Tagesarchiv: 25. Juli 2013

Donnerstag – Tagebuch Teil 2 (phänomen Zeit)

Nachdem ich ja die letzten Nächte nicht so viel geschlafen hatte und auch der Schlaf als solches nicht gerade erholsam war habe ich mich heute Nachmittag hingelegt.

Den Wecker habe ich extra spät gestellt, denn wenn ich früher wach würde könnte ich ja jederzeit aufstehen und wenn nicht hätte ich den längeren Schlaf dringend nötig gehabt.

Das erste Mal bewusst wach wurde ich bereits nach knapp 30 Minuten und da ich mich gut erholt fühlte schaute ich auch auf den Wecker um zu sehen wie spät es ist.

Ich machte mir keine großen Gedanken darüber dass es noch so früh ist sondern drehte mich einfach gemütlich um und schlief auch ohne Probleme schnell wieder ein.

Beim nächsten Mal waren gut 60 Minuten vergangen und ich war durch ein Geräusch von draußen wach geworden fühlte mich aber noch immer gut ausgeruht.

Diesmal klappte es nicht so schnell mit dem wieder einschlafen da mich der Gedanke beschäftigte wie relativ doch das Empfinden der Zeit sein kann.

Nachdem ich dann nochmal für kurze Zeit eingeschlafen bin versuche ich nun weitere 30 Minuten später kurz zusammen zu fassen was mir so mit dem Phänomen Zeit im Kopf herumgeisterte bzw. noch immer herumgeistert.

Bestimmt ist es schon einigen so ergangen das die Zeit wie im Fluge verrinnt wenn man etwas Interessantes macht oder ein Termindruck da ist.

Aber genauso fliest die Zeit zäh dahin wenn man z.B. auf jemand wartet und der sich etwas verspätet – da können 5 Minuten zu gefühlten Stunden werden. Auch wieder davon abhängig was man vorhat.

Wenn ich z.B. auf den Bus warte und bereits an der Haltestelle bin können 5 Minuten endlos sein. Bin ich allerdings noch zu Hause und die Bushaltestelle ist 5 Minuten zu Fuß entfernt können 10 Minuten zu knapp sein den Bus in Ruhe zu erreichen.

Woran liegt das — kann es sein das der Begriff Zeit sowieso nur ein willkürlich getroffenes Maß ist das von Wissenschaftlern als ein Axiom festgeschrieben wurde.

In Früheren Jahren wurde Zeit danach bestimmt was man gerade zu tun hatte. Es war Zeit auf dem Bauernhof aufzustehen bevor es hell wurde damit man das Vieh versorgen konnte bevor man auf den Acker zur Arbeit ging.

Niemand brauchte eine Uhr man richtete sich einfach nach dem Stand der Sonne.

So kann es kommen wenn man die Nase zu hoch trägt :)

In einer schönen, kleinen, alten Privatbank.

Ein Mann in Arbeitsklamotten betritt die Bank und wendet sich an eine Beraterin.

Die nett aussehende, frischfrisierte Dame schenkt dem Kunden einen arroganten Blick und bedient ihn.

Sie: „Guten Tag, was kann ich für Sie tun?“

ER: „Ich will ein Scheiß-Konto eröffnen.“

Sie: „Wie bitte??! Ich glaube, ich habe Sie nicht richtig verstanden!“

Er: „Was gibt es da zu verstehen. Ich will in Ihrer Drecksbank einfach nur ein blödes Konto eröffnen.“

Sie: „Entschuldigen Sie bitte. Sie sollten wirklich nicht in so einem Ton mit mir reden.“

Er: „Hör zu Puppe. Ich will nicht mit Dir reden, ich will, verdammt noch mal, nur ein beschissenes Konto eröffnen.“

Sie: „Das ist genug, ich hole den Manager!“-und rennt weg.

Im Hintergrund sieht man die Beraterin mit einem gelackten Schlipsträger sprechen, der daraufhin den ganzen Stolz der 100jährigen Geschichte des Bankhauses in seine Körperhaltung pumpt und gemessenen Schrittes zum Schalter schreitet.

Manager: „Guten Tag, der Herr. Was gibt es denn hier für ein kleines Problem?“

Er: „Ich habe im Lotto 20 Millionen gewonnen und will dafür hier ein Konto..“

Manager: „Und diese blöde Kuh hier macht Schwierigkeiten?“

Donnerstag – Tagebuch Teil 1 (heißes Wetter, fauler Hund)

Die Nacht war wieder nicht zum Aushalten, an ein vernünftiges durchschlafen bei 28 – 29 Grad im Schlafzimmer nicht zu denken. Das Bett sah heute Morgen aus als wenn in der Nacht eine Horde Wühlmäuse sich durch die Laken gewühlt hätten und dabei habe ich es erst gestern Abend neu bezogen.

Ich bin immer wieder erstaunt wie wenig diese Temperatur dem Hund ausmacht, trotz langem Fell sehe ich ihn ganz selten hecheln und er trinkt auch nicht mehr Wasser als sonst. Träge und wenig bereit sich zu bewegen so ist seine Grundeinstellung immer — ganz nach dem Motto warum stehen wenn man auch liegen kann.

Wenn wir unterwegs sind dann schlurft er die meiste Zeit einfach seinen Weg lang und wenn es ihm Zuviel wird geht er einfach Richtung Wohnung, immer langsam gleichmäßig.

Heute hat er sich nach dem Spaziergang am Morgen, der immerhin auch wieder gute 30 Minuten dauerte, gleich auf den Balkon verzogen und noch nicht mal für sein Fressen war er bereit von seinem kühlen Platz aufzustehen.

Erst als ich ihm seinen Napf direkt unter die Nase gestellt habe schaffte er es gerade noch den Kopf soweit zu heben um seine Schnauze in den Napf fallen zu lassen. Dort angelte er dann mit der Zunge Stück für Stück raus.

Als ich jedoch nicht bereit war ihm auch noch seinen Wassernapf an seinen Liegeplatz zu bringen, schaute er mich mit ganz traurigem Blick an und schlurfte zu seinem Wassernapf um sich dort aber auch gleich wieder mit einem lauten Seufzer auf den Boden plumpsen zu lassen.

Wenn es nicht mehr so heiß ist werde ich mir eine einfache Digicam (für so um die 50 Euro) zulegen damit ich diese immer Griffbereit habe um solche Momente im Bild festzuhalten. Meine große Kamera habe ich meist nicht Griffbereit und mit der Handy Kamera komme ich auch nicht so schnell zurecht.

Dann habe ich auch endlich die Gelegenheit meine Koch- und Backergebnisse leichter im Bild