Das erste mal in Frauenbekleidung outdoor (tagsüber)

Nachdem mein nächtlicher Ausflug in Frauenkleidung so gut geklappt hatte, war ich die ganze Woche am Nachdenken, wann und wie ich das auch einmal tagsüber machen könnte.

Die Nachbarn mit den Kindern waren zurzeit im Sommerurlaub, und alle anderen Anwohner waren zwischen 09:00 Uhr und 16:00 Uhr an ihren Arbeitsplätzen, also nicht zu Hause.

An die alte Frau im 1. Stock hatte ich nicht gedacht, da sie ganz selten zu sehen oder zu hören war.

Also fasste ich all meinen Mut zusammen und beschloss beim nächsten Mal Wohnung putzen in Frauenkleidung, den Müll, so wie ich gerade angezogen war, hinaus zu bringen.

Doch immer wieder machte ich entweder schon vor oder kurz nach der Wohnungstüre halt, um zu lauschen, ob wirklich nichts zu hören war im Haus.

Kurz bevor ich es für diesen Tag aufgeben wollte, fasste ich noch ein letztes Mal meinen ganzen Mut zusammen, ging entschlossen, mit schnellen Schritten die Treppe hinunter, und weiter zu den Mülleimern vorm Haus.

Bis hierhin war alles gut gegangen, und ich genoss es, ein paar Minuten an der frischen Luft, in Frauenkleidung, stehen zu bleiben.

Auf dem Rückweg allerdings, passierte genau das, womit ich am wenigsten gerechnet hatte. Ich lief der alten Frau, die ich bestimmt wochenlang nicht gesehen hatte, geradewegs in die Arme.

Doch außer einem gestotterten “guten Tag” von mir, und einem unverständlichen Gebrummel von ihr, nahm ich nur noch zur Kenntnis, dass ich wie ein geölter Blitz in unserer Wohnung verschwunden war.

Nachdem ich hinter mir abgeschlossen hatte, zwangen meine weichen Knie mich sofort hinzusetzen, und ich verspürte einen großen Drang, die Frauenkleidung unverzüglich auszuziehen.

Aber dies ließ bereits nach ein paar kräftigen Atemzügen nach, und ich beruhigte mich relativ schnell.

Am nächsten Tag wartete ich nervös darauf, ob die alte Frau entweder direkt zu mir, oder zu meinen Eltern etwas sagen würde.

Als eine Woche vorbei war, und noch keine Reaktion erfolgte, vergaß ich die ganze Geschichte, da es nicht mehr lange dauerte, bis meine Lehrzeit, und damit neue Herausforderungen, anfingen.

11 Antworten zu “Das erste mal in Frauenbekleidung outdoor (tagsüber)

  1. Finde ich äußerst mutig!

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    • Aus heutiger Sicht nicht nur mutig sondern auch riskant da es noch keine Aufklärung über Transsexualität / Crossdressing / Transvestiten / etc. gab sondern alles gleich unter dem §175 abgehandelt wurde…

      Alles was man nicht kannte war abnormal und damit gegen die gültigen Gesellschaftsnormen und damit strafbar….

      Heute ist das ganze nur eine Sache der eigenen Selbstüberwindung bzw. Selbstbewusstseins, was aber auch nicht viel leichter ist….

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  2. Ich bin fast 60 Jahre alt und trage seit 45 Jahren immer wieder, aber nicht immer, Damenkleidung. Damenunterwäsche trage ich aber ausschließlich. Meine frühere Frau mochte es sehr gerne, wenn wir uns beide in einem sexy Nachthemd zusammenkuschelten und liebten. Allerdings außerhalb der Wohnung wollte sie nicht, dass ich so gesehen werde. (Sie arbeitete in der Stadtverwaltung). Aber wir genossen es um so mehr bei Wochenendausflügen und im Urlaub in anderen Orten und Städten. Da zeigte ich mich gerne auch öffentlich in schöner Damenkleidung. Täglich nach der Arbeit, nach dem Duschen, rein in ein Frauenkleid, oder Rock und Bluse. Da ich wieder eine Frau gefunden habe, die das mag, wenn ich in schöner Damenwäsche und Damenkleidern mit ihr zusammen bin, bin ich darüber sehr glücklich. Ich bin da ehrlich gesagt bis heute noch jedes mal auch total sexuell erregt, wenn ich Damenwäsche und – kleidung trage. Wir haben immer noch dreimal die Woche Sex zusammen. Die Damenkleidung fördert meine sexuelle Erregung und das genießt auch meine Lebensgefährtin.

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  3. Wie ich zum Damenwäsche-, respektive -kleiderträger wurde.
    Meine Eltern hatten 3 Kinder, alles Jungen, bekommen. Ich hätte (nur nach dem Wunsch meiner Mutter, nicht des Vaters)ein Mädchen werden sollen. Meine Mutter hätte mir gerne Mädchenkleider angezogen. Aber ich bin in einem kleinen konservativen katholischen Dorf aufgewachsen und mein Vater fürchtete Gerede über uns. Auch fürchteten sie, dass ich von anderen Kindern ausgelacht werde. Ich war nun mal ein Junge.
    Etwa mit 15 Jahren sah ich, dass der 12 jährige Freund meines 3 Jahre jüngeren Bruders sich so hübsch als Mädchen verkleidete, dass ich richtig neidisch wurde. Ich bat daraufhin meine Mutter, ebenfalls Mädchenkleider tragen zu dürfen. Sie erlaubte mir daraufhin ihre sexy Unterwäsche (passte mir auch super, weil ich ein zierlicher Junge war)anzuziehen, wollte für mich nichts eigenes kaufen. Zuhause, wenn Vater nicht da war, durfte ich auch ihre Oberbekleidung anziehen. Ich musste ihr versprechen, an Tagen, wo Sportunterricht auf dem Stundenplan stand unbedingt wieder Jungenwäsche anzuziehen. Mein 3 Jahre älterer Bruder schämt(e) sich bis heute wegen mir. Er zog es aber vor, nicht anderen Leuten davon zu erzählen. Ich freute mich jedes Jahr riesig auf die Faschingszeit, denn da durfte/traute ich mich öffentlich bei Faschingsveranstaltungen Mädchenkleider zu tragen. Bei so einem Faschingstanzabend fielen mir zwei sehr hübsche ? Mädchen ? auf, die engumschlungen tanzten. Mein Herz klopfte rasend, als ich entschied, das Paar anzusprechen. Und – es waren zwei richtige Mädchen. Meine erste Begegnung mit Lesben. Ein paar Wochen später gestanden mir die Mädchen, dass sie gerne mit mir zusammen sein möchten. Eine von ihnen wurde meine Ehefrau. Wir heirateten als Mann und Frau 1975.
    (Wie eingangs gesagt, ich wohnte immer noch in dem kleinen Dorf.) Meine Frau fand es super, dass ich gerne Frauenkleider anzog. Sie bat mich (ebenfalls mit Herzklopfen) ihr zu erlauben, dass ihre liebe Freundin uns so oft wie möglich besuchen darf. Mittlerweile sind wir in eine größere Stadt mit 16000 Einwohnern gezogen. Ich blieb meiner Frau treu, aber ich durfte gerne dabei sein, wenn die beiden jungen Frauen sich liebkosten, auch das erregte mich wahnsinnig. Meine Frau streichelte dabei mein steifes Glied, während sich die Freundinnen innig küssten. Wir hatten alle 3 schwarze Neglisches an. Das waren 15 glückliche Jahre. Bis meine Frau ausgerechnet mit meinem jüngeren Bruder bei einem Autounfall starb auch mein Bruder starb kurze zeit später an den Unfallfolgen. Die Freundin meiner Frau ist meine jetzige- seit 23 Jahren jetzt dauerhaft in Zweierbeziehung lebende Lebensgefährtin. Wir sind sehr glücklich, beide immer in Frauensachen daheim. Wenn wir wegfahren, Urlaub usw. habe ich nur Frauensachen an. Das sind immer die schönsten Tage und Nächte.

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  4. Du kennst mich ja und weißt, dass das Folgende nicht böse gemeint ist. Aber bei der Begegnung mit der älteren Frau fiel mir direkt ein, dass sie sicher dachte: Ei die Jungend…was die immer so tragen 😉

    Auch diesen Teil finde ich wieder schön geschrieben und kann verstehen wie heftig dieses Erlebnis für Dich war.
    Es ist schon komisch..Frauen können immer in Männerklamotten herum laufen und das fällt nicht mal auf. Aber andersherum ist es nicht so einfach..

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  5. Monika-Maria Ehliah

    Ich habe eine Freundin,
    geboren als Mann …. nicht operiert … aber
    in den Dokumenten ist sie jetzt offiziell eine Frau.
    Auch in der heutigen Zeit ist das nicht selbstverständlich für viele.
    Sie hatte arge Kämpfe durchzustehen … aber Gott sei Dank ist jetzt alles gut….
    ALles Gute dir, Freude, Segen, Wohlergehen!
    M.M.

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  6. Rainer Maria sollte auch ein Mädchen werden und wurde als Mächen behandelt, deshalb auch das „Maria“ im Namen. Aber ich kenn seine Bio nicht genau, müsst ich mal lesen.

    Ja, das muss eine schlimme Zeit gewesen sein, als man seinen Fetisch nur geheim leben durfte. Noch schlimmer ging es Homosexuellen und Lesben:

    Der große Oscar Wilde etwa wurde zu Zuchthaus verdonnert und des Landes verbannt. Er ist im Gefängnis zerbrochen und man hat nie wieder etwas von ihm gehört. Es gibt aber die Sage, dann man ihn in Frankreich gesehen hat, wo er ein Leben als Clochard führte. Ist natürlich noch länger her und und kein Vergleich mit deiner Jugend.

    Steinmeier hat sich jetzt bei den gleichgeschlechtilichen Menschen entschuldigt. Ich seh das als schöne und große Geste. Und was ich auch schön und groß finde, ist die Tatsache, dass du so mutig darüber heute sprichst, denn es gibt immer noch die alten Vorurteile in Teilen der Gesellschaft auch in meiner Generation.

    Ich sehe das völlig problemlos: Erstensmal geht mich die Sexualität anderer Menschen nichts an und wenn jemand den Drang hat, seine Seele zu öffnen, höre ich verständnisvoll zu und versuche, mich einzufühlen und ihn/sie zu bestärken. Zudem sollte jeder so leben, dass er glücklich ist, solange kein anderer dadurch Schaden erfährt.

    Auch schau ich mir gerne die Karneval-Veranstaltung der „Rosa Wölkchen“ an, wo immer der Saal bebt und die Stimmung absolut gut ist. Ist ja auch hier in Offenbach-Mühlheim, wo auch „Gerda“ seine Kleinkunstbühne hatte und immer die beste Travestie angesagt war. Aber so gut kenn ich mich auch nicht mehr aus. Ich hoffe, dass ich nix Falsches schreibe. Seitdem ich nachts arbeite, hab ich mich aus dem Nachtleben zurück gezogen.

    https://www.tagesschau.de/inland/steinmeier-entschuldigung-homosexuelle-101.html

    Wieder ein sonniger Tag. Lass es dir gut gehen und nen heißen Damenslip solltest du immer drunter tragen, wenn es ein gutes Feeling schenkt ..

    LG PP

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