Montagnacht – Nachtgedanken und gute Vorsätze

Eigentlich wollte ich ja schon längst im Bett liegen aber während des Spaziergangs mit dem Hund ging mir mal wieder einiges durch den Kopf.

Hätte ich ein Diktiergerät dabei oder sonst wie die Möglichkeit meine Gedanken festzuschreiben hätte ich bestimmt schon mehrere Bücher geschrieben.

Aber da ich leider sehr selten gleich nach dem Spaziergang dazu komme das was mir noch so im Kopf herumschwirrt niederzuschreiben verschwindet das meiste irgendwie in den Tiefen meines Gedächtnisses.

Eine Auswirkung meiner Erkrankung (Burnout/Boreout) ist das meine Konzentrationsfähigkeit zum Teil sehr eingeschränkt ist und da auch mein Gedächtnis zwar nichts vergisst ich aber manchmal nicht darauf zugreifen kann (obwohl ich mir sicher bin das ich etwas weiß fehlten mir die passenden Worte dazu).

Das ist aber nicht das was mir so durch den Kopf ging sondern beim Niederschreiben was ich so alles erlebt habe kommen mir manchmal etwas Zweifel ob ich in der kurzen Zeit so viel erlebt haben kann.

Wann habe ich denn da geschlafen – aber in meiner Jugend hatten wir auch bis Ende der 60er Jahre keinen Fernseher und daher viel Zeit anderes zu machen.

Auch später habe ich nicht so viel ferngesehen, wenn ich was Interessanteres zu tun hatte konnte es vorkommen das der Fernseher Tagelang ausgeschaltet blieb.

So habe ich z.B. in der Zeit in Amerika nur 1-mal Fern gesehen und das auch nur aus Interesse wie das Amerikanische Fernsehen so ist — viele viele Programme aber auch nicht interessanter als das deutsche Fernsehen.

Vielleicht sollte ich es mir wieder abgewöhnen den Fernseher morgens, nachdem ich den Hund bei der Nachbarin abgegeben habe, anzuschalten und den ganzen Tag laufen zu lassen. Auch wenn ich nicht direkt was ansehe läuft er als Radio Ersatz immer im Hintergrund.

Wenn ich nichts anderes vor habe kann ich ja in der Fernsehzeitung nachsehen ob etwas Interessantes kommt und dann gezielt für diese Sendung den Apparat anzumachen.

Im Urlaub funktioniert es ja auch und da vermisse ich nichts – mir geht es nicht so wie bekannten die sich Fragen ob sie zu dieser Zeit in Urlaub fahren können wenn eine Serie kurz vorm Ende ist oder ob es nicht wichtiger ist das Serienende anzusehen. Vielleicht könnte ja auch jemand die Fernsehsendungen die ihnen wichtig sind aufnehmen.

Ich bin schon mal darauf gespannt wenn ich das tatsächlich in den nächsten Tagen so durchführe wie ich mich dabei fühle — früher aufstehen, keine Ablenkungen durch sinnloses Fernsehen, ausnutzen der zusätzlichen freien Zeit für sinnvolle Tätigkeiten.

Das hat jetzt richtig gut getan die Gedanken mal gleich niederzuschreiben und nicht mit in den Schlaf zu nehmen. Mal sehn ob ich dadurch besser schlafen kann und auch morgen früh ausgeruhter bin.

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