Tagesarchiv: 16. September 2011

Bohnen auf chinesische Art

Heute (16.09.2011) habe ich wie jeden Freitag für meine Mutter gekocht und wir davon nicht nur ein köstliches Mittagessen sondern auch am Abend, noch etwas weiter verfeinert, ebenso.

Außerdem habe ich mal wieder genug an Soße und Gemüse gekocht daß es sowohl für meine Mutter als auch für mich noch ein gutes Mittagessen am Samstag gibt.

Nachdem meine Mutter jetzt bereits über 70 Jahre alt ist und sie nach ihrem Hirninfarkt / Schlaganfall nicht mehr so ganz fit ist habe ich mich bereits vor einiger Zeit entschlossen zweimal die Woche für meine Mutter zu kochen und meist auch soviel das sie noch für den nächsten Tag etwas zum aufwärmen hat.

Ich denke das ich damit etwas zurückgeben kann was ich in meiner Jungend von ihr erhalten habe denn zu dieser Zeit war es bei uns finanziell oft sehr knapp und sie brachte trotz allen Widrigkeiten immer ein gute warmes Essen auf den Tisch — unter der Woche zwar nur abends da sie Vollzeit Beschäftigt war, aber für den nächsten Mittag blieb meist etwas übrig und da machte ich dann auch meine ersten Erfahrungen aus dem aufwärmen vom Vortag mit etwas Abänderungen ein neues Gericht zu kreieren.

Da ich einiges an Erfahrung als Hobbykoch habe versuche ich sie jedes Mal mit dem was ich zubereite zu überraschen.

Meine Mutter bringt mir meistens ein paar Tage vorher Gemüse aus dem Garten der Tochter der Schwester ihrer Mutter – wie man das genau nennt weis ich leider nicht – mit und diesmal waren es Buschbohnen (auch als Brechbohnen bekannt) mit.

Nach kurzem überlegen und einem gründlichen Blick in meine Vorräte entschloss ich mich daraus ein Chinesisches Woggericht zu machen – allerdings mangels eines Wog in einer Pfanne.

Zu den Brechbohnen kamen Karotten und Mie-Nudeln. Die Soße machte ich mit Dörrfleisch (auch als geräuchertes Bauchfleisch bekannt) und Zwiebeln mit etwas Rinder-/Gemüsebrühe und abgeschmeckt mit Curry, Salz, Pfeffer, Teriyaki Sauce.

Das schönste ist immer die Begeisterung meiner Mutter was ich aus den ihr bekannten Zutaten mit ein wenig Mehraufwand an Gerichte zaubern kann. Und wie manches das sie ganz anders kennt vom Geschmack her überraschend gut schmecken kann.

Für diese Momente bin ich auch gerne bereits 2 -– 3 Stunden in der Küche zu verbringen und auch manchmal einige Zeit vorher mir den Kopf zu zerbrechen was ich diesmal mit dem mitgebrachten zaubern könnte.

Erwischt ??!! — Teil 1.2

zum vorherigen Teil:

https://dieka56welt.wordpress.com/2015/03/08/erwischt-inhaltsuebersicht-20172645/

Schweren Herzens öffnete ich, mit zittrigen Knien, die Badezimmertüre, und erwartete, dass nun mein Mitbewohner schallend über mich und meinen Aufzug lachen würde.

Aber seltsamere Weise hörte ich nichts derartiges, und so traute ich mich langsam, meine zuvor zu Boden gerichteten Augen, langsam in Richtung meines Mitbewohners zu heben.

Rolf sah mich nur von oben bis unten an, und forderte mich auf, mich einmal langsam umzudrehen, so dass er mich komplett ansehen könnte.

Seine nächste Forderung ließ nicht lange auf sich warten. Sie bestand darin seine dreckige Wäsche aus dem Wäschekorb zu nehmen, und in seine Tasche zu packen. Mit einem leichten Grinsen sagte er dann zu mir „Als ordentliche Putzfrau wird es dir ja nichts ausmachen fremde Schmutzwäsche anzufassen“.

Daraufhin ging er in seine Zimmer mit der Aufforderung, um nicht zu sagen Befehl, ihm seine Tasche nachzutragen.

Natürlich hätte ich jetzt mit lautem Gelächter in mein Zimmer gehen, und mich umziehen können. Doch irgendetwas in mir hielt mich zurück. Eine Art leichte Erregung. Ein Kitzeln in der Magengegend, das mir gefiel.

Also machte ich mich daran, seine Wäsche aus dem Wäschekorb herauszusuchen, und in die von ihm mir vor die Füße gestellte Tasche zu packen.

Dabei spürte ich aber auch eine gewisse Zwiespältigkeit in mir, und so dachte ich sehr wohl auch darüber nach, wie ich aus dieser Situation am schnellsten und einfachsten herauskommen könne.

Aber mir fiel nichts dazu ein. Und so trug ich, mit hochrotem Kopf, und einem Pulsschlag der laut in meinen Ohren dröhnte, die vollgepackte Tasche in sein Zimmer.

Kaum war ich an der offenen Türe angekommen, da blitzte es auch schon, und er hatte ein Bild mit seiner Sofortbildkamera von mir in Frauenkleidung gemacht.

Mit den Worten „Damit du auf keine dummen Gedanken kommst“ machte er gleich noch ein paar weitere.

Mit der Anweisung an diesem Wochenende auch sein Zimmer aufzuräumen und zu putzen, und am Sonntagabend als Putzfrau gekleidet auf ihn zu warten, verließ er die Wohnung, und winkte mir dabei triumphierend mit den Bildern zu.

….. wie es weitergeht im nächsten Teil…..