Erste Erinnerungen ans tragen von DW

Meine ersten Erinnerungen ans Tragen von Frauenbekleidung gehen zurück ins Jahr 1965/66.

Da ich bereits in jungen Jahren meiner Mutter sehr viel im Haushalt geholfen habe, war es ganz normal, dass ich die frisch gewaschene Wäsche von der Wäscheleine holte, zusammenlegte und in den Kleiderschrank räumte.

Wie ich es bei meiner Mutter schon gesehen hatte, prüfte ich auch dieses Mal, ob etwas löchrig war.

An diesem Tag entdeckte ich die schwarzen Nylons, die meine Mutter bei der Beerdigung eines Verwandten getragen hatte.

Schon beim ersten Anfassen dieser Strümpfe hatte ich ein seltsames Gefühl. Denn sowas weiches und knisterndes hatte ich bisher noch niemals auf meiner Haut gespürt. Und genau diese Empfindung ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

Deshalb konnte ich es kaum erwarten, einmal alleine zu Hause zu sein, um die Strümpfe noch mal hervor zu holen und anzufassen. Meine Neugierde aber drängte mich förmlich dazu, sie dieses Mal auch anzuprobieren.

Und genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte, war es ein unbeschreibliches Gefühl, sie an meinen Beinen zu fühlen. Wieso mich dieses Gefühl so vereinnahmte, fragte ich mich natürlich nicht. War ich ja kaum 10 Jahre alt.

Doch tief im Innern vermutete ich damals schon, dass da irgendwas mit mir nicht ganz stimmte.

Leider konnte ich zu dieser Zeit mit niemand darüber reden, und daher musste ich mich mit dem nur gelegentlichen Tragen zufrieden geben.

Jedoch immer mit der Angst, sie versehentlich zu beschädigen, oder dass mich jemand dabei erwischen würde.

14 Antworten zu “Erste Erinnerungen ans tragen von DW

  1. Finde ich interessant, ich habe z.b. nie gerne Strümpfe getragen, ich denke auch, das gewisse „Richtungen“ wie ich es mal nenne, irgendwo seit unserer Geburt feststehen, dann hängt es nur davon ab, wie sehr die Gesellschaft uns an der Kandare hält, bevor wir so leben, wie wir es wollen.

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    • Da kann ich dir nur Recht geben, ich habe mich 30 – 40 Jahre von den allgemein gültigen Gesellschaftlichen Normen beeinflussen lassen — mehr oder weniger freiwillig …. wie ich auch noch detaillierter hier schreiben werde…

      Für mich ist dieser Block auch eine Möglichkeit diese Zeit Aufzuarbeiten bzw. Revue passieren zu lassen…

      Vielleicht hilft es auch dem einen oder anderen mit ähnlichen Problemen/Zweifeln einen besseren/einfacheren Weg zu finden/einzuschlagen….

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  2. Mir gefällt dein Blog sehr gut. In vielem, was du schreibst, kann ich mich selbst gut wiedererkennen. Ähnlich wie du bin auch ich im Alter von ca. 14 dazu gekommen, einmal Feinstrümpfe und Hüfthalter zu probieren.
    Das feine Material der Strümpfe meiner Mutter faszinierte mich und irgendwann musste ich es einfach einmal probieren. Damit die Strümpfe hielten musste ich auch einen Hüfthalter dazu anziehen. Obwohl es eng war und auch restriktiv, begeisterte mich dieses Gefühl von Enge und den Strümpfen an den Haltern sofort.
    Bald trug ich, wann immer möglich, einen Hüfthalter und Strümpfe unter meiner Hose. Irgendwann probierte ich auch einen BH.
    Einige Jahre später kaufte ich mir dann meinen ersten eigenen Strumpfgürtel, kehrte aber nach einiger Zeit zum Hüfthalter zurück. Bis heute ist diese Leidenschaft geblieben. Und so trage ich mittlerweile seit über 20 Jahren nahezu täglich Hüfthalter und Strümpfe unter dem Anzug.
    Privat unterwegs kommt der BH dazu. Ich genieße es, die gefüllten körbchen bei jedem Schrit zu spüren. Ein wunderbares Gefühl, dass ich nicht missen möchte.

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  3. Es ist gut und richtig dass Du schreibst. Es ist interessant – tue es weiter. Danke dafür

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  4. Alles erdenklich Gute für dich, den Blog und viel Vergnügen mit den Strümpfen! 😉 – Ich mag die dünnen Dinger zwar nicht. Aber es gilt, jeder Jeck ist anders. Und das ist auch gut so! 🙂

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  5. ich trage keine nylons
    ich trage nur socken unter den Hosen im Winter
    kann keine nylons anfassen
    ich bin warscheinlich das genaue gegenteil von dir …….

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  6. achso und übrigens ich hab kein einziges Kleid im Schrank obwohl ich eine Frau bin. Nur Hosen

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