Zeitmanagement vs Burnout -Boreout ?? Teil 1

Der Grund warum ich auf die Suche nach dem Zusammenhang zwischen meinem Zeitmanagement und meiner aktuellen Situation, zwischen Burnout und Boreout, mach ist eine Bemerkung meines Psychiaters / Neurologen der meinte ich Wisse ja genau was ich machen müsse um daraus raus zu kommen, er könne mir da nicht helfen.

Ich habe bis zu der jetzigen Erkrankung mein ganzes Leben eigentlich immer recht straff organisiert, da ich viel zu viel Interessen hatte um alles innerhalb von 24 Stunden zu machen was ich gerne getan bzw. was ich als Aufgaben zu erledigen hatte.

Also musste ich schon recht früh mir eine Methode aneignen diese mangelnde Zeit auszugleichen da ich auf keine meiner Interessen verzichten wollte.

Später lernte ich während meiner Ausbildung zum Industriekaufmann mehr darüber und auch wie ich es effektiver nutzen kann.

Zum Schluss meiner Dienstzeit bei der Marine hatte ich die Möglichkeit auf der Wirtschaftsakademie in Kiel mich weiterzubilden im Bereich Zeitmanagement, Optimierung von Arbeitsabläufen, etc.

Während meiner Anfänge in der Selbstständigkeit besuchte ich unter anderem auch weitere Management Seminare die sich mit diesem Thema und naheliegendes beschäftigten.

So konnte ich nach und nach meine Methoden für mich selbst und in subjektiver Betrachtung fast perfektionieren.

Erst als ich aus gesundheitlichen Gründen von diesen straffen Organisations-/ Zeitplanungs-Regeln abweichen musste kam es immer mehr zu starken psychischen Störungen/Ausfallerscheinungen.

Für mich völlig ungewohnt hatte ich auf einmal Konzentrationsprobleme und auch mein Gedächtnis zeigte deutliche Schwächen. So vielen mir auf einmal täglich gebrauchte Worte nicht mehr ein, Teilweise war ein relativ freies Sprechen über längere Zeit nicht möglich ohne das ich den Gedankenfaden verlor. Es ging so weit das ich zu jemand hinging und beim Betreten des Raumes nicht mehr wusste was ich eigentlich dort wollte.

Diese Phänomene hatte ich bereits einmal für kurze Zeit als ich nach meiner 4 Jährigen Dienstzeit bei der Marine unter starkem Stress stand bezüglich meines weiteren Wertegangs…. Dienstzeit verlängern, Berufliche Weiterqualifikation, zur zivilen Schifffahrt wechseln (inkl. Vorheriger Weiterbildung), usw.

Das ganze hatte sich mit Hilfe einer Therapeutin innerhalb ein paar Wochen wieder erledigt, sobald ich mich für ein der vielen Möglichkeiten entschieden hatte.

Nur das Ganze hat mir mit meiner jetzigen Situation nicht viel weitergeholfen außer das mir noch mehr bewusst wurde was ich früher alles in der Lage war zu Leisten und wie eingeschränkt mein heutiges Leben ist. Nun muss ich mich weiter auf die Suche nach

4 Antworten zu “Zeitmanagement vs Burnout -Boreout ?? Teil 1

  1. Die Bemerkung des Psychiaters gilt vermutlich der Einnahme von entsprechenden Medikamenten.
    Denn als ich gefragt hatte, ob eine Verbesserung denn wirklich nur mit Medikamenten möglich ist, sagte er spontan JA.
    Wenn sie keine Medikamente gepaart mit einer entsprechenden Psychotherapie nehmen, dann kann ich ihnen nicht helfen.
    An diesen Satz erinnere ich mich sehr gut, und nachdem er der Bemerkung Deines Psychiaters recht ähnlich ist, wollte ich Dir das mitteilen.
    LG Silvia

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    • Mir wurde gesagt das eine Therapie wie sie von meiner Krankenkasse bezahlt würde nicht viel weiter geholfen werden könnte und das ich aus dem Fundos meiner Lebenserfahrung genug wüsste mir selbst helfen zu können.

      Für mich war das nur eine Ausrede da ich als Patient nicht genug Umsatz für den Psychiater bedeutete da ich eine reine Medikamentenbehandlung ablehne.

      LG Uschi

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      • Als Psychologin sehe ich auch keinen hilfreichen Zweck einer Psychotherapie. Denn das Wissen, dass man leiser treten muss, genügt ja wohl.
        Doch ohne Medikamente wird es weit schwer werden, schätze ich.
        Denn der Serotonin- und Dopaminhaushalt ist zweifellos durcheinander geraten. Und ADs bringen das wieder in Ordnung.
        Doch es kann ja auch sein, und vermutlich ist es so, dass hier ein Blinder einen Blinden führen möchte, weil er glaubt, den Weg besser zu kennen. 😀

        LG Silvia

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        • Ich finde das ein Erfahrungsaustausch nie verkehrt sein kann… jeder macht so seine eigenen und es können eventuell andere davon profitieren…

          Es gibt bestimmt nicht die eine Richtige Therapie sondern es kommt wohl auf den Einzelfall an.

          LG Uschi

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