Erwischt ??!! — Teil 7

zum vorherigen Teil:
https://dieka56welt.wordpress.com/2015/03/08/erwischt-inhaltsuebersicht-20172645/

Hilfe und Rat von meinem Herrn

Zuhause angekommen zog ich mich als erstes um, und machte mich an meine tägliche Hausarbeit, da diese mich von meinen drückenden Gedanken ablenkte.

Auch kam mein Herr dieses Mal später als sonst nach Hause, und so musste ich ebenfalls noch abwarten, bis er zu Abend gegessen hatte.

Da er mich aber zwischenzeitlich schon sehr gut kannte, hatte er natürlich gleich bemerkt, dass irgendetwas nicht mit mir stimmte. Und ich war mehr als erleichtert, als er mich dann auch sofort darauf ansprach.

Völlig aufgelöst schilderte ich ihm mein Problem, und auch wie ich heute im Büro unterwegs war. Und dass ich jetzt befürchtete, es könnte etwas damit zu tun haben.

Alleine die volle Aufmerksamkeit, mit der mir mein Herr jetzt zuhörte, beruhigte mich schon einigermaßen.

Allerdings hatte er auch keine Vorstellung was es sonst sein könne, und so sagte er mir, dass ich es einfach in Ruhe auf mich zukommen lassen sollte, ohne jetzt darüber nachzugrübeln.

Auf meine Frage, was ich denn morgen für das Gespräch am besten anziehen solle, meinte er nur „Das, was Du für Dich am besten hältst“.

So beruhigt bedankte ich mich für die Hilfe und den Beistand, und machte mich auf in die Küche, um den Abwasch zu erledigen.

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Was ziehe ich an für das Gespräch bei meinem Chef

Den restlichen Abend verbrachte ich damit meinen Kleiderschrank durchzugehen, um die mir am bestens geeignetste Kleidung dieses herauszusuchen.

Ich entschied mich für Herrenkleidung, und bügelte ich die Hose meines besten Anzuges nochmal auf.

Auch wollte ich wieder vorsichtshalber die Tarnsocken über meinen Feinstrumpfhosen und eine dezente Krawatte tragen.

Nach einer unruhigen Nacht, in der ich gegen den Ratschlag meines Herrn, bestimmt mehrfach den möglichen Inhalt des kommenden Gesprächs durchgegangen bin, fühlte ich mich am Morgen wie gerädert.

Mit den beruhigenden Worten meines Herrn „So schlimm wird es schon nicht kommen. Und schließlich kommst du ja anschließend wieder hierher zurück“, machte ich mich auf den Weg ins Büro.

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Bei meinem Chef im Büro

Nachdem ich mich kaum auf meine Arbeit konzentrieren konnte, war das Warten, bis es 10 Uhr wurde, eine Höllenqual für mich.

Als es dann endlich soweit war, ging ich mit zittrigen Knien und trockenem Hals zum Büro meines Chefs und klopfte zaghaft an.

Nach einem kurzen „Herein“ öffnete ich die Türe, und sah, dass nicht nur mein Chef, sondern auch noch der Personalleiter auf mich wartete.

Bei diesem Anblick rutschte mir mein Herz in die Hose, und ich wäre am liebsten umgedreht und davon gelaufen.

Was ich aber gottseidank nicht tat, weil ich sonst nie erfahren hätte, dass alle meine Sorgen völlig unbegründet waren.

Allerdings kamen meine Sorgen auf eine andere Art und Weise zurück, als ich erfuhr, dass aufgrund meiner sehr guten Leistungen auf meinem aktuellen Posten, eine Weiterbildung für mich vorgesehen war.

Diese aber nicht hier in Kiel, sondern in Frankfurt stattfinden, und 6-8 Monate dauern sollte.

Mein Chef gab mir für die Entscheidung bis zum Ende der Woche Zeit.

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Während des restlichen Arbeitstags versuchte ich ganz bewusst den Gedanken an das Gespräch, und die möglichen Auswirkungen so gut es ging, zu verdrängen. Und konnte es kaum erwarten endlich nach Hause zu kommen.

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….. wie es weitergeht im nächsten Teil…..

4 Antworten zu “Erwischt ??!! — Teil 7

  1. hmmmm
    also wenn ich mit
    tarnsocken über feinstrumpfhose an krawatte
    bei meiner chefin auflaufe
    denke ich das ich ihr einige fragen beantworten muß
    ^^
    doch gut über mode und geschmack wird nich gestritten 🙂
    männer in frauenkleidern
    ja nich wirklich mein fall
    aber wem es steht
    viele frauen tragen inzwischen ja auch hosen
    früher war das männerkleidung
    also was solls wenn schon gleichberechtigung
    denn für alle 🙂
    also zumindest alle die das wollen
    lehrgang für 8 monate in ner anderen stadt ??
    nicht ohne meinen hund !!!
    gruß ronny

    Gefällt 1 Person

    • In den späten 70er Jahren was es noch nicht üblich so offen über die Bekleidung eines anderen zu reden. Auch heute wird es von vielen einfach ignoriert.

      Fragt man z.B. nach einem Gespräch ein paar Minuten später, was der gegenüber anhatte, können sich viele noch nicht mal daran erinnern ob mit oder ohne Krawatte.

      Erlebt man auch regelmäßig bei Zeugen eines Unfalls, die sich noch nicht mal darauf einigen können, welche Farbe ein vorbeifahrendes Auto hatte.

      Das gab mir über die Jahre immer mehr das Vertraue,n einfach die Kleidung zu tragen, die mir zum jeweiligen Moment am besten zusagte.

      Hätte ich damals einen Hund oder anderes Haustier gehabt, wäre dies selbstverständlich mit mir in die andere Stadt gegangen.

      VG Dieter

      Gefällt mir

  2. mode is was für reiche leute
    mit meinem schmalen budget
    muß ich tragen was da reinpasst
    ja ein winterparka is nun inzwischen 20 jahre alt
    aber er tut ´s noch
    gruß ronny

    Gefällt 1 Person

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