Monatsarchiv: Juni 2013

Freitag – Tagebuch Teil 1 (wird es nun doch noch Sommer ?)

Gestern Abend habe ich doch tatsächlich nochmal meine etwas dickere Winterdecke ausgepackt da ich die letzten Nächte nicht so gut geschlafen habe wegen der Kälte.

Dafür habe ich heute Nacht fast durchgeschlafen und musste heute Morgen erst einmal beim Aufwachen sortieren welcher Tag eigentlich ist.

Auch der Hund ist heute Nacht auf seinem Bett gut eingemummelt in seiner Decke geblieben.

Heute Morgen sieht es zwar schon besser aus als die vergangenen Tage, Sonne scheint, keine Wolken am Himmel und das Thermometer klettert auch schon Richtung 20 Grad Marke aber so richtig Sommerfeeling ist noch nicht wirklich wieder da.

Nachdem ich auch noch flott von der Nachbarin/Hundebesitzerin nach dem Morgenspaziergang mit dem Hund und dem anschließenden versorgen (Füttern, Fell-/Augenpflege) zurück in meine Wohnung kam konnte ich auch bereits einiges erledigen.

Den Brotteig habe ich diesmal auch nicht vergessen gleich nach dem Aufstehen um 8 Uhr aus dem Tiefkühlschrank zu holen so dass ich ihn gleich in den Backofen schieben kann.

Danach werde ich den Blumenkohl vorbereiten fürs Mittagessen — Kochen bzw. garen werde ich ihn allerdings erst gegen 13 Uhr damit er zum Essen noch leicht warm ist.

Dazu gibt es Fischfilet und Nudeln mit etwas von der Restsoße vom Mittwoch.

Sollte es bis zum Mittag jedoch noch wärmer werden kann ich das Ganze auch als Blumenkohl-/Nudelsalat ohne Soße anrichten.

Die Soße habe ich im Kühlschrank und dort hält sie sich gut 1 – 2 Wochen.

Während ich so mein morgendliches Tagebuch schreibe stelle ich gerade fest das es erst kurz nach 10 Uhr ist und nicht wie sonst üblich bereits 11 Uhr.

Es ist schon erstaunlich was es doch ausmachen kann wenn man morgens oder auch insgesamt über den ganzen Tag nicht durch unangenehme Dinge (wie z.B. Nervende Nachbarinnen, Telefoncallcenter die einem etwas verkaufen wollen, Hausmeister die mal wieder das Wasser für eine Unbestimmte Zeit abstellen müssen wegen Reparaturen an den Leitungen, u.a.m.) gestört wird.

Donnerstag – Tagebuch Teil 3

Heute Abend hatten wir Glück mit dem Spaziergang, zwar noch nicht über 18 Grad warm aber doch ohne Regen und so machten wir uns gemütlich auf den Weg zum Park.

Wie es aussieht und man auch so im örtlichen Wetterbericht hört soll es ja die nächsten Tage wieder Richtung Sommer gehen. Hoffe nur dass es nicht wieder gleich um 15 Grad wärmer wird über Nacht — das macht meinen Kreislauf immer ganz verrückt.

Irgendwie kann ich ganz gut auf das Rauschen in meinen Ohren vom hohen Blutdruck und den Gleichgewichtsstörungen (komme mir dann manchmal vor als wenn ich Wochenlang auf See gewesen wäre) verzichten.

Ansonsten habe ich das Tief vom Vormittag ganz gut überwunden, denke ich jedenfalls bzw. werde ich es wie unser Altbundeskanzler Kohl „Einfach aussitzen“ 😀 .

Aber so ganz wohl fühle ich mich noch nicht, im Moment hänge ich einfach nur so die Zeit ab bis es wieder mit dem Hund raus geht und danach gleich ins Bett zum Schlafen.

Morgen ist wieder ein neuer Tag und außerdem habe ich viel zu tun (Brot backen, Kochen für mich und meine Mutter). Da bleibt nicht viel Zeit zum Trübsal blasen.

Donnerstag – Tagebuch Teil 2 (einfach nur whä/würg…)

Der Morgen fing eigentlich gut an (bis auf das etwas bescheidene Wetter – nass/kalt) aber nach dem Termin der so lala ausfiel hatte ich irgendwie das Verlangen erst einmal zu schlafen und möglichst alles zu vergessen.

Aus der geplanten Stunde wurden aber dann doch wieder über zwei Stunden und wenn ich nicht Hunger bekommen hätte würde ich vielleicht noch immer auf dem Sofa liegen und vor mich hindösen.

Und genau so ist im Moment auch meine Stimmung (wie der Franzose so sagt „comme ci comme ça“) – versuche gerade etwas das ganze aufzulockern. Vielleicht hilft es ja mit etwas Selbstironie das Ganze zu verdauen.

Ändern kann ich sowie so nichts an der Situation also ist es wohl besser es zu ignorieren — vielleicht sollte ich da mal etwas in die Schule bei dem Hund der Nachbarin gehen.

Wuschel auf dem Arm 1 - klein

(Wuschel vor dem Fellkürzen auf meinen Beinen sitzend und einfach abwarten was da kommt 🙂 )

Ich freue mich schon direkt darauf ihn heute Abend abzuholen und hoffe das es nicht regnet so dass wir einen möglichst langen Spaziergang machen können.

In solchen Momenten wie jetzt wünschte ich mir das es mein Hund wäre denn der würde mich auf andere Gedanken bringen.

Donnerstag – Tagebuch Teil 1

Heute Morgen musste ich früh aufstehen, da ich einen wichtigen Termin um 10 Uhr hatte und vorher noch den Hund versorgen wollte.

Der Hund war gar nicht so begeistert das ich bereits um 7:30 Uhr durch die Wohnung lief und verzog sich (mit meiner Hilfe) ans Fußende meines Bettes um dort noch eine Runde zu schlafen oder dösen – so genau kann man das nicht immer unterscheiden, es sieht wie schlafen aus aber innerhalb von Sekunden reagiert er auf das kleinste Geräusch.

Wir waren dann auch bereits vor 9 Uhr vom morgendlichen Spaziergang zurück und schon 20 Minuten später war ich auf dem Weg zu meiner Wohnung.

Bei dem Regenwetter bin ich dann aber lieber doch mit dem Taxi in die Stadt gefahren und so hatte ich noch fast ein halbe Stunde Zeit.

Was stellt man mit so einer überhängenden Zeit eigentlich am besten an — zu wenig um noch irgendetwas Sinnvolles anzufangen aber zu viel um einfach so herumzuhängen.

Also habe ich alles soweit vorbereitet das ich innerhalb kürzester Zeit aus der Wohnung kann sobald ich das Taxi kommen sehe und anschließend bin ich durch die Wohnung getigert mit leichten Frühsportbewegungen.

Wenn mich mal jemand so sieht könnte er auch denken dass ich langsam etwas durchdrehe, welcher normale Mensch Hüpft mit wippenden Schritten durch seine Wohnung, schlägt nach nicht vorhandenem Gegner mit den Fäusten oder versucht die Decke mit den Fingerspitzen zu erreichen während er immer wieder aus dem Fenster starrt.

Für den Hinweg war die Entscheidung mit dem Taxi genau richtig, denn als ich los musste kam gerade ein Regenschauer vom Himmel so das ich bis zur nächsten Ecke trotz Regenschirm bestimmt total Nass gewesen wäre.

Auf dem Rückweg hatte der Regen schon fast aufgehört bzw. hörte auf den letzten 200 – 300 Metern sogar komplett auf.

Normalerweise gehe ich ja meist donnerstags einkaufen für die kommende Woche und das bevorstehende Wochenende. Aber heute habe ich da keine Rechte Lust dazu, denn im ungünstigsten Fall gehe ich los ohne Regen und auf dem Rückweg wird alles Nass.

Da ich aber nicht unbedingt einkaufen gehen muss, die Vorräte sind noch ausreichend, werde ich mir das heute sparen und hoffen das am Samstag oder spätestens nächste Woche wieder bessere Wetter ist.

Irgendwann muss doch noch ein paar Tage Sonnenschein übrig sein für diesen Sommer oder fängt tatsächlich bereits der Herbst an.

Mittwoch – Tagebuch Teil 2

Eigentlich habe ich ja die ganze Zeit darauf gewartet aber als es dann heute soweit war hat es mich doch erst einmal aus dem Gleichgewicht gebracht.

Als erstes ist mir Aufgefallen das die Gerichtsanordnung (für ein Gutachten) bereits am 05.06 2013 erstellt wurde aber erst heute am 26. 06. 2013 also 20 Tage später bei mir angekommen ist.

Auch wenn das Schreiben persönlich und zu Fuß vom Gericht zu mir gebracht worden wäre sind 20 Tage für knapp 25 km sehr langsam.

Dann sind die beiliegenden Fragen die vom Gutachter beantwortet werden sollen kaum korrekt in einem Gespräch zu geklärt.

Also wird das Gerichtsurteil eine Münzwurf Entscheidung, warum dann dieser große Aufwand und nicht gleich eine Lotterie anstelle einer Gerichtsverhandlung.

Man muss dabei bedenken das das Ganze um 93 Euro monatlich (1.116 jährlich) für die nächsten 10 Jahre = 11.160 Euro geht. Die Kosten (Gericht, mehrere Gutachter, Rechtsanwälte, etc.) für das ganze Verfahren jedoch bestimmt höher sind.

Ich war froh das das Essen schon fast fertig war als ich die Unterlagen erhielt denn danach hatte ich erst einmal die Nase von allem voll.

Nach dem Essen habe ich zwar noch die Küche aufgeräumt aber danach bis kurz bevor ich den Hund zum Abendspaziergang abholte geschlafen oder vor mich hin gedöst.

Keine Lust zu irgendetwas — genau das richtige um aus meinem Gesundheitlichen Problem um das es ja bei der Klage gegen die Rentenversicherung geht herauszukommen oder ist das eine Zermürbung Taktik damit ich keinen weiteren Schritte unternehme.

Auch heute Abend konnte ich mich erst jetzt dazu durchringen wieder aktiver zu werden, wobei zwischenzeitlich mein Ärger über die ganze Angelegenheit so angewachsen ist das ich nicht weiß wohin mit dem angestauten Adrenalin. :##

Zeitmanagement vs Burnout/Boreout Teil 3

Wie bereits im 2. Teil meiner Überlegungen ausgeführt kann ich zwar eine gewisse Verbesserung feststellen, wobei die körperliche Leistungsfähigkeit weit mehr gesteigert werden konnte als die psychische. Was auch deutlich an meinem stabileren Blutdruck von 115/125 zu 75/85 festzustellen ist.

Für interessierte hier nachlesbar: https://dieka56welt.wordpress.com/2013/06/02/zeitmanagement-vs-burnout-boreout-teil-16081882/

Nun werde ich mich etwas stärker darauf konzentrieren mehr für meine psychische Stabilität und Leistungsfähigkeit zu tun wobei dies nicht so einfach zu messen sein wird wie die physischen Verbesserungen.

Ein wichtiger Schritt dazu ist meine bisherigen Erfahrungen in diesen Bereichen zu ergründen und hinterfragen (was das geeignetste Mittel dazu ist — sofern ich mich auch an alles erinnern kann).

Wobei ich eingestehen muss das das Wetter der letzten Tage (mal sehr Heiß und dann wieder schwül/regnerisch) nicht gerade dazu angeregt hat an diesem Problem zu arbeiten bzw. vorranzukommen.

Auch das andauernde Auf und ab mit der Nachbarin/Hundebesitzerin ist nicht förderlich für eine kontinuierliche Verbesserung meines Zustandes. Im Gegenteil kann ich froh sein wenn keine Stagnation bzw. Verschlechterung eintritt.

Leider habe ich auch gemerkt das Zeitmanagement nicht besonders viel Hilft, da ich zwar die anderen Arbeiten / Aktivitäten Zeitlich planen kann aber geistige Aktivitäten lassen sich leider nicht so einfach Zeitlich festlegen.

Nach dem Schema — Morgens 10 Minuten Sportliche Aktivität, anschließend 30 Minuten geistige Aktivität wie z.B. Tagesblog schreiben, 1 Kapitel an einer Geschichte schreiben, danach Wohnung aufräumen, anschließend Mittag essen, Nachmittags nochmal 30 – 60 Minuten geistige Aktivität, usw. — funktioniert das leider nicht.

Nicht immer wenn ich Zeit hätte bin ich psychisch in der Verfassung etwas damit anzufangen und öfters wenn ich Zeitlich etwas anderes eingeplant habe bin ich in einer kreativen Hochphase.

Also sollte ich einen Weg finden beides so zu arrangieren das ich immer je nach Stimmung und Verfassung aktiv werden kann und es nicht zu einer muss Situation kommt in der dann wiederrum ein Scheitern vorbestimmt ist.

Mittwoch – Tagebuch Teil 1 (noch Sommer oder bereits Herbst ?)

Heute Morgen bin ich richtig ausgeruht aufgewacht und das noch bevor mein Wecker sich meldete.

Was für ein schöner Tag dachte ich noch als ich die Sonne in mein Zimmer scheinen sah, allerdings nur bis ich die Bettdecke zurückschlug.

Im ersten Moment wollte ich gleich wieder darunter verschwinden aber heute geht das nicht da ich ja für meine Mutter und mich Koche.

Mich wunderte es dann auch nicht als ich auf dem Thermometer vom Balkon sah das es noch nicht mal 15 Grad um 8 Uhr früh war. Wenigstens regnet es nicht und mit viel Glück bleibt es auch so trocken.

Ist das noch Sommer oder schon der Beginn vom Herbst fragt man sich da zu Recht.

Beim Morgenspaziergang war der Hund dann auch gnädig mit mir und wir waren schon nach knapp 15 Minuten wieder zurück.

Auch der Aufenthalt bei der Hundebesitzerin/Nachbarin verlief heute kurz und knapp, noch vor 9:30 Uhr war ich bereits zurück in meiner Wohnung.

Aber irgendwie habe ich jetzt zu viel Zeit übrig und ich überlege die ganze Zeit was ich heute Morgen vergessen haben könnte.

Außerdem muss ich aufpassen das es nicht auf einmal zu knapp wird mit dem Kochen da ich leider nicht sehr viel vorbereiten kann/muss.

Alles ist bereits vorbereitet (Kartoffeln geschält, Spargel wartet nur darauf in den Topf zu dürfen, die Soße mache ich so nebenbei bzw. aus bereits vorhandener eigenen Brühe) und nun warte ich darauf beginnen zu können so das alles gegen 14 Uhr tischfertig ist.

Zuviel Zeit um einfach rum zu gammeln aber auch zu wenig um etwas anspruchsvolle anzufangen bzw. fertig zu bekommen.

Warum ist Mittwoch der einzige Tag der nicht mit Tag endet ?

Ist eigentlich schon mal jemand aufgefallen oder bewusst geworden das alle tage der Woche mit Tag enden außer der Mittwoch. Warum eigentlich das ?

Wie ist das eigentlich in anderen Sprachen … z.B. englisch, französisch, italienisch, etc.?

Das kam mir gerade so in den Kopf als ich etwas für morgen am Vorbereiten war und ich habe mir vorgenommen zukünftig diese Dinge wenn es geht gleich zu klären oder zumindest aufzuschreiben damit ich es später klären kann.

Sonst streift der Gedanke einige Zeit immer wieder durch meine Gedankengänge und das ist fast so schlimm wie ein Ohrwurm.

Laut Google-Suche soll es daher kommen das die Römer die Wochentags Bezeichnungen von den Germanen übernommen haben und der Mittwoch hieß damals noch Wodans Tag.

Da die Römer aber keinen passenden Gott hatten wurde der Tag da er in der Mitte der Woche lag einfach Mittwoch genannt.

Wuschels Fell wird gekürz und mit Bildern dokumentiert

Endlich hab ich es einmal geschaft (mit Hilfe des Handys eine Nachbarn) Bilder vom Hund zu machen vor und nach dem Kürzen seines Fells.

Da könnte man doch lieber etwas schlafen anstelle das Fell schneiden zu lassen

Wuschel hat keine Lust zum Fellschneiden-klein

Besonders begeistert sieht er nicht aus (ob er weiß dass es ihm gleich ans Fell geht)

Wuschel gaaanz Müde vorm Fellschneiden-klein

Aber er fügt sich erst einmal in sein Schicksal wie es so aussieht (aber das sollte sich noch als trügerisch erweisen)

Wuschel.wartet aufs Fellschneiden - klein

Besonders viel konnte ich heute nicht kürzen, leider legte er sich immer wieder hin was das schneiden des Fells nicht einfacher macht

Wusche nach dem Fellschneiden - klein

Aber was soll man machen bei so viel Begeisterung oder war es doch etwas zu warm – wenigstens sieht man seine Pfoten wieder

Wuschel begeistert nach dem Fellschneiden - klein

Da müssen wir wohl in ein paar Wochen nochmal ran und diesmal dann etwas kürzer, aber sieht er nicht gut ein paar Jahre jünger aus?

Dienstag – Tagebuch Teil 4

Der Abendspaziergang viel relativ kurz aus, da der Hund heute viel Unterwegs war (Einkaufen, Bank, Park) zusammen mit seiner Besitzerin und einem Nachbarn.

Heute Abend kam ich relativ schnell von der Hundebesitzerin/Nachbarin zurück in meine Wohnung da meine Mutter für Morgen den letzten frischen Spargel für diese Jahr vorbeibrachte.

Die Spargel werden nur kurz (so das sie noch nicht durchhängen — ich mag sie nicht wenn man sie fast wie Spagetti aufdrehen kann) in der selbstgemachten Gemüsebrühe gegart.

Nun überlege ich was ich für diese Köstlichkeit morgen als Beilage machen könnte.

Es sollte auch schon was Besonderes sein, aber was?

Wenn es nicht zu warm ist eventuell Röstis mit einer Pilzsahnesoße und Hackbällchen.

Bei warmem Wetter Pellkartoffeln mit Frischkäse oder Quark und die Spargel nur kurz im Geflügelfett (vom Wochenende) geschwenkt.

Während ich so darüber nachdenke kann ich es mir so plastisch vorstellen das mir direkt das Wasser im Mund zusammenläuft und ich das Gefühl habe als wenn ich es schmecken würde.

Dabei habe ich heute Abend sehr gut gegessen und bin so richtig satt.

Im Kühlschrank habe ich ganz frisch geerntete Erdbeeren, auch von meiner Mutter direkt vom Bauernhof mitgebracht. Aber im Moment kann ich nichts mehr essen und habe das auf nach dem letzten Spaziergang mit dem Hund verschoben.