Freitag – Tagebuch Teil 1

Heute Nacht konnte ich einigermaßen durchschlafen, wurde allerdings bereits so gegen 6:30 Uhr das erste Mal wach, hab mich da allerdings nochmal umgedreht für ein weiteres kurzes Nickerchen, und bin dann bereits 7:30 Uhr aufgestanden.

Dadurch waren wir beide (der Hund und ich) bereits so gegen 8:25 Uhr auf dem Morgendlichen Spaziergang. Der heute dann auch nur knapp 15 Minuten dauerte.

Die einzige Reaktion der Hundebesitzerin war nur „Ihr seid heute aber früh da“. Keine Nachfrage ob irgendetwas mit dem Hund oder mir ist weil wir so früh unterwegs sind.

Als dann der Hund nicht gleich fressen wollte meinte sie auch nur „Dann stell das Fressen in den Kühlschrank und ich versuche es später nochmal ob er fressen möchte“. Aber aus Erfahrung weiß ich das das Fressen noch abends wenn ich den Hund um 19:00 Uhr abhole unberührt im Kühlschrank steht.

Nachdem ich ihm die ersten Bissen auf seinem Löffel hingehalten habe, die er auch sofort fraß machte er sich anschließend über seinen Napf her und es blieb kein bissen von seinem Frühstück übrig.

Ohne meine Beharrlichkeit hätte er sonst wahrscheinlich wieder den ganzen Tag nichts zu fressen bekommen. Mir ist es völlig egal ob die Nachbarin bei diesem Wetter den ganzen Tag nichts ist und jetzt fast wie ein halbes Skelet aussieht, sie ist alt genug zu wissen was sie tut. Aber der Hund muss regelmäßig zu fressen haben und auch wenn er mal nicht gleich so darüber herfällt, kann ich es nicht einfach ignorieren.

Er könnte ja auch einen Grund haben warum er gerade nichts fressen möchte. Gerade nach einem Spaziergang schaue ich etwas genauer danach, denn von einem zwischen den Zehen eingetretenen Dorn bis zu Kaugummi in der Pfote hatte er schon alles und er ist da recht eigen, erst wenn alles in Ordnung ist kann er sich entspannen zum fressen.

Ich dachte das ich wenn ich schon so früh auf und unterwegs bin dich heute bevor es zu heiß wird ein bisschen in meiner Wohnung machen könnte. Aber nein, ich bin erst wieder gegen 9:30 Uhr von der Nachbarin weggekommen. Wenn ich nicht unhöflich sein möchte und damit Gefahr laufe mich nicht mehr um den Hund kümmern zu können wird das immer weidlich von der Nachbarin ausgenutzt.

2 Antworten zu “Freitag – Tagebuch Teil 1

  1. Wenn der Wuschel reden könnte, dann würde er sagen: „Ich hab Dich sooo lieb Uschi. Danke, dass Du das alles nur wegen mir erträgst.“

    Und da bin ganz sicher.

    ganz liebe Grüsse
    Michaela

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  2. Liebe Michaela

    Das muss er mir gar nicht sagen, sein Blick sagt das oft genug… gestern morgen wollte er noch nicht mal in der Wohnung seiner Besitzerin bleiben sondern er ist als ich gehen wollte hinter mir her zur Wohnungstür… und mit welchem traurigen Blick er mich dann ansah als ich ihn zurück schickte…

    Am liebsten hätte ich ihn mir unter den Arm gepackt und mitgenommen…

    Liebe Grüße

    Uschi

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