süßigkeit essen darf erst sein Brötchen essen muss.

Kaum war der Kauknochen weg hing er auch schon mit seiner Schnauze im Futternapf und kam mit dem Kopf erst wieder hoch als der Napf leer war.

Ich frage mich da immer wieder „Muss man so etwas jemand der bereits über 50 Jahre Hunde hat erklären oder haben die anderen Hunde genauso wie der Wuschel meist nur von Leckerchen gelebt?“.

Aber das passt auch zu dem was ich gestern Abend erlebt habe. Ich habe für den Hund seine Kauknochen und Leckerchen für zwischendurch gekauft und außerdem kam sein Dosenfutter „Dinner for Dogs“. Ich gab der Besitzerin als wir vom Abendspaziergang zurück waren die Belege was ich ausgelegt hatte und erwartete eigentlich gleich das Geld dafür zu bekommen.

Sie kam dann auch an und zählte mir ihr ganzes Kleingeld aus ihrem Geldbeutel vor und gab mir von den verauslagten 69,92 Euro 10 Euro. Nachdem sie dann den Geldbeutel wieder wegpacken wollte fragte ich was mit dem Rest sei. Worauf sie mich ganz verwundert ansah.

Mit den Worten „Ach so ja, das Dosenfutter hatte ich ganze vergessen“ gab sie mir die restlichen 60 Euro. Nachdem das bereits das zweite Mal ist das ich mehrfach wegen verauslagtem Geld fragen musste werde ich zukünftig nur noch etwas Einkaufen für den Hund wenn ich vorher das Geld habe.

16 Antworten zu “28.08.2013 – Mittwoch – Tagebuch Teil 1 (schöner sonniger aber kalter Tagesanfang)

  1. Na, und zu den 8 Cents Trinkgeld sagst Du gar nichts? ;D

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    • Nö… ich bekomme sowieso bereits einige Monate immer die Cents die sie vom Einkaufen übrig hat…

      Ich komm mir da immer vor als wenn ich auf der Straße um Kleingeld betteln würde… aber auf so eine Idee kommt sie nicht das man damit auch jemanden beleidigen kann…

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      • Nein, Uschi, auf diese Idee scheint sie wirklich nicht zu kommen.
        Langsam drängt sich mir der Gedanke auf, dass diese Frau einfach nur dumm ist. Vielleicht hat sie niemals den Umgang mit anderen Menschen gelernt?

        Oder wurde so egozentrisch erzogen, dass sie es nie für nötig hielt ihn zu lernen, weil sie vermutlich nie Freunde hatte. Und in diesem Fall wäre sie dann eben ein ausgesprochen armer Mensch, der mehr Glück als Verstand hatte, die Wohnung neben Dir zu haben.
        Du bist einfach grossartig Uschi, das alles für den kleinen Wuschel durchzuziehen und auszuhalten.

        Umarme Dich im Gedanken und drück Dich ganz ganz fest.

        ganz liebe Grüsse
        *Deine* Michaela

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        • Es gibt einige Gründe, die ich auch zum teil kenne aber über die ich nicht groß nachdenken möchte, warum sie so ist… wenn der Wuschel nicht wäre würde sich mich soviel interessieren wie die Lebensumstände des letzten Kaisers in China — also gar nicht…

          Und für den Wuschel würde ich auch was zu Essen kaufen wenn sie mir kein Geld dafür geben würde… aber dann nur wenn er bei mir frisst und was er bei ihr bekommt dafür müsste sie eben selbst sorgen (und da befürchte ich das er eben oft nichts bekommen würde)…

          Am besten für mich ist wenn ich nicht soviel darüber Nachdenke, aber manchmal ist es eben doch zu viel um es einfach so runterzuschlucken…

          Der kleine Stromer hat sich gerade wieder an mich herangerobbt und liegt zwischen meinen Bürostuhlfüssen so das ich weder vor noch zurück kann ohne ihm über die Pfoten oder die Ohren zu fahren 🙂

          Bis zum letzten Spaziergang ist es ja auch nicht mehr so lange und so bemerkt er wenn ich mich dazu fertig mache…

          Liebe Grüße

          Uschi

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          • Ganz genauso sieht es auch unter meinem Bürostuhl aus. Doch das ganze mal Zwei.
            Wenn ich von oben runter schaue, dann liegen dort 4 Ohren und mindestens 4 Hundeflossen herum. Von den 2 Wuschelschwänzen ganz zu schweigen.
            Will ich aufstehen, dann muss ich mich ganz dünn machen, um dabei ja nicht den Stuhl zu bewegen, wegen dieser zwei Schlitzohren.
            Und eher würde ich verhungern, als dass ich ihnen nichts zu essen geben würde.
            Aber besser überhaupt nicht nachdenken, wie Du ganz richtig sagst.

            Gute Nacht Uschi und schlaf gut

            und ganz liebe Grüsse
            Michaela

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            • Zu meinem Entschluss meine Aktivitäten zu Endschleunigen gehört es auch nur positives gedanklich länger zu verfolgen… alles andere negative (was ja leider nur all zu oft vorkommt) so schnell wie möglich abzuhacken…

              Gans nach meiner bereits seit frühester Jugend festen Überzeugung „In der Ruhe liegt die Kraft“ die ich leider in den stressigen/hektischen Tagen meines späteren Berufslebens ganz verdrängt hatte.

              Liebe Grüße

              Uschi

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              • Liebe Uschi
                Ich befasse mich seit Kurzem genau mit dem selben Thema. Und nachdem ich leider feststellen musste, dass es mir nicht gelingt Positives gedanklich „länger“ zu verfolgen, bin ich jetzt auf Affirmationen umgestiegen. Besser gesagt, ich habe es in Betracht gezogen.
                Ich habe im Netz die „Lebenskarten“ entdeckt, die sehr gute Affirmationen zeigen. Und ich stelle mir vor, wenn ich mir eine davon, die mich besonders anspricht mehrmals auf ein Kärtchen schreibe, und diese an allen Plätzen, wo ich mich aufhalte, hinlege, dann könnte es mir gelingen meine Gedanken länger damit zu beschäftigen.
                Aber ich weiss noch nicht, ob das funktioniert. Ich probiere es halt einmal.
                Hast Du schon eine Vorstellung, wie Du es machen wirst?
                Ich muss das nämlich schon sehr bald realisieren können, weil mich der Herbst immer sehr psychisch belastet.

                Man wird sehen!

                ganz liebe Grüsse
                Michaela

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                • Liebe Michaela

                  Ich habe damit keine Probleme da ich eher ein visueller Mensch bin und es mir leicht fällt rein gedanklich Gefühle, Empfindungen, u.a. nur durch kleinste Anregungen wieder zu erleben oder sogar neues unbekanntes zu erahnen.

                  So ist es für mich ein leichtes wenn ich etwas neues Kochen möchte alleine aufgrund der Vorstellungskraft genau zu wissen wie es schmecken, riechen, aussehen wird bzw. sollte.

                  Allerdings hat das Ganze nicht nur Vorteile denn ebenso kann ich mir negatives bis ins letzte Detail ausmahlen bzw. bei Problemen gehe ich immer bis auf den Grund des schlimmst Möglichen dem sogenannten „worst case“ Szenarium. Was mir beruflich sehr viel weiter geholfen hat aber privat nicht so empfehlenswert ist.

                  Wie oder warum das so bei mir abläuft habe ich keine Ahnung das es bereits seit Kindheit so ist und nicht irgendwie eingeübt. Zwar habe ich mein ganzes Leben nach dem Wissen gestrebt das ganze weiter zu bilden z.B. durch Meditation, Zen, Autogenes Training, Thai Chi aber leider war keines wirklich sehr Hilfreich sondern ich hab mir nur das angeeignet was ich gebrauchen konnte.

                  Vielleicht ist ja diese Art die Dinge zu sehen mit ein Grund für meine jetzigen Probleme da die negativen Ereignisse leider in den letzten Jahren überhandgenommen haben.

                  Ob dir diese Informationen bei deiner Suche viel weiter helfen können kann ich leider nicht beurteilen hoffe jedoch das es den einen oder anderen Gedanken Anstoß ist.

                  Liebe Grüße

                  Uschi

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                  • Liebe Uschi

                    Wenn Du diese enormen Tiefen und Höhen jetzt auch noch verbalisieren kannst, dann würde einem potentiellen Bestseller nichts mehr im Wege stehen.
                    Das sage ich jetzt, weil ich mich erinnere, dass Du schriftstellerisch ambitioniert bist.
                    War also ein Gedankensprung.

                    Über solche Imaginationen verfüge ich vermutlich nicht.
                    Doch liegt mein Problem ausschliesslich darin, dass ich positive Gedanken nicht halten kann.
                    Dass es mich im Laufe eines Tages assoziativ wie ein Magnet viel mehr in die entgegen gesetzte Richtung zieht.
                    Ich bin offensichtlich voll negativ programmiert.
                    Ich freue mich natürlich für Dich, wenn es Dir gut gelingt. Eh klar.

                    und jetzt ganzliebe Grüsse
                    Michaela

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                    • Liebe Michaela

                      jeder kann das, zwar nicht unbedingt von sich aus aber man kann es lernen bzw. sich von den Zwängen befreien die einen hindern das zu können.

                      Du Malst doch z.B. auch also kannst du dir doch auch geistig was vorstellen ohne es direkt zu sehen.. oder ?

                      Und zum nicht halten können positiver Gedanken… das geht auch nur wenn du es nicht zu erzwingen versuchst… ist der aktuelle Gedanke weg dann such dir einen neuen positiven…

                      Was gefällt dir z.B. im/am Herbst besonders gut… ich mag es dem Wuschel zuzusehen wenn er mit den herabgefallenen Blättern spielt und versucht mit seiner Schnauze einen Haufen zu bauen…

                      Ich könnte mir vorstellen das du auch solche schönen Erinnerungen hast…

                      Liebe Grüße

                      Uschi

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                    • Danke Uschi für Deine Tipps.

                      Werde sie ausprobieren.

                      liebe Grüsse
                      Michaela

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                    • Hallo Michaela…

                      kann es ein das du gerade etwas down wurdest… so kurz und knapp angebunden…?!

                      Las den Kopf nicht so hängen und trau dir selbst mehr zu als bisher…. so klein und schwach bis du in Wirklichkeit nicht.

                      Liebe Grüße :wave:

                      Uschi

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                    • Liebe Uschi

                      Wir merken wohl beide immer gleich, wenn was nicht so ganz passt.
                      Tatsächlich hat sich vor ein paar Stunden irgendwas in meinem Gehirn verändert. Ich fühle mich wie in einem Kokoon eingeschlossen und habe diese typische Angst, dass ich nicht wieder heraus komme. Es ist diese Angst vor dem Nichts! Vor dem ins Nichts hinein zu schlittern, das jedes Jahr zu Herbstbeginn auftaucht.
                      Ich sitz dann hier in diesem Haus und es wird von Tag zu Tag kälter und nebeliger. Alles verwelkt und es bleibt nichts mehr zurück von dem was war. Dann taucht die freudige Zeit meiner Kindheit und Jugend wieder auf und die vielen Erinnerungen an damals, als wir die Sommer in Italien und Frankreich verbrachten.

                      Ach jetzt wird mir klar, wie es passiert ist!!!!!
                      Ich hörte im Autoradio Wencke Myhre mit dem Lied „In San Marino“.
                      Das hatte ich total verschwitzt.
                      Und da war auch dieser Stich im Herzen, als mir einfiel, wie oft ich die Sommer dort mit meinen Eltern verbrachte.
                      Doch das Hineintragen des Eingekauften und sonstiges Herummurksen in der Küche hatte mich abgelenkt.
                      Seltsam, wie schnell ich aus der Bahn zu werfen bin.
                      Doch vermutlich bin ich morgen wieder okay.

                      Hab noch einen schönen Abend, liebe Uschi und liebe Grüsse
                      Michaela

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                    • Liebe Michaela

                      Ich hoffe es geht dir wieder besser wenn du das liest …

                      Wenn du so leicht emotional beeinflusst wirst von negativen Eindrücken müsste es genau so auch mit positivem möglich sein… aber da bin ich kein Fachmann, es ist nur eine Vorstellung von mir…

                      Bei mir klappt es in beide Richtungen.. wobei ich auch weiß wie schwer es ist aus so einem Tief aus eigener Kraft raus zu kommen…

                      Liebe Grüße

                      Uschi

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                    • Liebe Uschi,
                      Da könntest Du wirklich Recht haben. Diese Idee ist mir noch nicht gekommen.

                      Wenn mich ein Lied dermassen ins Eck pfeffern kann, dann müsste es doch auch welche geben, die mich stabilisieren.

                      Diese Erkenntnis ist es zweifellos wert, weiterverfolgt zu werden.
                      Möglicherweise genügen für Erste mal ein paar lustige Lieder, die mich zum Lachen bringen?

                      Aber je länger ich darüber nachdenke, umso realistischer erscheint es mir.
                      Ich müsste ernsthaft versuchen Lieder aus meinem Kopf zu fischen, die mich an Erfolg und eigene Stärke erinnern, oder einfach nur aufbauend sind, wie z.B. Milva mit „Hurra wir leben noch“.

                      Ja Uschi, das fühlt sich nach einem erfolgversprechenden Weg an. Stelle ich jetzt an Nr. 1 meiner Prioritäten.

                      Wäre ja zweifellos ein Hit, wenn ich nur ein paar bestimmte Songs abspielen müsste, um in lausigen Situationen wieder Oberwasser zu bekommen.

                      Eben erscheint eine voll passende Erinnerung in meinem Kopf. Meine Eltern hatten eine Schiffsfahrt gebucht und wir sassen bei der Abfahrt an Deck um zu Essen. Meine Eltern hatten eine Diskussion und es war eine ziemliche Spannung zu bemerken, als ich mich dazu setzte.
                      Und dann erklang im Lautsprecher der Song: Hurray, Hurray, it’s a Holy-Holyday, ich glaube von Boney M., und ich sagte Wow, was für ein passender Song. Und auf einmal lachten die beiden auch, und wir hatten einen perfekten Urlaubsbeginn.

                      Menschenskind, was ich heute für Erinnerungen locker mache, und Du musst die alle über Dich ergehen lassen, Uschi.
                      Doch in der Zwischenzeit kenne ich Dich schon so gut, dass ich weiss, es ist okay. Nicht wahr, Du meine süsse Grosse, da oben in Südhessen!!

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                    • Liebe Michaela

                      Genau dafür sind Freunde da nach meiner Meinung und ich denke das ich da nicht so alleine Stehe mit dieser Auffassung…

                      Noch einen schönen Abend und liebe Grüße

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